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Das Robert Koch-Institut hat einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog online gestellt, der regelmäßig aktualisiert wird. Die Stadt Offenbach ergänzt mit eigenen FAQs alle Informationen, die Offenbach betreffen.

Ab dem 2. November gelten bundesweit zunächst bis zum 30. November verschärfte Maßnahmen und Regelungen. 

Alle Regelungen und eine Grafik zu den Maßnahmen finden sich hier:

FAQs Allgemeine Informationen

1. Wie kann ich mich schützen?

Als Schutzmaßnahme – auch vor der Grippe – sind alle dazu angehalten, weiterhin einfache Hygieneregeln zu beachten:

  • in die Armbeuge husten oder niesen,
  • Einmaltaschentücher verwenden und diese nach jedem Gebrauch entsorgen,
  • Händeschütteln vermeiden,
  • gründliches und regelmäßiges Händewaschen
  • nicht mit den Händen die Nasen-, Mund- und Augenschleimhaut berühren (zum Beispiel nach Festhalten an Griffen in Bussen oder Benutzen von Türgriffen, die von vielen angefasst werden),
  • Smartphone, Handy, Tablet etc. regelmäßig desinfizieren.
  • wie immer in der Erkältungszeit, wenn möglich, Menschenansammlungen meiden.
  • Erkrankte sollten den Kontakt zu älteren Menschen meiden
  • generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, nach Möglichkeit zu Hause bleiben.
  • nach Möglichkeit auf Reisen verzichten
  • wenn möglich von zu Hause aus arbeiten
  • jegliche Kontakte reduzieren
  • Gesichtsmaske in der Öffentlichkeit tragen
  • Abstand halten (1,5 Meter)

2. Wie verhalte ich mich bei Symptomen und wo sollte ich mich hinwenden?

In den allermeisten Fällen handelt es sich bei Atemwegserkrankungen mit Husten, Fieber oder Atemnot um eine Erkältung oder einen grippalen Infekt. Beachten Sie dann unser Merkblatt zum Schutz vor Infektionskrankheiten.

Sie sollten sich auf das Coronavirus testen lassen, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  1. wenn Symptome einer Lungenerkrankung (mit oder ohne Fieber sowie mit oder ohne Husten) bestehen und
  2. ein Aufenthalt in einem der offiziellen Risikogebieten während der letzten 14 Tage stattfand.

ODER: 

  1. wenn Symptome einer Lungenerkrankung (wie Fieber und Husten) unabhängig von der Schwere bestehen und
  2. Kontakt mit einem bestätigten Fall von 2019-nCoV innerhalb der letzten 14 Tage bestand.

Die Kassenärztliche Vereinigung hat in Hessen 10 zentrale Untersuchungsstellen zum Testen eingerichtet. Die Ärzte wurden darüber informiert und sollen begründete Verdachtsfälle dorthin überweisen (nicht mehr an das Gesundheitsamt). Die Standorte werden vorerst nicht öffentlich bekannt gegeben, um zu verhindern, dass jeder selbstständig dorthin geht. Betroffene erhalten vom Arzt die Kontaktdaten. Auch hier gilt: Zunächst muss man sich telefonisch an die Untersuchungsstelle wenden. Für Offenbach ist ein Zentrum in Frankfurt zuständig.

Bei leichten Erkrankungen sollten Sie mindestens 14 Tage zuhause bleiben und den Hausarzt für eine Krankschreibung kontaktieren. Sie sollten nicht das Haus/die Wohnung verlassen und sich auskurieren. Aufenthalte im Garten sind erlaubt, wenn 5 Meter Abstand zu weiteren Personen besteht. Oberste Priorität ist, dass sich das Virus nicht weiter ausbreitet.

3. Was passiert im Verdachtsfall?

Wenn bestimmte Kriterien vorliegen, hier also das Vorliegen von Symptomen einer Atemwegsinfektion (z.B. Husten) und ein Aufenthalt in einem Risikogebiet in den letzten 14 Tagen erfolgt ist, oder ein Kontakt zu einer an Corona erkrankten Person nicht länger als 14 Tage zurückliegt, dann erfolgt zunächst unter Einhaltung hygienischer Maßnahmen (u.a. Mund-Nase-Schutz) eine körperliche Untersuchung. Diese kann ein Hausarzt vornehmen. Sollte sich anhand des Krankheitsbildes und der oben genannten weiteren Kriterien der Verdacht erhärten, wird der mutmaßlich Erkrankte an eine Untersuchungsstelle überwiesen, wo bei begründetem Verdacht der Test auf das Virus erfolgt. Bis das Ergebnis des Schnelltests vorliegt, kann es mehrere Tage dauern. Solange wird ein Patient in der Klinik oder in häuslicher Quarantäne bleiben. Das zuständige Gesundheitsamt wird über den Verdachtsfall und das Ergebnis des Tests informiert. Es erfolgt täglich eine Bewertung der Situation durch wissenschaftliche Institute. Die Entscheidung wird auf Grundlage der tagesaktuellen Erkenntnislage getroffen.

