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Der Trailer zur 3D-Büste JACQUES OF 200 © Amt für Kulturmanagement

„Joyeux anniversaire, cher Jacques!“ Offenbach am Main feiert in diesem Jahr einen ganz besonderen Geburtstag – den seines wohl musikalischsten Enkelsohns. Die Rede ist von dem Komponisten Jacques Offenbach, der in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden wäre. Von September bis November 2019 veranstaltet die Stadt Offenbach über ganze drei Monate ein vielfältiges Programm zu Ehren des besonderen Geburtstagskinds. Auf originelle Weise und mit humorvollen, charmanten und sehr (Jacques-)offenbachesken Inszenierungen und Formaten.

„Auf einen so berühmten Enkelsohn wie Jacques Offenbach kann unsere Stadt nur stolz sein – vor allem, wo sich die Familie nach unserer Stadt benannt hat. Da war es eine angenehme Verpflichtung, diesem besonderen Menschen und Künstler ein ganzes kleines Festival zu widmen“, so Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. „Wir möchten zeigen, wie facettenreich er als Komponist, aber auch als Mensch war, der sich durch seine außergewöhnliche Fähigkeit auszeichnete, seine Menschenliebe und Lebensfreude nicht nur selbst zu leben, sondern sie auch bei anderen zu erzeugen. Und die Musik war sein Werkzeug.“ In mehr als einem Dutzend Veranstaltungen soll dies zum Ausdruck kommen. Es finden Konzerte, Lesungen, Theater, aber zum Beispiel auch Vorträge zum Leben von Sohn und Vater Offenbach sowie Opern, Operetten und ein kleiner Stummfilm statt.

Insbesondere die umfassende Förderung durch den Kulturfonds FrankfurtRheinMain ermöglichte das Geburtstagsfestival im vorliegenden Ausmaß.

Mervyn Bienek beim Scannen der Büste auf der Pariser Friedhof Montmartre
© Amt für Kulturmanagement

Von Paris zurück nach Offenbach

Schon die Entstehung der 3D-Büste des Komponisten macht deutlich, dass es sich hier nicht nur um ein einfaches Musikfestival handelt. Im November 2018 reisten zwei Studenten der HfG nach Paris. Ausgestattet waren sie mit einem 3D-Streifenlichtscanner, einer Kamera und einer brillanten Idee. Ihr Vorhaben: Eine Kopie der Büste Jacques Offenbach anfertigen, die auf rotem Marmor im Pariser Cimetière de Montmartre thront. Mit modernster Technik entstand schließlich ein 3D-Druck in Originalgröße, die nun den zeitgemäßen Namen „Jacques OF-200“ trägt und in Offenbach mit den Festivalveranstaltungen ab Ende September auf Reisen geht. Ein rasanter und bildkräftiger Trailer zeigt die Entstehung, natürlich begleitet von Musik von Jacques Offenbach.

12 Veranstaltungen zu Ehren Offenbachs musikalischstem Enkelsohn

Das Programm zeichnet sich durch Kreativität, Humor und jede Menge Musik in den verschiedensten Variationen aus. „Uns war es wichtig, dass wir nicht ausschließlich auf die berühmten Klassiker setzen und diese mit großen Inszenierungen auf die Bühne bringen. Vielmehr steht das Offenbacheske im Vordergrund, das uns alle sehr inspiriert hat und das ganze Programm so spannend macht“, so Dr. Ralph Philipp Ziegler, Leiter des Amts für Kultur- und Sportmanagement. Bei allen Veranstaltungen wird der Komponist nicht nur mit seinem musikalischen Erbe vor Ort sein, sondern auch als Person – zwar nicht lebendig, aber dennoch zum Anfassen und in Form einer aufwendig gestalteten 3D-Büste.

