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Gruppenfoto
„Übergabe Broschüre“ v.l.n.r.: Daniele Furnari (Werkstattmitarbeiter), Killian Davis (Werkstattmitarbeiter), Susanna Bielor (Gruppenleiterin Berufsbildungsbereich), Heike Hoppert (Abteilungsleitung Berufsbildungsbereich), Martin Simmich (Prokurist und Fachbereichsleiter Pädagogik und Personal), Annett Cammin (Gruppenleiterin Konfektionierung). © Jana Holecek

Seit Oktober vergangenen Jahres ist Dominik Schuster der neue kommunale Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen. „Inklusion bedeutet für mich, dass Menschen mit Behinderungen ihr Leben nicht mehr an vorhandene Strukturen anpassen müssen“, sagt Schuster. Vielmehr sei die Gesellschaft aufgerufen, Strukturen zu schaffen, die es jedem Menschen – mit und ohne Behinderung – ermöglichen, von Anfang an ein wertgeschätzter Teil der Gesellschaft zu sein. Teilhabe konkret machen, ist ihm ein erstes Anliegen, betonte er bei seinem virtuellen Besuch in den Werkstätten Hainbachtal in der Waldstraße 353. Das 1970 als „beschützende Werkstatt“ für zunächst 15 Menschen mit geistiger Behinderung gegründete Unternehmen, ist mit über 1.000 Beschäftigten mit und ohne Behinderung heute eines der der größten mittelständischen Unternehmen in Stadt und Landkreis Offenbach.

Screenshot eines Bildschirms mit den Teilnehmern am virtuellen Treffen
© Stadt Offenbach/ Werkstätten Hainbachtal

Schuster sprach mit Geschäftsführer Frank Hofmann, dem Social Media Beauftragten Tom Belz und der für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Jana Holecek in einer Videokonferenz über die aktuelle Arbeit in Zeiten der Pandemie. Seit Beginn der Corona-Maßnahmen informieren Frank Hofmann und Tom Belz mit dem Format „Tom fragt Frank“ bei Facebook (sie Link unten) und beantworten den inzwischen schon über 1.400 Followern Fragen zu aktuellen Themen. In einer der nächsten Folgen möchten beide Dominik Schuster vorstellen und gemeinsam mit ihm für die Kommunalwahl am 14. März informieren. 

Zusammen mit Pia Tassler Projektkoordinatorin beim Projekt WIR, hat Schuster Informationen zur Kommunalwahl in leichter Sprache zusammengestellt. Auf 35 Seiten erklärt die Broschüre zum Beispiel die Aufgaben der Stadtverordnetenversammlung und des Ausländerbeirats, wer stimmberechtigt ist und wie genau im Wahllokal oder per Briefwahl gewählt wird. Die Broschüre wird nun zeitnah an die etwa 750 Werkstattmitarbeiter und Tagesförderstätten-Besucher im Hainbachtal und den Außenstellen verteilt werden. Darüber hinaus gibt es viele weitere Ideen, um Menschen mit Behinderungen ihre Rechte und Möglichkeiten aufzuzeigen und sie zu unterstützen.

11. Februar 2021