4. Sind die Offenbacher Kliniken auf das Coronavirus vorbereitet?

Die Offenbacher Kliniken sind wie alle Krankenhäuser in Hessen gut vorbereitet, um Erkrankte mit neuen Infektionskrankheiten versorgen zu können. Hierfür gibt es Planungen in den Krankenhausalarmplänen und den Hygieneplänen. Die Krankenhäuser halten Schutzkleidung vor, um auch sehr infektiöse Patienten behandeln zu können und trainieren ihr Personal regelmäßig für solche Situationen. Auch Räumlichkeiten zur Behandlung von Infektionspatienten sind an jedem Krankenhaus ausgewiesen. Ob eine Behandlung erkrankter Personen (also mit nachgewiesenem Coronavirus) auf der Isolierstation erfolgen kann oder muss, ist eine klinische Entscheidung, die je nach Fall nach Konsultation des Kompetenzzentrums in Frankfurt erfolgen wird. Ein Schutz vor Ansteckung ist bei korrekter Anwendung der empfohlenen Hygienemaßnahmen auch für medizinisches Personal und den Rettungsdienst gegeben.

5. Müssen Corona-Erkrankte in Quarantäne?

Personen, bei denen ein Labortest vorgenommen werden muss, weil sie die Kriterien (siehe Frage 1) erfüllen, müssen bis zum Testergebnis isoliert werden, in der Regel zuhause. Bei einem positiven Testergebnis folgt in der Regel die Anordnung, sich in 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben. Eine stationäre Aufnahme erfolgt nur bei schweren Symptomen zwecks Behandlung. Die Unterbringung im Krankenhaus muss zum Schutz der anderen Patienten und des Klinikpersonals in einem Isolierzimmer erfolgen. In der Regel handelt sich hierbei aber nicht um spezielle Quarantäne-Einrichtungen, sondern um normale Patientenzimmer, die für die besondere Situation vorbereitet werden.

Quarantänezwang: Das Land Hessen hat Regelungen für eine zwangsweise Unterbringung von Personen getroffen, die sich nicht an die Quarantäne- bzw. Isolationsverfügung der Gesundheitsämter bzw. Ordnungsämter halten. Hierfür stehen Einrichtungen in Frankfurt und Darmstadt zur Verfügung.

Wichtig: Falls eine Person, die in häuslicher Quarantäne ist, Symptome entwickelt, dann zählt die Quarantäne neu. Die Person muss sich beim Gesundheitsamt per E-Mail an hit.gesundheitsamtoffenbachde und sich telefonisch zur Behandlung beim Hausarzt melden (oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 kontaktieren).

6. Kann der neuartige Coronavirus auf Haus- oder Nutztiere übertragen werden?

Laut dem Friedrich-Loeffler-Institut und dem Robert Koch-Institut gibt es bisher keine Informationen aus China oder anderen mit dem neuen Coronavirus betroffenen Ländern, die darauf schließen lassen, dass der menschliche neuartige Coronavirus auf Haus- oder Nutztiere übertragen werden kann. Es gibt auch keine Hinweise, dass Hunde und Katzen mögliche Überträger darstellen.

Grundlegende Prinzipien der Hygiene (gründliches Händewaschen mit Seife) sollten beim Umgang mit Tieren aber weiterhin beachtet werden.

Es gibt weiterhin keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen ein Infektionsrisiko für den Menschen darstellen (siehe auch Einschätzung des European Centre for Disease Control www.ecdc.europa.eu und der WHO www.who.int) oder eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen. Der Kontakt gesunder Personen zu Haustieren muss nach den derzeitig verfügbaren Informationen aus Sicht des Friedrich-Loeffler-Instituts nicht eingeschränkt werden. Allerdings ist es als allgemeine Vorsichtsmaßnahme immer ratsam, grundlegende Prinzipien der Hygiene zu beachten, wenn man mit Tieren in Kontakt kommt (zum Beispiel Hände gründlich mit Seife waschen).

