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v.li.n.re: Anna Wagner, Karin Wolff, Dr. Felix Schwenke, Angela Dorn, Dr. Ralph Philipp Ziegler, Dr. Ina Hartwig, Matthias Pees, Christian Fausch, Klaus Kirchberger, Oliver Hafenbauer, Leon Joskowitz. © Jörg Baumann

Theater, Performance, Konzert, Festival und Tanz: Drei Monate lang, nämlich vom 18. Juli bis 23. Oktober, bringen das Künstlerhaus Mousonturm und das Frankfurt Lab das Freilicht-Logentheater ins Kaiserleiviertel zwischen Offenbach und Frankfurt. In seiner Rede dankte Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke dem Projektentwickler OFB für die Zuverfügungstellung der Fläche an der Kaiserleipromenade sowie allen Beteiligten, die innerhalb weniger Wochen die Voraussetzungen für den Sommerbau geschaffen hatten: „Es ist einfach großartig, dass die Fläche temporär für dieses großartige Kulturprojekt genutzt werden und Kultur unter Pandemiebedingungen stattfinden kann. Die Bürgerinnen und Bürger sehnen sich danach, wieder Kultur erleben zu dürfen, genauso wie die Kulturschaffenden, endlich wieder Kultur vor Publikum live darbieten zu können.“

Der Sommerbau ist eine Mischung aus Arena, Globe Theatre wie das eines William Shakespear und klassischem Theatergebäude des 19. und 20. Jahrhunderts mit zeitgemäßen architektonischen Mitteln und besteht aus 100 kleinen Logen, die eine relative Sicherheit auch beim Ausbreiten der Delta- Variante bieten. Das Programm bezeichnet Schwenke als „innovativ und urban“, zumal es aus beiden Städten gespeist wird. So diskutiert beispielsweise die Stadtverordnete Hibba Kauser am 4. August mit Künstlern und Kreativen und spielt das das Capitol Symphonie Orchester Offenbach.  Den Auftakt machen am Sonntag, 18. Juli, um 19 und 22 Uhr das Ensemble Modern gemeinsam mit dem „Duo Infernale“ Sabine Fischmann und Michael Quast mit ihrem Musiktheater-Stück „Struwwelpeter“. Der Kartenvorverkauf startet am 2. Juli. Tickets und Informationen zum Programm gibt es auf der Webseite des Sommerbaus https://www.sommerbau.net/

Das Kaiserlei-Viertel ist zentral gelegen und nicht nur mit dem Auto gut erreichbar: Die S-Bahn-Station ist nah und Radwege sind vorhanden – auch wenn die Baustelle dazu führt, dass man sich je nach Richtung ein wenig orientieren muss.

Foto Bau mit Blick nach Frankfurt
© raumlaborberlin

Offenbach am Main, 6. Juli 2021

Gruppenbild Jörg Baumann
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