Alle Veranstaltungen im Überblick

20./21.09.2019: Olimpia Codes

Julia Mihály
Komponistin Julia Mihály © Julia Mergels

Zeitgenössisches Musiktheater
Freitag/Samstag, 20./21. September 2019, 18 & 20.30 Uhr / Bernardbau Offenbach

Die Hommage zum 200. Geburtstag des Komponisten beginnt mit dem modernsten Kunstwerk des Festivals. Die internationale renommierten Komponisten Julia Mihály und Tobias Hagedorn bringen eine faszinierende Spiegelung der von Offenbach in „Hoffmanns Erzählungen“ behandelten ‚Künstliche Intelligenz‘-Thematik auf die zeitgenössische Musiktheaterbühne. Die szenisch-performative Komposition versucht, sich im Angesicht neuester technologischer Entwicklungen dem Themenkomplex Mensch vs. Maschine auf musikalisch experimentelle Weise zu stellen. Durch das Zusammenspiel von einem Instrumental-Ensemble, einer Sängerin, Video, Live-Elektronik, algorithmischen Kompositionen und installativ elektronischen Versuchsanordnungen wird die Frage nach dem Verhältnis von Mensch und Technologie während des Stücks immer wieder neu verhandelt. 

Ensemble hand werk und Gäste
Das 2011 in Köln gegründete Kammerensemble überträgt Recycling und Nachhaltigkeit auf die Musikwelt. Über klassisch komponierte Musik heraus erweitert hand werk sein Repertoire um Stücke für außergewöhnliche Instrumente, wie etwa Alltagsgegenstände, Selbstgebautes, und elektronische Instrumente. Bisher spielte hand werk bei namenhaften Festivals wie den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, Acht Brücken Köln, den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik und der Zagreb Biennale, an der Harvard University USA, bei einer Libanon-Tournee sowie bei diversen europäischen Konzertreihen.

Maren Schwier, Sopran
ensemble handwerk:
Daniel Agi, Flöte
Isaac Andres Espinoza Hidrobo, Geige
Kyusang Jeong, Klarinette
Jens Ruland, Percussion
Niklas Seidl, Cello
Steffen Ahrens, E-Gitarre
Maria Huber, Dramaturgie

Spielort: Bernardbau (ehemaliges Bürgerbüro), Herrnstraße 61 Hofeinfahrt, 63065 Offenbach am Main
Karten: 18 Euro, ermäßigt 10 Euro
Zugänglich für Rollstuhlfahrer
Barrierefreie Anreise mit dem ÖPNV

Tickets online:
20.9. / 18 Uhr
20.9. / 20.30 Uhr
21.9. / 18 Uhr
21.9. / 20.30 Uhr

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01.10.2019: Ein europäisches Portrait

Jacques Offenbach
Jacques Offenbach © Nadar BruZane

Buchvorstellung mit Jacques Offenbach-Biograf Dr. Ralf-Olivier Schwarz
Dienstag, 1. Oktober 2019, 19.30 Uhr / VHS Offenbach

Dr. Ralf-Oliver Schwarz ist Autor der jüngst erschienenen, wichtigsten aktuellen deutschsprachigen Biografie zum ‚Erfinder der Operette‘ und zum Schöpfer von „Hoffmanns Erzählungen“. In diesem Vortrag stellt er sein Buch vor und entwirft anhand von Originaldokumenten in Wort, Ton und Bild ein facettenreiches Portrait Jacques Offenbachs.

Spielort und Veranstalter: VHS Offenbach, Raum 110, Berliner Str. 77, 63065 Offenbach am Main
Karten: an der Abendkasse: 7 Euro
Zugänglich für Rollstuhlfahrer
Barrierefreie Anreise mit dem ÖPNV
Zugängliche Webseite

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15.10.2019: Pariser Leben

Michael Quast
Michael Quast © C. Schutte

Solo-Operette mit Michael Quast
Dienstag, 15. Oktober 2019, 19.30 Uhr / Büsingpalais

Das muss Spaß machen, naive Touristen aus der Provinz an der Nase herumzuführen, indem man ihnen alle möglichen Pariser Klischees vorgaukelt. Eine wilde Truppe aus dem Rotlicht- und Dienstbotenmilieu spielt feine Gesellschaft, was mit Hilfe von viel Alkohol auch gelingt. Die Wirklichkeit des Pariser Lebens gleitet immer mehr ins Reich der Fantasie, und das Trugbild wird immer mehr zur Wirklichkeit des Pariser Lebens. Und zwar sowohl für die Betrüger als auch für diejenigen, die betrogen werden wollen. Hört sich kompliziert an, ist aber äußerst charmant und sehr unterhaltsam!
 