Quelle: Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit FAQ SARS-CoV-2 /Covid-19

7. Welches Ziel verfolgen die Maßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen?

Grafik: Belastung des Gesundheitssystems ohne und mit Schutzmaßnahmen
© Stadt Offenbach

Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz tragen – all diese Maßnahmen verfolgen das Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Denn dann können alle schwer Erkrankten gut medizinisch versorgt werden. Die Grafik veranschaulicht, wie das Gesundheitssystem (Krankenhäuser, Ärzte usw.) belastet wird, wenn viele Menschen sich innerhalb einer kurzen Zeit anstecken. Helft mit, die Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen!

8. Was ist eine Mund-Nasen-Bedeckung und wo muss ich diese tragen?

Als Mund-Nasen-Bedeckung zählt jede ans Gesicht anliegende Bedeckung von Mund und Nase, die dazu beiträgt, die Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Eine Zertifizierung ist nicht notwendig. Plastikvisiere sind davon nicht erfasst, sie sind keine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung. Auch Motorradhelme sind keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss getragen werden:

  • in Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs (Bus, Bahn, Taxi, Schiff und Flugzeug);
  • in Bahnhöfen und Flughäfen sowie in anderen Einrichtungen, die passiert werden müssen, um das Transportmittel besteigen zu können (zum Beispiel Bushaltestellen, U-Bahn-Stationen, Bahnsteige und Schiffsterminals);
  • im Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen usw.
  • auf dem Wochenmarkt;
  • in allen Gesundheitseinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäusern und Arztpraxen;
  • auf stark frequentierten Verkehrswegen, Plätzen und Flächen unter freiem Himmel, sofern dort eine durchgängige Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu Personen anderer Hausstände nicht möglich ist, insbesondere in Fußgängerzonen und an Verkehrsknotenpunkten;
  • in Fahrzeugen, auch Taxis, wenn sich im Fahrzeug Personen befinden, die mehr als zwei Hausständen angehören; 
  • in überdachten Einkaufszentren und in Ladenstraßen (Ladenstraßen sind überdachte oder überdeckte Flächen, an denen Verkaufsräume liegen und die dem Kundenverkehr dienen);
  • bei der Religionsausübung, das heißt bei Veranstaltungen, Gottesdiensten, Konfirmandenunterricht, Koranunterricht und beim Aufenthalt in Kirchen, Moscheen und Synagogen;
  • in Spielhallen und Spielbanken;
  • in geschlossenen Räumen von Museen, Schlössern und Gedenkstätten sowie von Tierparks und Zoos sowie
  • bei der Erbringung und Entgegennahme von körpernahen Dienstleistungen (Friseur, Fußpflege etc.). 
  • Die Bedeckungspflicht gilt auch für Küchenpersonal und Servicekräfte, während sie ihre Tätigkeit ausüben. 
  • In Offenbach müssen Gäste in Restaurants und Übernachtungsbetrieben einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie nicht am Tisch sitzen.
  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss in Offenbach auch getragen werden in Vereinsräumen, Umkleide- und Sanitärräume, Bildungsstätten sowie Sport- und Kultureinrichtungen;
  • in allen weiterführenden Schulen auch in den Unterrichtsräumen sowie
  • in Grundschulen, wenn Schüler verschiedener Lerngruppen zusammen unterrichtet werden sowie in der Nachmittagsbetreuung.
  • Während des Aufenthaltes auf dem Gelände der Kindertagesstätten führt der EKO eine Pflicht zum Tragen einer MNB für alle Menschen ab 6 Jahre ein. Die Bedeckung dürfen die Erzieherinnen und Erzieher sowie Betreuungspersonen nur während der Zeit im Gruppenraum bei der Betreuung ihrer Kerngruppe abnehmen.

Seit dem 9. November müssen Fußgänger eine MNB grundsätzlich von 8 bis 22 Uhr – also dann, wenn dort besonders viele Menschen gleichzeitig unterwegs sind, in folgenden Bereichen tragen:

  • in der Innenstadt: zwischen Luisenstraße, Berliner Straße, Herrnstraße, Mainstraße, Karlstraße und Bismarckstraße;
  • im Stadtteil Hafen: im Bereich vom Hafenplatz und Hafentreppe;
  • im Stadtteil Bieber: in der Aschaffenburger Straße/Seligenstädter Straße (zwischen Bergstraße und Obermühlstraße) sowie
  • im Stadtteil Bürgel: in der Langstraße (zwischen Alicestraße und Hessenstraße) sowie in der Offenbacher Straße (zwischen Hessenstraße und Alicestraße).

