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Die Corona-Pandemie wirbelt vor allem das Leben von Eltern durcheinander. Auf dieser Seite finden Familien mit Kindern unter anderem Fragen und Antworten zum Schul- und Kitabesuch, was bei einer möglichen Corona-Infektion zu tun ist, wie das Gesundheitsamt handelt. Dazu Informationen wie das Thema Corona kindgerecht aufbereitet werden kann und wo es Unterstützung gibt.

Offen oder geschlossen: Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen

Schulen:
Es besteht Präsenzunterricht für alle Klassen. Testpflicht: 2x pro Woche. Eine Maske muss im Schulgebäude, Fluren und Klassenzimmer bis zum Sitzplatz getragen werden. Während des Unterrichts dürfen die Masken abgesetzt werden. Keine Maskenpflicht im Außengelände. Nach den Sommer-Schulferien gelten für den Zeitraum von zwei Schulwochen Maskenpflicht auch im Unterricht und drei Tests pro Woche.
Wenn es einen Corona-Ausbruch an einer Schule gibt, besteht wieder umfängliche Maskenpflicht.

Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen:
Regelbetrieb mit Hygienemaßnahmen. Gruppen können wieder gemischt werden. Maskenpflicht für Fachkräfte entfällt, Maskenpflicht besteht für externe Besucher.

Quarantäne- und Teststrategie

Allgemein gilt: Ist eine Person (Index) positiv auf SARS-CoV-2 getestet, wird Index und der Haushalt (Familie) für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Ein angeordneter positiver Test am 13. Tag verlängert die Quarantäne. Die Quarantänepflicht der Haushaltsangehörigen von Corona-Erkrankten entfällt für Personen mit vollständigem Impfschutz oder genesene Personen, es sei denn, es treten Krankheitssymptome auf.

In der Kita: Für einen Zeitraum von sechs Wochen (ab dem 9. Juni) werden Kita-Kinder einmal wöchentlich auf das Corona-Virus getestet. Die Möglichkeit der Testung besteht einmal in der Woche und ist freiwillig. Die Kinder lutschen jeweils an einem Lolli und diese werden gemeinsam in einem Pool mit der PCR-Technik getestet. Sollte ein Gruppentest positiv ausfallen, müssen alle Teilnehmer des Pools einen weiteren PCR-Test machen lassen – in diesem Fall einzeln. Die gesamte Gruppe des positiven Test-Pools muss sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben – unabhängig davon, ob die Nachtestung im Einzelfall negativ ausfällt. Auch Kinder, die nicht an der Pool-Testung teilgenommen haben, aber der Gruppe mit dem positiven Ergebnis angehören, müssen sich als Kontaktpersonen in eine 14-tägige Isolation begeben. 

In der Schule: Ist ein Schüler/Schülerin mit dem Selbst-Test positiv auf SARS-CoV-2 getestet, muss der/die Schüler/Schülerin muss zur PCR-Testung. Die Mitschülerinnen und Mitschüler und Lehrkräfte dürfen weiter die Schule besuchen und müssen nicht in Quarantäne.

Ist ein Schüler/Schülerin mit dem PCR-Test positiv auf SARS-CoV-2 getestet, müssen Mitschüler oder Lehrer - wenn die AHAL-Regeln eingehalten wurden - nicht in Quarantäne. Gleiches gilt für infizierte Lehrerinnen und Lehrer - hier muss die Schulklasse, wenn die AHAL-Regeln eingehalten wurden, auch nicht in Quarantäne.

Es wird aber wie bisher aktiv durch das Stadtgesundheitsamt ermittelt, ob nicht im Einzelfall doch Quarantänen auszusprechen sind, da es auch immer wieder Situationen geben kann, in denen die Klassen nicht durchgängig die Hygienevorgaben eingehalten haben. 

