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Das Robert Koch-Institut hat einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog online gestellt, der regelmäßig aktualisiert wird. Die Stadt Offenbach ergänzt mit eigenen FAQs alle Informationen, die Offenbach betreffen.

FAQs Allgemeine Informationen

1. Was bedeutet das Eskalationsstufenmodell?

Das Präventions- und Eskalationskonzept des Landes Hessen dient primär dem Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus. Es ermöglicht abhängig von der Stärke des Infektionsgeschehens vor allem lokal begrenzte Schutzmaßnahmen, um das Virus schnell eindämmen zu können. Für das Konzept sind die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage in einer Stadt oder Region entscheidend. 

Für die Berechnung der Inzidenz-Zahl wird die Zahl der Infizierten der letzten sieben Tagen zusammengezählt. Gerechnet wird ab dem Vortag auf Basis von 129.791 Menschen in Offenbach. Die Zahl der Infektionen wird durch die Einwohnerzahl geteilt und mit der Referenz von 100.000 Einwohnern multipliziert. So lässt sich die sogenannte Inzidenz darstellen, also die Häufigkeit von Infektionen innerhalb einer Zeitspanne von sieben Tagen. 

Insgesamt gibt es sechs Warnstufen im Eskalationskonzept: unter 20 Neuinfektionen, ab 20 Neuinfektionen, ab 35 Neuinfektionen, ab 50 Neuinfektionen, ab 75 Neuinfektionen und ab 200 Neuinfektionen (jeweils innerhalb 7 Tage). Das Eskalationskonzept sieht je nach Stufe unterschiedliche Schutzmaßnahmen vor. Maßgeblich dabei ist: Wie gut gelingt es dem Gesundheitsamt, die Infektionsketten noch zu ermitteln und durch Quarantäne zu unterbrechen. Es gilt also zu unterscheiden, ob es sich um ein unkontrolliertes Infektionsgeschehen handelt, oder ob die Infektionsketten nachvollziehbar sind. Wenn bekannt ist, wer sich angesteckt hat und dementsprechend Kontaktpersonen in Quarantäne schickt, ist nicht von einer größeren Gefahr für die Bevölkerung auszugehen. 

2. Wie kann ich mich schützen

Als Schutzmaßnahme – auch vor der Grippe – sind alle dazu angehalten, weiterhin einfache Hygieneregeln zu beachten:

  • in die Armbeuge husten oder niesen,
  • Einmaltaschentücher verwenden und diese nach jedem Gebrauch entsorgen,
  • Händeschütteln vermeiden,
  • gründliches und regelmäßiges Händewaschen
  • nicht mit den Händen die Nasen-, Mund- und Augenschleimhaut berühren (zum Beispiel nach Festhalten an Griffen in Bussen oder Benutzen von Türgriffen, die von vielen angefasst werden),
  • Smartphone, Handy, Tablet etc. regelmäßig desinfizieren.
  • wie immer in der Erkältungszeit, wenn möglich, Menschenansammlungen meiden.
  • Erkrankte sollten den Kontakt zu älteren Menschen meiden
  • generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, nach Möglichkeit zu Hause bleiben.
  • nach Möglichkeit auf Reisen verzichten
  • wenn möglich von zu Hause aus arbeiten
  • jegliche Kontakte reduzieren
  • Gesichtsmaske in der Öffentlichkeit tragen
  • Abstand halten (1,5 Meter)

2. Was kann ich tun um das Virus einzudämmen?

Insbesondere in der dunkleren Jahreszeit (Herbst und Winter) ist mit einem erhöhten Infektionsgeschehen zu rechnen. Es gilt: möglichst Kontakte meiden! Nur so kann verhindert werden, dass sich zu schnell zu viele Menschen infizieren und die Kliniken nicht mehr in der Lage sind, alle Patienten zu versorgen. Oberstes Ziel aller Maßnahmen ist der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. Die wichtigste Regel, die jeder befolgen muss, ist Abstand halten und überall dort einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wo sich Menschen auf engen Raum zu nahekommen.
Warum Abstand und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung so wichtig sind, zeigt eine 3D-Visualisierung der Süddeutschen Zeitung. Dort ist zu sehen, wie schnell sich Viren verbreiten und wie lange Aerosole mitunter in der Luft hängenbleiben kann. 

