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Banner Erzählen Sie doch mal
© unsplash / Kulturmanagement
In der neuen Reihe mit dem Titel "Erzählen Sie doch mal..." wollen wir die Personen "in der Kultur" in Offenbach näher vorstellen und auch mal von der privaten Seite kennenlernen. Hierzu fragen wir jeden Monat eine Person jeweils nach Lieblingsfilm, Lieblingsbuch und Lieblingsmusik.

Dr. Felix Schwenke / Oberbürgermeister und Kulturdezernent

Portrait Oberbürgermeister
© Stadt Offenbach / Thomas Lemnitzer

Lieblingsfilm

Pettersson und Findus - Der Weihnachtsmann kommt
Ein toller Kinderfilm, den ich sehr gerne mit meinen Kindern zusammen jedes Jahr zu Weihnachten schaue. Den Kater Findus finden sie besonders lustig.

Lieblingslied

Mariah Carey – All I Want for Christmas
Mariah Carey ist eine grandiose Sängerin und das Lied macht wirklich gute Laune. Da kommt Weihnachtsstimmung auf.

Lieblingsbuch

Mauri Kunnas – Wo der Weihnachtsmann wohnt
Ich lese das Buch gerne meinen Kindern vor und werde selbst noch einmal in meine eigene Kindheit versetzt. Dann schauen wir uns gemeinsam die schönen Bilder an und träumen ein bisschen.

Natalie Ungar / DLM / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Lieblingsfilm

Vielseitige Objekte, erschaffen von bedeutenden Designer*innen, begegnen mir bei meiner Tätigkeit im DLM. Einer von ihnen ist auch verantwortlich für meinen Lieblingsfilm „A Single Man“ von 2009. Dieser ist das Regiedebüt des Modedesigners Tom Ford, der mit jeder Szene die 1960er Jahre stilvoll aufleben lässt. Ein Collegeprofessor, gespielt von Colin Firth, wird darin mit dem plötzlichen Tod seines langjährigen Partners konfrontiert. Im DLM befinden sich u.a. auch ein Paar Stiletto-Spangenpumps aus dem Jahre 1999, die Tom Ford für Gucci entworfen hat.

Lieblingsbuch

Eines meiner liebsten Bücher ist „Das Geisterhaus“ der chilenischen Schriftstellerin Isabel Allende, dessen Verfilmung von 1993 ebenfalls sehr sehenswert ist. Der Roman erzählt die Geschichte einer Familie aus der Oberschicht über mehrere Generationen hinweg, verwoben mit der Geschichte Chiles von der Wende zum 20. Jahrhundert bis in die Jahre der Militärdiktatur in den 1970er Jahren. Mit über 800 Seiten eignet sich das Buch besonders gut für lange Winterabende. 

Lieblingsmusik

Generell habe ich ein Faible für die Musik der 1960er Jahre, vor allem für Lieder aus der Jugendkultur der Flower-Power-Generation. Bob Dylan, Simon & Garfunkel, aber auch talentierte Frauen wie Janis Joplin oder Nancy Sinatra möchte ich hier nennen. Für letztere erwähne ich den Song „These Boots Are Made For Walkin‘“ von 1966, der einem bei dem aktuellen Ausstellungstitel STEP BY STEP Schuh.Design im Wandel des DLM in den Sinn kommen kann.

Dr. Ralph Philipp Ziegler / Leitung, Amt für Kultur- und Sportmanagement

Lieblingsfilm

„Welcher?“ ist schwerer gesagt als „Wo?“ Denn w o mein Lieblingsfilm im Idealfall geschaut werden muss, ist ganz klar: In einem richtig schönen liebevoll gepflegten Traditionskino wie dem Gelnhäuser ‚Pali‘ oder dem Aschaffenburger ‚Casino‘. Das Offenbacher ‚Universum‘ hätte perfekt in die Reihe gepasst, aber das ist eine andere und leider sehr unerfreuliche Geschichte. Aber es gibt ja zum Glück Daniel Brettschneider, Filmklubb oder Hafen 2. Einen tollen Filmabend schaffen mir zum Beispiel Metropolis, Matrix, Magische Tierwesen, Monty Python oder eben „M“, um bei einem Buchstaben zu bleiben. Lubitschs ‚Sein oder Nichtsein‘, Jurassic Park, Känguru-Chroniken oder Neun Pforten. Vieles andere auch. Und als spessartgebürtig fühle ich mich natürlich ohne regelmäßige Dosis „Wirtshaus im Spessart“ nicht wirklich komplett!

Lieblingsbuch

Mein Lieblings-Kochbuch und die Kladde mit besonders bemerkenswerten Weinen! Unverzichtbar – beantwortet aber wahrscheinlich die Frage nicht... Mein meistgelesenes Buch ist mit 4 ½ mal der unvergleichliche Doktor Faustus von Thomas Mann, Musikphilosophie, klarsichtige Zeitgeschichte und ein absolut beeindruckender Roman dazu. Fachlich vielleicht Umberto Ecos Texte zur Semiologie, inhaltlich außerordentlich bereichernd und dabei manchmal regelrecht kulinarisch geschmackvoll formuliert. Aber natürlich nicht jeden Tag – auch kulturelle Kost lebt vom Kontrast… Ohne einen ganzen Schrank schöner Krimis wäre die häusliche Bibliothek definitiv nicht komplett; besondere Wertschätzung genießen bei mir seit Jahren beispielsweise Volker Kutscher und Andreas Föhr.