FAQ zu Corona, Kinderkrankengeld, Krankheits-Symptomen, Tests, Quarantäne

1. Schnupfen oder Covid 19?

  • Die Symptome, die bei einer Corona-Infektion auftreten, sind zu Beginn vergleichbar mit einer Erkältung. Wer insbesondere in der Erkältungszeit Atemwegssymptome hat, muss deswegen nicht an Corona erkrankt sein. Zur genauen Abklärung empfiehlt sich den Hausarzt zu kontaktieren. Nicht alle Symptome müssen bei einer Infektion auftreten. Viele Menschen bleiben auch symptomfrei oder haben nur leichte Beschwerden.
  • Typische Symptome sind hohes Fieber (über 38 Grad), trockener Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit sowie Kratzen im Hals. Bei einigen Menschen vorübergehend Verlust des Geruchs- und Geschmacksinns.
  • Ein alleiniger Schnupfen ist aber kein Grund mehr, ein Kind nach Hause zu lassen oder durch die Einrichtung nach Hause zu schicken. Dazu müssten weitere Symptome wie Fieber, trockener Husten und allgemeine Abgeschlagenheit kommen. Dann ist das Kind nach Hause zu schicken, zu beobachten und eventuell ein Test zu veranlassen.

Weitere Hinweise geben diese Merkblätter:

2. Wie hoch ist das Infektionsrisiko von Kindern?

Kinder sind nach Angaben des RKI grundsätzlich empfänglich für eine Infektion und können dadurch auch andere infizieren. Kinder und Jugendliche zeigen häufig keine oder nur milde Symptome, schwere Verläufe sind deutlich seltener als bei Erwachsenen.

3. Warum Abstand- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht?

Abstandhalten und Händehygiene sind der beste Schutz vor dem Virus.

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt "das generelle Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). Diese Empfehlung beruht auf Untersuchungen, die belegen, dass ein relevanter Anteil von Übertragungen von SARS-CoV-2 unbemerkt erfolgt, d.h. zu einem Zeitpunkt vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen. [...] Das Tragen einer MNB trägt dazu bei, andere Personen vor feinen Tröpfchen und Partikeln die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, zu schützen (Fremdschutz). Wichtig ist hierbei, dass Mund und Nase bedeckt sind. Für diesen Fremdschutz durch MNB gibt es inzwischen wissenschaftliche Hinweise. [...] Beim Einsatz von MNB ist es essentiell, auf eine hygienisch einwandfreie Handhabung und Pflege zu achten."  

Infektionsweg Aerosole mit und ohne Maske
Infektionsweg Aerosole mit und ohne Maske © © Milton 2020 (https://academic.oup.com/jpids/article/9/4/413/5875939?guestAccessKey=72cf62f5-ae56-4073-a264-7b3818371f07)

4. Wie sicher ist Radfahren oder zu Fuß gehen?

Wer mit dem Fahrrad oder alleine zu Fuß unterwegs und hat kein Ansteckungsrisiko. Wer zu zweit unterwegs ist, sollte auf einen Abstand von mindestens 1,50 Metern achten, je nach Witterung verdünnt sich so ein Virus rasch wie Rauch in der Luft.

5. Mein Kind könnte Risikopatient sein, was jetzt?

Schülerinnen und Schüler, in deren Familie eine Person an einer Lungenerkrankung wie Asthma, COPD oder Lungenfibrose, Diabetes, Rheuma oder einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit des Herzens leidet, können, je nach Schwere bis auf Weiteres mit einem ärztlichen Attest vom Unterricht befreit werden.

6. Was mache ich, wenn mein Kind Krankheitssymptome zeigt

  • Kranke Kinder dürfen die Kita, Kindertagespflegestelle oder Schule nicht besuchen. Aufgrund des derzeit allgemeinen Risikos einer Ansteckung mit dem Corona-Virus muss Ihr Kind bei Auftreten typischer Atemwegssymptome oder Magen-Darm-Infekten unbedingt zu Hause bleiben, bis die Symptome abgeklungen sind. Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, ob ein PCR-Test notwendig ist.
  • Von Ihrem Arzt erhalten Sie eine Krankschreibung 
  • Sollte sich die Erkrankung im Verlauf der Quarantänezeit verschlimmern, suchen Sie mit Ihrem Kind einen Arzt auf. Rufen Sie auf jeden Fall zuerst dort an, bevor sie hingehen!
  • Bei Fragen können sich zu jeder Zeit (auch nachts und am Wochenende) an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden (Telefon: 116 117). In akuten Notfällen wählen Sie den Notruf 112. Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist jedoch nur bei schweren Verläufen notwendig, die bei Kindern in der Regel nicht auftreten.

