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Stolpersteine
© Hans Braxmeier/ pixabay.com
10 x 10 Zentimeter misst der sichtbare Teil der Steine, auf deren Oberseite eine beschriftete Messingplatte an ehemalige Bürgerinnen und Bürger der Stadt erinnert. Mittlerweile sind es über 300 Stolpersteine, die im öffentlichen Raum in Offenbach an Opfer des Naziregimes erinnern. Die Messingplatte nennt Name, Todesdatum und Ort, an dem die Person zu Tode kam. Anfang 2020 hatte der Künstler Gunter Demnig über 75.000 Gedenksteine in fast 1.200 deutschen Städten und Gemeinden verlegt, außerhalb Deutschlands gibt es sie bisher in 26 weiteren Ländern.

Damit die Stolpersteine auch weiterhin sichtbar bleiben und Geschichten über die jeweiligen Menschen erzählen, organisiert die Geschichtswerkstatt Offenbach einmal im Jahr das Saubermachen, am kommenden Sonntag, 3. Oktober, ist es ab 14 Uhr wieder soweit. Weitere Informationen und Anmeldung an Barbara Leissing, die die Aktion koordiniert: leissingbgmailcom


Die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Offenbach wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport. Zur Umsetzung der angestrebten Ziele wie Extremismus vorbeugen und demokratische Haltungen stärken steht der Partnerschaft pro Jahr ein Aktions- und Initiativfonds in der Höhe von bis zu 60.000 Euro aus Bundes- und Landesmittel zur Verfügung. Die Koordination und fachliche Beratung erfolgt durch den Kreisverband AWO Offenbach Land e.V., das Ordnungsamt mit der Geschäftsstelle Kommunale Prävention wurde als federführendes Amt bei der Stadt Offenbach beauftragt. Informationen, wer sich hier wie beteiligen kann, finden sich im Netz unter www.offenbach.de/pfd. Allgemeine Informationen zum Bundesprogramm gibt es unter www.demokratie-leben.de.

Offenbach am Main, 29. September 2021