3. Wie verhalte ich mich bei Symptomen und wo sollte ich mich hinwenden?

In den allermeisten Fällen handelt es sich bei Atemwegserkrankungen mit Husten, Fieber oder Atemnot um eine Erkältung oder einen grippalen Infekt. Beachten Sie dann unser Merkblatt zum Schutz vor Infektionskrankheiten.

Sie sollten sich auf das Coronavirus testen lassen, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  1. wenn Symptome einer Lungenerkrankung (mit oder ohne Fieber sowie mit oder ohne Husten) bestehen

ODER: 

  1. wenn Symptome einer Lungenerkrankung (wie Fieber und Husten) unabhängig von der Schwere bestehen und
  2. Kontakt mit einem bestätigten Fall von 2019-nCoV innerhalb der letzten 14 Tage bestand.

Die Kassenärztliche Vereinigung hat in Hessen zentrale Untersuchungsstellen zum Testen eingerichtet. Die Ärzte wurden darüber informiert und sollen begründete Verdachtsfälle dorthin überweisen. Die Anmeldung erfolgt unter 116117 oder über den eigenen Hausarzt. In Offenbach gibt es seit Januar 2021 ein Testzentrum. Tests aus privaten Gründen werden in diesem Zentrum nicht durchgeführt. 

Bei leichten Erkrankungen sollten Sie mindestens 14 Tage zuhause bleiben und den Hausarzt für eine Krankschreibung kontaktieren. Sie sollten nicht das Haus/die Wohnung verlassen und sich auskurieren. Aufenthalte im Garten sind erlaubt, wenn 5 Meter Abstand zu weiteren Personen besteht. Oberste Priorität ist, dass sich das Virus nicht weiter ausbreitet.

4. Was passiert im Verdachtsfall?

Wenn bestimmte Kriterien vorliegen, hier also das Vorliegen von Symptomen einer Atemwegsinfektion (z.B. Husten) und ein Aufenthalt in einem Risikogebiet in den letzten 14 Tagen erfolgt ist, oder ein Kontakt zu einer an Corona erkrankten Person nicht länger als 14 Tage zurückliegt, dann erfolgt zunächst unter Einhaltung hygienischer Maßnahmen (u.a. Mund-Nase-Schutz) eine körperliche Untersuchung. Diese kann ein Hausarzt vornehmen. Sollte sich anhand des Krankheitsbildes und der oben genannten weiteren Kriterien der Verdacht erhärten, wird der mutmaßlich Erkrankte an eine Untersuchungsstelle überwiesen, wo bei begründetem Verdacht der Test auf das Virus erfolgt. Bis das Ergebnis des Schnelltests vorliegt, kann es mehrere Tage dauern. Solange wird ein Patient in der Klinik oder in häuslicher Quarantäne bleiben. Das zuständige Gesundheitsamt wird über den Verdachtsfall und das Ergebnis des Tests informiert. Es erfolgt täglich eine Bewertung der Situation durch wissenschaftliche Institute. Die Entscheidung wird auf Grundlage der tagesaktuellen Erkenntnislage getroffen.

5. Sind die Offenbacher Kliniken auf das Coronavirus vorbereitet?

Die Offenbacher Kliniken sind wie alle Krankenhäuser in Hessen gut vorbereitet, um Erkrankte mit neuen Infektionskrankheiten versorgen zu können. Hierfür gibt es Planungen in den Krankenhausalarmplänen und den Hygieneplänen. Die Krankenhäuser halten Schutzkleidung vor, um auch sehr infektiöse Patienten behandeln zu können und trainieren ihr Personal regelmäßig für solche Situationen. Auch Räumlichkeiten zur Behandlung von Infektionspatienten sind an jedem Krankenhaus ausgewiesen. Ob eine Behandlung erkrankter Personen (also mit nachgewiesenem Coronavirus) auf der Isolierstation erfolgen kann oder muss, ist eine klinische Entscheidung, die je nach Fall nach Konsultation des Kompetenzzentrums in Frankfurt erfolgen wird. Ein Schutz vor Ansteckung ist bei korrekter Anwendung der empfohlenen Hygienemaßnahmen auch für medizinisches Personal und den Rettungsdienst gegeben.