7. Informationen zur Quarantäne

Es gelten derzeit unterschiedliche Quarantäneregeln: Allgemein für alle Bürgerinnen und Bürger, für Schul- und Kitakinder, nach der Einreise aus Risikogebieten und  Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten, für die Anwendung mit einem Selbst- und Schnelltest.
Alle Regeln und Informationen unter dem Punkt "Neue Quarantäne- und Teststrategie" oder hier:

8. Verhalten nach Selbst- und Schnelltests

Nach einem positivem Selbst- oder Schnelltest gelten verschiedene Verhaltens- und Quarantäneregeln. Grundsätzlich muss man sich nach einem positiven Selbst- oder Schnelltest unmittelbar in Quarantäne begeben und einen PCR-Test machen lassen. Die Informationen finden Sie auf der Seite "Positiver Corona-Test: Regeln und Quarantänepflicht":

9. Kinderkrankengeld

Für jedes Elternteil wird es dieses Jahr weitere 10 zusätzliche Arbeitstage Kinderkrankengeld geben. Damit stehen jedem Elternteil 30 statt 20 Tage zur Verfügung. Alleinerziehende erhalten 20 zusätzliche Tage und haben damit 60 statt 40 Kinderkrankentage.

Corona und Schule: Informationen vom Hessischen Kultusministerium

Das Hessische Kultusministerium informiert auf seiner Website Eltern und Lehrkräfte über aktuelle Entwicklungen zu Corona und Vorgaben vom Land rund um das Thema Schule.

Kinderleicht erklärt: Coronatest-Anleitung von Dr. Kasperl von der Augsburger Puppenkiste

Kinderleicht erklärt – so einfach funktionieren die Selbsttests für Schülerinnen und Schüler. „Dr. Kasperl“ von der Augsburger Puppenkiste zeigt Erwin, dem Erdmännchen, worauf bei der Durchführung besonders zu achten ist. Weitere Informationen, Anleitungen und FAQs auf https://www.km.bayern.de/selbsttests

Kinderleicht erklärt: Coronatest-Anleitung von Dr. Kasperl von der Augsburger Puppenkiste © Augsburger Puppenkiste(R) 2021, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Positiv getestet - was ist zu beachten?

Es gelten derzeit unterschiedliche Quarantäneregeln: Allgemein für alle Bürgerinnen und Bürger, für Schul- und Kitakinder, nach der Einreise aus Risikogebieten und für die Anwendung mit einem Selbst- und Schnelltest.

FAQ zum Schulbetrieb

1. Maskenpflicht

Ab dem 25. Juni: Eine Maske muss im Schulgebäude, Fluren und Klassenzimmer bis zum Sitzplatz getragen werden. Während des Unterrichts dürfen die Masken abgesetzt werden. Keine Maskenpflicht im Außengelände. Wenn es einen Corona-Ausbruch an einer Schule gibt, besteht wieder umfängliche Maskenpflicht.

   

2. Wann dürfen Schülerinnen und Schuler die Schule nicht betreten?

  • Schülerinnen und Schüler, deren Angehörige des gleichen Hausstandes einer Quarantäneanordnung aufgrund einer möglichen oder nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen, dürfen in dieser Zeit die Einrichtung nicht betreten.
  • Schülerinnen und Schüler, die einer Quarantäneanordnung aufgrund einer möglichen oder nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen, dürfen in dieser Zeit die Einrichtung nicht betreten.
  • Schülerinnen und Schüler dürfen den Präsenzunterricht und andere reguläre Veranstaltungen an Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen nicht besuchen, wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht), Verlust des Geschmacks-und Geruchssinns, aufweisen. Die Präsenzpflicht der Lehrkräfte, der sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Schulleitungsmitglieder an den öffentlichen Schulen entfällt, wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht), Verlust des Geschmacks-und Geruchssinns, aufweisen.