Die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in den oben genannten Bereichen bedeutet auch, dass essen, trinken und rauchen im Gehen verboten sind. Essen, trinken und rauchen im Stehen sind weiterhin erlaubt. Wer auf dem Fahrrad fährt, benötigt keine Mund-Nasen-Bedeckung.

Stand: 9. November 2020

9. Was ist erlaubt, was nicht?

FAQs Reisen und steigende Infektionszahlen

1. Was bedeutet das Eskalationsstufenmodell?

Das Präventions- und Eskalationskonzept des Landes Hessen dient primär dem Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus. Es ermöglicht abhängig von der Stärke des Infektionsgeschehens vor allem lokal begrenzte Schutzmaßnahmen, um das Virus schnell eindämmen zu können. Für das Konzept sind die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage in einer Stadt oder Region entscheidend. 

Für die Berechnung der Inzidenz-Zahl wird die Zahl der Infizierten der letzten sieben Tagen zusammengezählt. Gerechnet wird ab dem Vortag auf Basis von 129.791 Menschen in Offenbach. Die Zahl der Infektionen wird durch die Einwohnerzahl geteilt und mit der Referenz von 100.000 Einwohnern multipliziert. So lässt sich die sogenannte Inzidenz darstellen, also die Häufigkeit von Infektionen innerhalb einer Zeitspanne von sieben Tagen. 

Insgesamt gibt es fünf Warnstufen im Eskalationskonzept: bis 20 Neuinfektionen, bis 35 Neuinfektionen, bis 50 Neuinfektionen, bis 75 Neuinfektionen und über 75 Neuinfektionen (jeweils innerhalb 7 Tage). Offenbach bewegte sich in den vergangenen Wochen in der höchsten Stufe (Stufe 5). Die Fallzahlen lagen stets über 75 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Das Eskalationskonzept sieht je nach Stufe unterschiedliche Schutzmaßnahmen vor. Maßgeblich dabei ist: Wie gut gelingt es dem Gesundheitsamt, die Infektionsketten noch zu ermitteln und durch Quarantäne zu unterbrechen. Es gilt also zu unterscheiden, ob es sich um ein unkontrolliertes Infektionsgeschehen handelt, oder ob die Infektionsketten nachvollziehbar sind. Wenn bekannt ist, wer sich angesteckt hat und dementsprechend Kontaktpersonen in Quarantäne schickt, ist nicht von einer größeren Gefahr für die Bevölkerung auszugehen. 

2. Was kann ich tun um das Virus einzudämmen?

Während der Corona-Pandemie ist immer wieder mit leichten und stärkeren Wellen zu rechnen. Insbesondere in der dunkleren Jahreszeit (Herbst und Winter) ist mit einem erhöhten Infektionsgeschehen zu rechnen. Ab einer Zahl von 75 Neuinfektionen in sieben Tagen gilt wieder die Devise: möglichst viele Kontakte meiden! Nur so kann verhindert werden, dass sich zu schnell zu viele Menschen infizieren und die Kliniken nicht mehr in der Lage sind, alle Patienten zu versorgen. Oberstes Ziel aller Maßnahmen ist der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. Es gilt aber auch, neue Betriebsschließungen (Lockdown) zu verhindern. Die wichtigste Regel, die jeder befolgen muss, ist Abstand halten und überall dort einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wo sich Menschen auf engen Raum zu nahe kommen.

4. Warum ist Abstand halten so wichtig?

Warum Abstand und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung so wichtig sind, zeigt eine 3D-Visualisierung der Süddeutschen Zeitung. Dort ist zu sehen, wie schnell sich Viren verbreiten und wie lange Aerosole mitunter in der Luft hängenbleiben kann. 

5. Darf ich noch in den Urlaub fahren?

Grundsätzlich darf jeder in den Urlaub fahren. Allerdings wird dringend davon abgeraten in Länder zu reisen, die vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete eingestuft sind. Denn damit gefährden Reisende nicht nur sich selbst, sondern vor allem andere, mit denen sie im Urlaub und nach der Rückkehr Kontakt haben.

Auch bei innerdeutschen Reisen sollten Sie sich vor Reisebeginn über die Maßnahmen und Vorgaben in den einzelnen Bundesländern informieren.