„Pariser Leben“ steht dabei ohnehin voll in der Gegenwart des Entstehungsjahrs 1867, in dem auch die Handlung angesiedelt ist. Selbstverständlich, dass Tagesaktuelles wie Touristik, Eisenbahn oder Tageszeitung auch diese Operette bestimmten – und die Art des Humors und der Gesellschaftsanalyse ist eigentlich ohnehin absolut zeitlos auch für unsere eigene Gegenwart.

Begleitet von Rhodi Britton am Flügel liest, singt, tanzt und spielt Michael Quast Operetten von Offenbach als virtuoses Ein-Mann-Theater. In der Tradition von Karl Kraus lässt er auf diese Weise das subversive Potential von Offenbachs anarchischer Kunst jenseits von Can-Can und Krinolinenröcken hervortreten. Damit rührt Quast an den Kern der Offenbachschen Werke, die über weite Strecken des 20. Jahrhunderts meist als putzige Historienparodien verniedlicht wurden, aber eben herrliche Gesellschaftskritik und aktive freche Arbeit an einer menschlicheren Welt sind.

Musikalische Fassung und am Flügel: Rhodri Britton.
Neue Textfassung: Rainer Dachselt und Michael Quast nach dem Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy.

Spielort: Büsingpalais, Herrnstraße 82, 63065 Offenbach am Main
Karten: 18 Euro, ermäßigt 10 Euro, auch online unter Frankfurt Ticket
Zugänglich für Rollstuhlfahrer
Barrierefreie Anreise mit dem ÖPNV
Zugängliche Webseite
Behindertenparkplätze vorhanden
Blindenführhunde willkommen

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16.10.2019: Cello & Cello

Katharina Deserno mit Cello
Katharina Deserno © Sihoo Kim

Kammerkonzert mit Katharina Deserno und Manuel Lipstein
Mittwoch, 16. Oktober 2019, 19 Uhr / Konferenzsaal Sparkasse Offenbach

Katharina Deserno, Celloprofessorin an der Frankfurter Musikhochschule, und der herausragende junge Cellist Manuel Lipstein widmen sich einigen der zauberhaften Duos, die Jacques Offenbach für zwei Celli geschrieben hat – und mixen sie pikant mit frischen zeitgenössischen Werken. Bis zu Offenbachs Lebensende hat er 75 Kammermusikwerke geschrieben. Was die Werke prägt, ist ihre wundervolle Melodik.

Spielort: Städtische Sparkasse Offenbach, Konferenzsaal Berliner Straße 46, 63065 Offenbach am Main
Karten: 18 Euro, ermäßigt 13 Euro, OF InfoCenter, Salzgässchen 1 oder an der Abendkasse
Zugänglich für Rollstuhlfahrer
Barrierefreie Anreise mit dem ÖPNV

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23.10.2019: Hoffmanns Erzählungen

Sabine Fischmann und Michael Quast
Sabine Fischmann und Michael Quast © Fliegende Volksbühne

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 19.30 Uhr / Alte Schlosserei Offenbach

Eine Oper mit Sabine Fischmann, Michael Quast und Rhodri Britton. Koproduktion der Fliegenden Volksbühne mit dem Amt für Kultur- und Sportmanagement der Stadt Offenbach und dem Theater im Bauturm / Freies Schauspiel Köln.
Voller dramatischer Einfälle, skurriler Figuren und musikalischer Kostbarkeiten ist die Schatztruhe an Musik und Musiktheater von Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“. Ein gefundenes Fressen für Fischmann und Quasts Musiktheater à trois.