6. Müssen Corona-Erkrankte in Quarantäne?

Personen, bei denen ein Labortest vorgenommen werden muss, müssen bis zum Testergebnis isoliert werden, das in der Regel Zuhause. Bei einem positiven Testergebnis folgt die Anordnung, sich in 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben. Eine stationäre Aufnahme erfolgt nur bei schweren Symptomen zwecks Behandlung. Die Unterbringung im Krankenhaus muss zum Schutz der anderen Patienten und des Klinikpersonals in einem Isolierzimmer erfolgen. In der Regel handelt sich hierbei aber nicht um spezielle Quarantäne-Einrichtungen, sondern um normale Patientenzimmer, die für die besondere Situation vorbereitet werden.

Quarantänezwang: Das Land Hessen hat Regelungen für eine zwangsweise Unterbringung von Personen getroffen, die sich nicht an die Quarantäne- bzw. Isolationsverfügung der Gesundheitsämter bzw. Ordnungsämter halten. Hierfür stehen Einrichtungen in Frankfurt und Darmstadt zur Verfügung.

Wichtig: Falls eine Person, die in häuslicher Quarantäne ist, Symptome entwickelt, dann zählt die Quarantäne neu. Die Person muss sich beim Gesundheitsamt per E-Mail an hit.gesundheitsamtoffenbachde und sich telefonisch zur Behandlung beim Hausarzt melden (oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 kontaktieren).

7. Kann der neuartige Coronavirus auf Haus- oder Nutztiere übertragen werden?

Laut dem Friedrich-Loeffler-Institut und dem Robert Koch-Institut gibt es bisher keine Informationen aus China oder anderen mit dem neuen Coronavirus betroffenen Ländern, die darauf schließen lassen, dass der menschliche neuartige Coronavirus auf Haus- oder Nutztiere übertragen werden kann. Es gibt auch keine Hinweise, dass Hunde und Katzen mögliche Überträger darstellen.

Grundlegende Prinzipien der Hygiene (gründliches Händewaschen mit Seife) sollten beim Umgang mit Tieren aber weiterhin beachtet werden.

Es gibt weiterhin keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen ein Infektionsrisiko für den Menschen darstellen (siehe auch Einschätzung des European Centre for Disease Control www.ecdc.europa.eu und der WHO www.who.int) oder eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen. Der Kontakt gesunder Personen zu Haustieren muss nach den derzeitig verfügbaren Informationen aus Sicht des Friedrich-Loeffler-Instituts nicht eingeschränkt werden. Allerdings ist es als allgemeine Vorsichtsmaßnahme immer ratsam, grundlegende Prinzipien der Hygiene zu beachten, wenn man mit Tieren in Kontakt kommt (zum Beispiel Hände gründlich mit Seife waschen).

Quelle: Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit FAQ SARS-CoV-2 /Covid-19

8. Welches Ziel verfolgen die Maßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen?

Grafik: Belastung des Gesundheitssystems ohne und mit Schutzmaßnahmen
© Stadt Offenbach

Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz tragen – all diese Maßnahmen verfolgen das Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Denn dann können alle schwer Erkrankten gut medizinisch versorgt werden. Die Grafik veranschaulicht, wie das Gesundheitssystem (Krankenhäuser, Ärzte usw.) belastet wird, wenn viele Menschen sich innerhalb einer kurzen Zeit anstecken. Helft mit, die Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen!

9. Was ist eine Mund-Nasen-Bedeckung und wo muss ich diese tragen?

Als Mund-Nasen-Bedeckung zählt jede ans Gesicht anliegende Bedeckung von Mund und Nase, die dazu beiträgt, die Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Plastikvisiere sind davon nicht erfasst, sie sind keine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung. Auch Motorradhelme sind keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung.

Seit dem 23. Januar 2021 muss eine medizinische Maske (FFP2 oder OP-Maske) getragen werden: 

  • in Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs (Bus und Bahn), auch an Haltestellen und auf dem Bahngelände;
  • im Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen usw.
  • auf dem Wochenmarkt;
  • bei körpernahmen Dienstleistungen; 
  • bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften; 
  • in Alten- und Pflegeheimen (Personal).

