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Stadträtin Sabine Groß mit Gunter Lutzi.
Stadträtin Sabine Groß mit Gunter Lutzi. © Stadt Offenbach / Monika Müller
Unter dem Motto „Hospiz bewegt: 1 Mann – 23 Hospize – 801,1 km“, hat sich Gunter Lutzi als langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter im stationären Hospiz Bergstraße Ende Juni auf dem Weg gemacht, um auf die Arbeit im Hospiz aufmerksam zu machen und um Spenden zu sammeln. Auf der dreiwöchigen Wanderung besucht er insgesamt 23 Hospize in Hessen.

Bei seinem Zwischenstopp in Offenbach wurde Lutzi am Dienstag offiziell von Stadträtin Sabine Groß am Rathaus empfangen. „Ich begrüße Herrn Lutzi herzlich in unserer Stadt und freue mich, dass wir Teil seiner Reise sein dürfen. Mit seinem Vorhaben leistet er einen tollen Beitrag, um den Stellenwert von stationärer und ambulanter Hospizarbeit sichtbar zu machen. Die Bedeutung dieser wertvollen Tätigkeit rückt bei vielen Menschen oftmals erst in den Fokus, wenn sie selbst unmittelbar davon betroffen sind. Den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, sterbende Menschen und deren Angehörige in deren schwersten Zeit zur Seite zu stehen, gilt unser großer Dank“, so Groß.

Bereits am Montagmittag erreichte Lutzi das stationäre Hospiz „Fanny de la Roche“ in Offenbach. Dort wurde er von der Leiterin der Einrichtung, Margarete Stirner, und deren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern willkommen geheißen. Am Nachmittag waren weitere Vertreterinnen und Vertreter der Ökumenischen Hospizbewegung Offenbach, des Stiftungsvorstandes vom Heilig-Geist-Hospital Bensheim und der Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Offenbach, Manuel Dieter, zu Gast, um sich über die Hospizarbeit als wichtige Stütze in der Gesellschaft auszutauschen.

Am Dienstagmorgen ging es dann unter der Begleitung einiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizes vom „Fanny de la Roche“ weiter in Richtung Rathaus. Am Informationsstand der ambulanten Ökumenischen Hospizbewegung überreichten Stadträtin Groß und der Vorsitzende der Ökumenischen Hospizbewegung, Dr. Christoph Sahm, dem Wanderer Lutzi noch einige Präsente und sorgten mit einem Verpflegungsstand für die notwendige Stärkung für den weiteren Weg. Danach ging es für den Wanderer weiter in Richtung Frankfurt. An der Gerbermühle wurde er von der Offenbacher Gruppe verabschiedet und von der Evangelischen Hospiz Frankfurt in Empfang genommen.

Wer die Arbeit der Hospize in Offenbach unterstützen und dabei helfen möchte, dass schwerstkranken Menschen und deren Angehörige mit viel Zeit und menschlicher Zuwendung betreut werden können, erhält unter anderem weitere Informationen auf folgenden Internetseiten:

15. Juli 2021