Eine Koproduktion der Fliegenden Volksbühne mit dem Amt für Kultur- und Sportmanagement der Stadt Offenbach und dem Theater im Bauturm / Freies Schauspiel Köln.
In allen Rollen: Sabine Fischmann und Michael Quast. Am Flügel: Rhodri Britton/ Markus Neumeyer. Musikalische Fassung: Rhodri Britton. Textfassung: Michael Quast nach dem Libretto von Jules Barbier und Michel Carré, Puppenbau: Christian Werdin, Puppen-Make-up: Katja Reich. Regie: Sarah Groß

Spielort: Alte Schlosserei, EVO, Andréstraße 71, 63067 Offenbach am Main
Karten: 18 Euro, ermäßigt 10 Euro, auch online unter Frankfurt Ticket
Zugänglich für Rollstuhlfahrer
Barrierefreie Anreise mit dem ÖPNV
Zugängliche Webseite
Behindertenparkplätze vorhanden

26.10.2019: Was für ein Pariser Leben! / Geburtstagssoirée

Jacques Offenbach
Jacques Offenbach © Nadar BruZane

Samstag, 26. Oktober 2019, 19.30 Uhr / DLM

Geboren 1819 in Köln, verließ der Sohn des Synagogenkantors Isaac Offenbach (geboren in Offenbach am Main) mit 14 Jahren seine Heimatstadt, um in Paris einer der größten Cellovirtuosen seiner Zeit zu werden. Später setzte er als Komponist, Musikunter­nehmer und Spaßvogel von unerschöpflicher Produkti­vität Impulse für das gesamte europäische Musik-­ und Theaterleben.

Dem Phänomen Offenbach und seiner »Kunst der musikalischen Pointe« wollen wir auf die Spur kommen mit Hilfe des Frankfurter Musik­wissenschaftlers Ralf­-Olivier Schwarz, der im Jubiläumsjahr eine neue Biografie vorgelegt hat und unter anderem von Offenbachs Aufenthalten in Frankfurt, Bad Homburg und – ja! auch bei der Verwandtschaft in Offenbach berichten kann.

Michael Quast steuert zusammen mit der Pianistin Erika le Roux Beispiele aus seinen Offenbach­ Programmen bei, z.B. aus Ritter Blaubart, Pariser Leben und Die Großherzogin von Gerolstein.
Ein außerge­wöhnliches Ereignis ist die Aufführung von Offenbach-­Kompositionen für zwei Celli, die von Li La und Ivan Karizna, zwei jungen Solisten der Kronberg Academy, vorgetragen werden.

Spielort: DLM, Frankfurter Str. 86, 63067 Offenbach am Main
Karten: Karten gibt es online über Frankfurt Ticket (regulär 25 Euro, ermäßigt 14 Euro, Schüler/Studenten 8 Euro)
Barrierefreie Anreise mit dem ÖPNV
Zugänglich für Rollstuhlfahrer
Sensible Umgebung

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27.10.2019: Vater & Sohn / Chor und Orgelkonzert

Isaac Offenbach
Isaac Offenbach © Jacques Offenbach Gesellschaft

Sonntag, 27. Oktober 2019, 19 Uhr / Lutherkirche Offenbach

Isaac Offenbach wurde 1779 als Isaac Juda Eberst in Offenbach geboren. Der Offenbacher Stadtteil Bürgel, in dem die Synagoge des frühen 19. Jahrhunderts in ihrer Grundsubstanz noch besteht, ist ein authentischer Ort der Familiengeschichte der Offenbachs. Isaac Offenbach war Kantor der jüdischen Gemeinde in Köln, Dichter und Komponist. In dem Konzert erklingen Chöre für den synagogalen Gebrauch aus der Feder von Isaac Offenbach. Der Offenbach-Forscher Dr. Ralf-Olivier Schwarz wird über die jüdischen Wurzeln Jacques Offenbachs sprechen.