Des Weiteren muss eine Mund-Nasen-Bedeckung (allerdings keine medizinische Maske) getragen werden: 

  • auf stark frequentierten Verkehrswegen, Plätzen und Flächen unter freiem Himmel, sofern dort eine durchgängige Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu Personen anderer Hausstände nicht möglich ist, insbesondere in Fußgängerzonen und an Verkehrsknotenpunkten;
  • in Fahrzeugen, auch Taxis, wenn sich im Fahrzeug Personen befinden, die mehr als zwei Hausständen angehören; 
  • in Spielhallen und Spielbanken;
  • in geschlossenen Räumen von Museen, Schlössern und Gedenkstätten sowie von Tierparks und Zoos sowie
  • Die Bedeckungspflicht gilt auch für Küchenpersonal und Servicekräfte, während sie ihre Tätigkeit ausüben. 
  • In Offenbach müssen Gäste in Restaurants und Übernachtungsbetrieben einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie nicht am Tisch sitzen.
  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss in Offenbach auch getragen werden in Vereinsräumen, Umkleide- und Sanitärräume, Bildungsstätten sowie Sport- und Kultureinrichtungen;
  • in allen weiterführenden Schulen auch in den Unterrichtsräumen sowie
  • in Grundschulen, wenn Schüler verschiedener Lerngruppen zusammen unterrichtet werden sowie in der Nachmittagsbetreuung.
  • in städtischen Kindertagesstätten hat der EKO eine Pflicht zum Tragen einer MNB für alle Menschen ab 6 Jahre eingeführt (außer Kita- und Hort-Kinder sowie bei körperlichen Beeinträchtigungen). 

Seit dem 9. November müssen Fußgänger eine MNB grundsätzlich von 8 bis 22 Uhr – also dann, wenn dort besonders viele Menschen gleichzeitig unterwegs sind, in folgenden Bereichen tragen:

  • in der Innenstadt: zwischen Luisenstraße, Berliner Straße, Herrnstraße, Mainstraße, Karlstraße und Bismarckstraße;
  • im Stadtteil Hafen: im Bereich vom Hafenplatz und Hafentreppe;
  • im Stadtteil Bieber: in der Aschaffenburger Straße/Seligenstädter Straße (zwischen Bergstraße und Obermühlstraße) sowie
  • im Stadtteil Bürgel: in der Langstraße (zwischen Alicestraße und Hessenstraße) sowie in der Offenbacher Straße (zwischen Hessenstraße und Alicestraße).

Die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in den oben genannten Bereichen bedeutet auch, dass essen, trinken und rauchen im Gehen verboten sind. Essen, trinken und rauchen im Stehen sind weiterhin erlaubt - Ausnahme an Markttagen am Wilhelmsplatz (und umgebende Straßen). Hier ist der Verzehr von Speisen und Getränken sowie der Konsum von Tabakwaren für die Dauer der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung untersagt. Wer auf dem Fahrrad fährt, benötigt keine Mund-Nasen-Bedeckung.

Stand: 25. Januar 2021

10. Was ist erlaubt, was nicht?

Auf unserer Seite "Was ist erlaubt, was nicht" informieren wir ausführlich über die einzelnen Regelungen und Vorgaben, die in der Stadt Offenbach gelten.

FAQs Reisen und steigende Infektionszahlen

1. Darf ich noch in den Urlaub fahren?

Das Auswärtige Amt und Robert-Koch-Institut unterscheiden zwischen Ländern, in denen das Infektionsgeschehen gering ist, Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete. Es wird dringend davon abgeraten in Länder zu reisen, die vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvariantengebiete eingestuft sind. Denn damit gefährden Reisende nicht nur sich selbst, sondern vor allem andere, mit denen sie im Urlaub und nach der Rückkehr Kontakt haben. Reisewarnungen oder das Reisen in Risikogebiete können sich auf die Gültigkeit von Reisekrankenversicherungen, auf Lohnfortzahlung bei Quarantäne und vieles mehr auswirken. Das sollten Reisende vor Antritt der Reise klären.
Auch bei Reisen in Ländern, in denen das Infektionsgeschehen gering ist, und innerdeutschen Reisen wird zu besonderer Vorsicht geraten. Sie sollten sich vor Reisebeginn in Deutschland auf jeden Fall über die Maßnahmen und Vorgaben in den einzelnen Städten und Bundesländern informieren.