Zudem gelten im Urlaub dieselben Regeln, die auch hier in Offenbach gelten: Der Abstand muss auch beim Reisen eingehalten werden, die Maskenpflicht besteht weiterhin sowie alle anderen Hygienevorgaben, die auch hier gelten. Über individuelle Regelungen in anderen Städten und Bundesländern muss sich der Reisende selbst im Vorfeld informieren. 

6. Muss ich mich testen lassen, wenn ich aus einem Risikogebiet zurückkomme?

Nein. Es gibt keine rechtliche Testpflicht - auch nicht bei der Rückkehr aus Risikogebieten. Dagegen besteht die gesetzliche Pflicht, sich beim Gesundheitsamt direkt nach der Rückkehr zu melden und 10 Tage in Quarantäne zu gehen. Wer sich ab dem 5. Tag freiwillig testet (bei Reiserrückkehrern aus Risikogebieten bislang kostenlos), kann bei einem negativen Ergebnis vorzeitig die Quarantäne beenden. Vorher gemachte Tests werden nicht anerkannt. 

7. Wie wird getestet und was muss ich beachten?

Nur mit Tests und einer konsequenten Kontaktnachverfolgung können Infektionsketten schnell gebrochen werden. Wer aus Risikogebieten einreist, muss sich deshalb für 10 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Erst ab dem 5. Tag kann selbstständig ein Test gemacht werden. Das geht zum Beispiel direkt am Flughafen oder beim Arzt.

Fällt der Coronatest negativ aus, muss das Testergebnis unaufgefordert dem Gesundheitsamt am Wohnsitz per Mail oder über das Online-Formular eingereicht werden. Damit endet die häusliche Quarantäne automatisch, deren Ende wird nicht vom Gesundheitsamt bestätigt.

8. Wo kann ich mich testen lassen?

Testen lassen können sich Urlauber nach fünf Tagen am Frankfurter Flughafen, am Frankfurter Hauptbahnhof sowie in verschiedenen Arztpraxen (siehe unten).

Eine Ärzte-Liste ist auf dieser Seite verlinkt:

9. Muss ich den Corona-Test selbst bezahlen?

Wer aus einem Risikogebiet kommt, muss sich nach 5 Tagen auf eine Covid19-Infektion testen lassen. Der Test ist kostenlos. Die Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne endet mit der unaufgeforderten Einreichung eines negativen Testergebnisses beim Gesundheitsamt.

Ein zweiter Corona-Test wird vom Gesetzgeber nicht verlangt und die Kosten dafür werden daher nicht übernommen. 

10. Muss ich einen zweiten Corona-Test machen lassen?

Grundsätzlich besteht kein Anspruch auf einen zweiten kostenlosen Test, weder bei Urlaubern, beim Arbeitgeber noch beim Arbeitnehmer. Daher darf der Arbeitgeber einen solchen Test nicht verlangen. 

Wenn er diesen dennoch verlangt, muss er entweder die Kosten tragen, oder den Arbeitnehmer dazu veranlassen, den zweiten Test selbst zu zahlen. Grundsätzlich hat der Arbeitgeber aber keinen rechtlichen Anspruch auf einen zweiten Test seines Arbeitnehmers. 

11. Wann darf ich nach einem Corona-Test wieder zur Arbeit gehen?

Wenn der Test negativ ausgefallen ist, kann der Arbeitnehmer ganz normal zur Arbeit gehen. Wenn der Test jedoch positiv ausgefallen ist, erfolgt Quarantäne und die Betreuung der Person durch das Gesundheitsamt. Dieses entscheidet dann auch, ob zum Ende der Quarantänezeit ein erneuter Test erfolgen soll, um sicherzustellen, dass keine Infektion mehr vorhanden ist.

Wenn der Arbeitnehmer eine Kontaktperson ersten Grades zu einer infizierten Person ist, muss der Arbeitnehmer zwingend in eine vierzehntägige Quarantäne, auch wenn der erste Corona-Test negativ ausgefallen ist. Das liegt an der Inkubationszeit. In der Regel ordnet das Gesundheitsamt dann einen zweiten Test zum Ende der Quarantäne an, um ein Restrisiko einer Ansteckung auszuschließen. 

FAQs Corona-Schule

Frage-Antwort-Katalog Robert Koch-Institut

Das Robert Koch-Institut hat einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog online gestellt, der regelmäßig aktualisiert wird. Unter dem nachfolgendem Link gelangen Sie direkt zu den Fragen und Antworten. Ergänzend finden Sie auf dieser Seite alle Informationen, die Offenbach betreffen.