Kammerchor der Offenbacher Kantorei
Bettina Strübel, Leitung und Orgel
Prof. Stefan Viegelahn, Orgelimprovisationen
Dr. Ralf-Olivier Schwarz, biografische Erläuterungen

Spielort: Lutherkirche, Waldstraße 75-76, 63071 Offenbach am Main
Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten
Zugänglich für Rollstuhlfahrer
Barrierefreie Anreise mit dem ÖPNV
Zugängliche Webseite
Keine störenden Lichteffekte

04.11.2019: Isaac Offenbach / Vortrag

Dr. Ralf-Olivier Schwarz
Jacques Offenbach-Biograf Dr. Ralf-Olivier Schwarz © privat

Montag, 04.11.2019, 19 Uhr / Metzlerscher Badetempel Offenbach
Vortrag mit Dr. Ralf-Olivier Schwarz

Auf musikalische Spurensuche kann man sich mit Offenbach-Biograf Dr. Ralf-Olivier Schwarz begeben. In seinem Vortrag nimmt er den heute weithin vergessenen Vater von Jacques Offenbach, nämlich Isaac Offenbach, in den Blick. Er war ein genialer Musiker, der ebenfalls grandiose, heute wiederzuentdeckende Werke hinterlassen hat. Es wird eine musikalische Spurensuche – aber auch eine stadthistorische, bei dem der Offenbacher Stadtteil Bürgel eine bedeutende Rolle spielt.

Spielort: Metzlerscher Badetempel („Lilitempel“), Herrnstraße 100, 63065 Offenbach am Main
Karten: 7 Euro
Barrierefreie Anreise mit dem ÖPNV
Zugänglich für Rollstuhlfahrer

05.11.2019: Orpheus in der Unterwelt

Michael Quast
Michael Quast © Wolfgang Runkel

Dienstag, 05.11.2019, 19.30 Uhr / Büsingpalais
Solo-Operette mit Michael Quast

Unter dem ersten Dutzend der bekanntesten klassischen Musikstücke überhaupt ist er dabei – der Can-Can aus „Orpheus in der Unterwelt“, funkensprühend, enthusiasmierend. Die Operette dahinter hört man weit seltener – obwohl sie ebenfalls sehr unterhaltsam ist. In Jacques Offenbachs erstem abendfüllendem Stück um den mittelmäßigen Musiker Orpheus und seine lebenslustige Gattin Eurydike führt die turbulente Handlung buchstäblich vom Himmel in die Hölle – mit einem brillanten Michael Quast, der von Rhodri Britton am Flügel begleitet wird.

Musikalische Fassung und am Flügel: Rhodri Britton.
Neue Textfassung: Rainer Dachselt und Michael Quast nach dem Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy.

Spielort: Büsingpalais, Herrnstraße 82, 63065 Offenbach am Main
Karten: 18 Euro, ermäßigt 10 Euro, auch online unter Frankfurt Ticket
Zugänglich für Rollstuhlfahrer
Barrierefreie Anreise mit dem ÖPNV
Zugängliche Webseite
Behindertenparkplätze vorhanden
Blindenführhunde willkommen

10.11.2019: Offenbach am Mond

Foto aufgenommen aus Georges Mélièrs "Die Reise zum Mond"
Georges Mélièrs "Die Reise zum Mond" © aus Georges Mélièrs "Die Reise zum Mond"

Sonntag, 10.11.2019, 17 Uhr / Capitol Theater Offenbach
Sinfoniekonzert, Operette, Stummfilm

Das Sinfoniekonzert mit Operette, Hörspiel und Stummfilm von, über und mit Jacques Offenbach spiegelt das unerschöpfliche Reservoir herrlichstes Musik wider. Ein wunderbares Crossover zwischen Jacques Offenbach und der Zukunft wird mit Georges Méliès´ wundervoll naivem wie hochkreativem Mini-Science-Fiction-Film „Die Reise zum Mond“ von 1902 Teil des Festivals. Timothy Brock hat dazu aus Jacques Offenbachs ebenfalls nach Jules Verne geschriebener Oper effektsicher wundervolle Musik arrangiert. Mit Lydia Kavina auf dem Theremin. James Klein, einer der erfolgreichsten Revue-Produzenten im Berlin der 1920er Jahre, schubst Jacques Offenbach persönlich auf die Bühne – in der Operette „Der Meister vom Montmartre“ aus originaler Offenbach-Musik mit 20er-Jahre-Jazz-Finish.