2. Muss ich mich testen lassen, wenn ich aus einem Risikogebiet zurückkomme?

Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvariantengebieten gelten verschiedene, strenge Pflichten und Regelungen. 

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich umgehend beim Stadtgesundheitsamt melden, einen negativen Test einreichen und sich für 10 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Zusätzlich ist bei Einreise eine digitale Anmeldung erforderlich. Der Corona-Test darf bei Einreise höchstens 48 Stunden alt sein oder muss direkt bei der Ankunft in Deutschland gemacht werden. Vorher gemachte Tests werden nicht anerkannt. Ein Test zur Verkürzung der Quarantäne ist frühestens fünf Tage nach Einreise möglich. Die Quarantäne endet nach dem Einreichen beim Gesundheitsamt eines negativen Testergebnisses automatisch – ohne weitere Rückmeldung des Gesundheitsamtes. 

WICHTIG: Reiserückkehrer aus Hochinzidenzgebieten oder einem Virusvariantengebiet müssen bereits bei Einreise einen Test-Nachweis mitführen Wer aus einem Gebiet einreist, in dem Mutationen des Corona-Virus nachgewiesen wurden, muss umgehend für 10 Tage in Quarantäne. Die Quarantäne kann nur verkürzt werden, wenn frühestens ab dem 5. Tag nach der Einreise ein Test gemacht wird und dieser negativ ist.

3. Wie wird getestet und was muss ich beachten?

Fällt der Coronatest negativ aus, muss das Testergebnis unaufgefordert dem Gesundheitsamt am Wohnsitz per Mail oder über das Online-Formular eingereicht werden. Damit endet die häusliche Quarantäne automatisch, deren Ende wird nicht vom Gesundheitsamt bestätigt.

4. Wo kann ich mich testen lassen?

Testen lassen können sich Urlauber am Frankfurter Flughafen, am Frankfurter Hauptbahnhof sowie in verschiedenen Arztpraxen in Offenbach und Umgebung (siehe unten).

Eine Ärzte-Liste ist auf dieser Seite verlinkt:

5. Muss ich den Corona-Test selbst bezahlen?

Ja, Reiserückkehrer müssen ihren Test selbst bezahlen.

6. Muss ich einen zweiten Corona-Test machen lassen?

Grundsätzlich besteht kein Anspruch auf einen zweiten kostenlosen Test, weder bei Urlaubern, beim Arbeitgeber noch beim Arbeitnehmer. Daher darf der Arbeitgeber einen solchen Test nicht verlangen. 

Wenn er diesen dennoch verlangt, muss er entweder die Kosten tragen, oder den Arbeitnehmer dazu veranlassen, den zweiten Test selbst zu zahlen. Grundsätzlich hat der Arbeitgeber aber keinen rechtlichen Anspruch auf einen zweiten Test seines Arbeitnehmers. 

7. Wann darf ich nach einem Corona-Test wieder zur Arbeit gehen?

Wenn der Test negativ ausgefallen ist, kann der Arbeitnehmer ganz normal zur Arbeit gehen. Wenn der Test jedoch positiv ausgefallen ist, erfolgt Quarantäne und die Betreuung der Person durch das Gesundheitsamt. Dieses entscheidet dann auch, ob zum Ende der Quarantänezeit ein erneuter Test erfolgen soll, um sicherzustellen, dass keine Infektion mehr vorhanden ist.

Wenn der Arbeitnehmer eine Kontaktperson ersten Grades zu einer infizierten Person ist, muss der Arbeitnehmer zwingend in eine vierzehntägige Quarantäne, auch wenn der erste Corona-Test negativ ausgefallen ist. Das liegt an der Inkubationszeit. In der Regel ordnet das Gesundheitsamt dann einen zweiten Test zum Ende der Quarantäne an, um ein Restrisiko einer Ansteckung auszuschließen. 

FAQs Corona-Schule

Frage-Antwort-Katalog Robert Koch-Institut

Das Robert Koch-Institut hat einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog online gestellt, der regelmäßig aktualisiert wird. Unter dem nachfolgendem Link gelangen Sie direkt zu den Fragen und Antworten. Ergänzend finden Sie auf dieser Seite alle Informationen, die Offenbach betreffen.