3. Wie werden Eltern informiert?

  • Die Kontaktnachverfolgung ist eine extrem zeitaufwändige Aufgabe, der das Gesundheitsamt an sieben Tagen die Woche von frühmorgens bis spät in den Abend nachkommt. Bei weiter steigenden Infektionszahlen stellt die Kontaktnachverfolgung eine erhebliche Anstrengung dar.
  • Deshalb kann es zunehmend dazu kommen, dass Eltern keine Benachrichtigung durch das Gesundheitsamt erhalten. Dies geschieht insbesondere dann, wenn das Gesundheitsamt bei diesem Kind kein weiteres Vorgehen für notwendig hält.
  • Die Schul- und Kitaleitungen sind angehalten, alle Informationen des Gesundheitsamtes an die betroffenen Eltern weiterzuleiten, um Verzögerungen in den Abläufen des Gesundheitsamtes möglichst zu vermeiden. Bis alle Eltern telefonisch erreicht wurden, vergeht oft viel Zeit, die das Gesundheitsamt nicht immer hat, da es sich um viele weitere Fälle kümmern muss.
  • Erste Anlaufstelle für Informationen ist immer die Einrichtungsleitung!

4. Welche Schutzvorkehrungen haben die Schulen getroffen?

Neben dem Hygieneplan des Landes Hessen hat jede Schule einen Hygieneplan aufgestellt für den Schulalltag in Corona-Zeiten. Das Konzept können Sie in Ihrer Schule einsehen. Damit nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen, haben die Schulen den spezifischen räumlichen Gegebenheiten angepasste Konzepte zur Wegeführung entwickelt. So sind räumliche Trennungen beispielsweise durch Abstandsmarkierungen auf dem Boden oder den Wänden sichtbar. Die für die Pflege und Instandhaltung der Offenbacher Schulen zuständige GBM Service GmbH Offenbach der Stadtwerke Unternehmensgruppe verdoppelt die die Reinigungsintervalle in den Schulen.

Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mindestens alle 20 Minuten müssen die Klassenräume gelüftet werden.
Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird. 

5. Wie werden in der Schule erkrankte Kinder und Jugendliche versorgt?

Im Falle einer akuten Erkrankung in der Schule mit Krankheitszeichen wie Krankheitszeichen wie Fieber, trockenem Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall soll, soweit vorhanden, ein Mund-Nasen-Schutz angelegt und die betroffene Person unverzüglich in einen eigenen Raum, möglichst in einen speziell einzurichtenden und grundsätzlich bereitzustellenden Absonderungsraum gebracht werden. Es folgt eine Befreiung vom Unterricht und, bei Minderjährigen, Abholung durch die Eltern.

6. Darf die Schule einen zweiten Corona-Test verlangen?

Nein. Ein zweiter Corona-Test wird vom Gesetzgeber nicht verlangt, daher darf die Schule diesen Test ebenfalls nicht verlangen, oder Kinder nach Hause schicken, die einen solchen zweiten Test nicht gemacht haben. Wenn der erste Corona-Test negativ ausfiel, kann das Kind ganz normal den Unterricht besuchen. Ist er positiv ausgefallen, muss das Kind in Quarantäne und vom Gesundheitsamt betreut werden. Das Gesundheitsamt kann dann entscheiden, ob ein zweiter Corona-Test sinnvoll ist, um sicherzustellen, dass keine Infektion mehr vorhanden ist. Nur wenn das Gesundheitsamt einen zweiten Corona-Test anordnet, ist dieser kostenlos.