Lieblingsmusik

Die, die gerade richtig für den Augenblick ist… Stimmt, das ist eine etwas ausweichende Antwort. Aber Musik ist ein wirklich großer Teil meines Lebens und „die Musik“ ist nun mal kein einzelnes Stück und kein einzelner Komponist. Als Musikdramaturg darf ich selbst Programme entwickeln, in denen die Musik zu tiefen und schönen, aufregenden und mitreißenden Momenten für das Publikum werden kann. Neben (natürlich) Orchestermusik höre ich privat sehr gern gescheite Popmusik (gerade wieder: die Ganes!), Frühbarock auch. Am Waldhorn spiele ich hobbymäßig auch mal den (intellektuell weniger fordernden) Nachschlag bei einer quirligen Polka, den Off Beat der Volksmusik. Dazu Orgel, sowieso. Oder Elektronik, Filmmusik und irgendwie ganz viel anderes auch...

Nils Ahlgrimm / Haus der Stadtgeschichte

Lieblingsfilm

Mein persönlicher Geschmack beim Thema Bücher, Film und Musik war früher stark familiär geprägt. Wir waren drei Brüder und mein Vater hat uns früh über Lucky Luke und Karl May das Thema Western näher gebracht. Dadurch wurden wir über die Jahre zu richtigen Kennern von Clint Eastwood und der „Dollar-Trilogie“ bis John Wayne mit Filmen wie Rio Lobo und vielen anderen. Mein eigener Filmgeschmack hat sich dann durch eine „verbotene Frucht“ entwickelt. Bei Freunden habe ich viel früher als ich es sollte oder es daheim gedurft hätte Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“ gesehen. Quentin Tarantinos Filme haben mich in der Folge immer wieder fasziniert und ich bin ein großer Fan geworden und war zu den neuen Filmen immer im Kino.

Lieblingsbuch

Meine wahre Liebe galt aber immer mehr dem Buch als dem Film. Ich bin mit der Harry Potter Reihe aufgewachsen, welches lange meine Lieblingsbuchreihe war und sogar eine gelungene Verfilmungsreihe aufweisen kann. Auch Narnia konnte mich fesseln.  Im späteren Verlauf zog es mich eher zu langen Romanen wie Ken Folletts „Die Säulen der Erde“ Reihe, Paolinis Eragon-Reihe und so ziemlich jedes Buch von Stephen King, aber auch die Tintenblut Büchern. Das meine aktuelle Lieblingsbuchreihe dann tatsächlich eine Taschenbuchreihe ist, hat mehrere Gründe. Es handelt sich um die Buchreihe „Die Flüsse von London“ von Ben Aaronovitch, die mittlerweile neben vielen Taschenbuchromanen der Hauptreihe, auch Bücher mit Nebengeschichten und eine eigene Reihe von „Graphic Novels“ vorweisen kann. Ich denke meine Neigung zu Harry Potter hat mich gleich Neugierig werden lassen. Man könnte es etwas als ein Harry Potter für Erwachsene umschreiben. Es geht um den Englischen Polizisten Peter Grant, der mit Magie, Geistern, Göttern und Fabelwesen in Kontakt kommt, feststellen muss das die Polizei eine eigene Abteilung für Magische Vorkommnisse hat und dort dann selbst mitarbeitet und Magie erlernt. Allerdings ist diese Reihe definitiv nichts für Kinder, da es deutlich rauer in Handlung und Sprache ist. Da ich immer Mangas und Comics mochte waren die Graphic Novellen ein großes Plus und ich habe diese Reihe sehr ins Herz geschlossen.

Lieblingsmusik

Im Bereich Musik bin ich ebenfalls von meinem großen Bruder und meinem Vater geprägt worden. Viel Metal, Rock und Punk ist dabei. Angefangen mit Klassikern von Meat Loaf, Queen, AC/DC bis hin zur Punkmusik von Wohlstandskinder, Toten Hosen, den Ärzten, aber auch viele kleinere Bands die mich gerade zur Jugendzeit begeisterten. Meine Mutter hat mir ein offenes Ohr für andere Musikecken wie Klassik im allgemeinen, aber auch Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer, Pur oder Rosenstolz beschert. Meine persönliche Vorliebe ist dann der Mittelalter Rock geworden. Von Schandmaul, über In Extremo bis Subway to Sally. Ich war dementsprechend gerne auf Konzerten und Festivals und habe viele Stunden meiner Jugend mit „Pen and Paper“ Rollenspielen wie „Das schwarze Auge“ zugebracht und Mittelaltermärkte besucht.

Da auch Computerspiele, vor allem von Nintendo und Streams gucken zu meinen Vorlieben gehören, kann man mich ein Stück weit zu den „Nerds“ zählen kann.

Da mein Geschmack sich über die Jahre immer wieder entwickelt hat, versuche ich offen und neugierig für neue Eindrücke aus Film, Musik und Buch zu bleiben.

Portrait Oberbürgermeister Stadt Offenbach / Thomas Lemnitzer
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