Lydia Kavina, Theremin,
Gesangssolisten
Capitol Symphonie Orchester
Dirigent: Niklas Benjamin Hoffmann
Sprecherin: Isabel Kott
Moderation: Ralph Philipp Ziegler

Spielort: Capitol Theater Offenbach, Goethestr. 1-5, 63067 Offenbach am Main
Karten: 49/42/36/20 Euro
Zugänglich für Rollstuhlfahrer
Barrierefreie Anreise mit dem ÖPNV
Behindertenparkplätze vorhanden
Blindenführhunde willkommen

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Mit Jacques OF in die Welt

Grafik Jacques Offenbach
Jacques Offenbach © Jacques Offenbach Gesellschaft

Ausstellung
Uhrzeit und Ort werden noch bekannt gegeben

Von Köln über Paris in die Welt: Das ist die Perspektive der Wanderausstellung, die die Kölner Offenbach Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Kölnischen Stadtmuseum ausgerichtet hat. Sie zeigt nicht nur das facettenreiche Leben des Komponisten, sondern präsentiert der Öffentlichkeit auch bislang unbekannte und neu entdeckte Dokumente. Dazu kommt ein Teil, der den familiären Hintergrund Offenbachs aufnimmt und auch seinen Vater Isaac beleuchtet.

Zeit und Ort der uns von der Kölner Jacques Offenbach-Gesellschaft überlassenen Ausstellung stehen noch nicht fest.

Offenbachs Familienalbum

Musik und Lesung
Uhrzeit und Ort werden noch bekannt gegeben

In dieser aktuellen Produktion der Kölner Offenbach-Gesellschaft e.V. für das WDR-Funkhaus in Köln bieten die israelische Sopranistin Dana Marbach und der Amsterdamer Izhar Elias, Experte für die Biedermeier-Gitarre, einen repräsentativen Auszug aus dem Familienalbum, begleitet von einer Lesung aus den Lebenserinnerungen von Jacques Offenbachs Schwester Julie Grünwald, die einen ganz privaten Eindruck von den Lebensverhältnissen in einer Wohnung direkt an der Kölner Synagoge vermittelt.

Diese Veranstaltung in Kooperation mit der Kölner Jacques Offenbach-Gesellschaft kann erst im Herbst terminiert werden.

Unterstützer & Danksagung

Jacques Offenbach in Offenbach wird umfassend unterstützt vom Kulturfonds FrankfurtRheinMain.
Das Projekt wird beratend begleitet von Dr. Ralf-Olivier Schwarz, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.
Für die hervorragende Kooperation danken wir der Kölner Jacques Offenbach Gesellschaft e.V./Jacques Offenbach Jahr 2019 Köln & Region.

Wir danken den weiteren Unterstützern: Capitol Theater Offenbach, Energieversorgung Offenbach AG (EVO), Kulturstiftung der Sparkasse Offenbach, Frau Dr. Claudia Nagel/Nagel & Company GmbH, der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) und unseren Kooperationspartnern des Evangelischen Dekanats Offenbach am Main und der Volkshochschule Offenbach am Main.

Die Umsetzung der Büste Jacques OF-200 wurde unterstützt von Eng-Graph Solutions: Ausleihe 3D-Scanner Artec Eva, 3D Wanhao: Sponsoring 3D-Drucker Wanhao D9 500, Extruder: Filament für den 3D-DruckOrganisation.