7. In welchen Fällen wird die Schule vorübergehend geschlossen?

Die Stadt Offenbach als Schulträger kann im Normalfall keine Schule schließen. Lediglich das Stadtgesundheitsamt kann auf Basis des Infektionsschutzgesetzes eine Schließung verfügen, wenn dies aus Gründen des Infektionsschutzes erforderlich ist.
Bei nur einzelnen Infektionsfällen an einer Schule ist eine Schließung der gesamten Schule aus Sicht des Stadtgesundheitsamtes unverhältnismäßig: In der Regel ist es völlig ausreichend, wenn alle Mitschüler oder Lehrer, die im engen Kontakt mit einer infizierten Person waren, vom Unterricht befreit werden. Alle anderen Schüler können weiterhin am Unterricht teilnehmen.

Kita und Schulen Meldeformular: Verdacht auf Infektion oder Kontaktperson

Wer sich selbst als Kontaktperson einschätzt oder es den Verdacht auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus bei einem Kind gibt, kann sich selbstständig per Online-Formular an das Stadtgesundheitsamt wenden:

FAQ zum Kitabesuch

1. Können Kinder wieder in die Kita gehen?

Regelbetrieb mit Hygienemaßnahmen. Gruppen können wieder gemischt werden. Maskenpflicht für Fachkräfte entfällt, Maskenpflicht besteht für externe Besucher.

2. Maskenpflicht

Die Entscheidung, ob und in welchen Situationen das Tragen einer Maske in der pädagogischen Arbeit in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege sinnvoll und notwendig ist, liegt damit ab kommendem Freitag, dem 25. Juni 2021, bei den Kita-Trägern und Tagespflegepersonen vor Ort. Maskenpflicht besteht für externe Besucher.

Ab dem 5. Juli: Maskenpflicht für Fachkräfte entfällt, Maskenpflicht besteht für externe Besucher.

3. Wann sollten Kinder oder Eltern nicht in eine Kindertagesbetreuung gehen

Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt unverändert: Kinder, die eindeutig krank sind (unabhängig von einzelnen Krankheitssymptomen), gehören nicht in die Kinderbetreuung.

Zudem gilt:

  • Kinder, deren Angehörige des gleichen Hausstandes oder sie selber, unter Quarantäne stehen, dürfen in dieser Zeit die Einrichtung nicht betreten.
  • Nach wie vor gilt ein Betretungsverbot für Kinder, wenn sie selbst oder die Angehörigen des gleichen Hausstands Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht), Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, aufweisen. Das Betretungsverbot kann in diesem Fall durch Vorlage eines negativen Testzeugnisses über einen am gleichen Tag in einer Teststelle durchgeführten Antigen-Schnelltest aufgehoben werden. Es muss kein Test gemacht werden, wenn das Kind oder der betroffene Angehörige geimpfte oder genesene Personen sind.
  • Zudem gilt ein Betretungsverbot für Kinder, wenn für sie oder für einen Angehörigen ihres Hausstandes auf Grundlage eines in einem offiziellen Testcenter durchgeführten Antigen-Schnelltests oder einem Antigen-Test zur Eigenanwendung durch Laien ein positives Testergebnis vorliegt. Das Betretungsverbot kann durch einen negativen PCR-Test der zuvor getesteten Person aufgehoben werden. Es muss kein Test gemacht werden, wenn das Kind oder der betroffene Angehörige geimpfte oder genesene Personen sind.

Der einfache Schnupfen ohne weitere Krankheitsanzeichen führt nicht zu einem Betretungsverbot. Zur genauen Abklärung empfiehlt sich den Hausarzt zu kontaktieren. 

Fragebogen Kitakinder - Fragen von Eltern an das Gesundheitsamt

Eltern können diesen Fragebogen nutzen, wenn ihr Kind in eine Kita geht und sie Fragen an das Gesundheitsamt haben.

Gebrauch von Mund-Nasen-Schutz bei Kindern

Corona, Kitas, Kindertagespflegestellen: Informationen vom Hessischen Kultusministerium

Mehrsprachige Informationen

Corona-Seite für Kinder

Informationen, Rat und Hilfe

Wie können Eltern ihren Kindern erklären, warum sie sich jetzt besonders schützen müssen oder wie das Virus übertragen wird. Wo gibt es Hilfe bei familiären Belastungssituationen?