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Das Impfzentrum Offenbach ist seit dem 27. September 2021 geschlossen. Nach einem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz hatte das Land Hessen bereits im Juli mitgeteilt, dass die hessischen Impfzentren Ende September schließen. Auf dieser Seite wird beschrieben, wo eine Impfung möglich ist und wer sich impfen lassen kann.
Verlinkung zu maschineller Übersetzung dieser Seite
© Stadt Offenbach am Main

Wo kann man sich impfen lassen?

Impfungen führen Haus-, Betriebs- und Fachärzte durch. Alle Impfwilligen müssen sich bei ihrem eigenen Hausarzt oder ihrer Hausärztin nach einer Impfung erkundigen.
Das Impf-Drive-In, die Impfstation Bürgerbüro und das Impfzentrum Offenbach sind seit dem 27. September geschlossen. 

Um den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Offenbach auch nach der Schließung des Impfzentrums zentral eine Möglichkeit zur Corona-Schutzimpfung anbieten zu können, soll es eine stationäre Einrichtung im Bernardbau sowie weiterhin mobile Impfungen im gesamten Stadtgebiet geben. Im Laufe des Monats Oktober oder Anfang November soll der Betrieb der Impfstation aufgenommen werden. Weitere Informationen werden zeitnah hier bekannt gegeben.

Auffrischungsimpfungen

Insbesondere Ältere und Personen mit Vorerkrankungen und Immunschwäche könnten die Möglichkeit zur Dritt- bzw. Auffrischungsimpfung erhalten. Diese Impfungen sollen durch die jeweils behandelnden Ärzte vorgenommen werden und mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe erfolgen.

Wer kann sich impfen lassen

Alle Personen ab 12 Jahren können sich impfen lassen. Es gibt nur sehr wenige Gründe (Kontraindikationen), warum eine Person sich dauerhaft oder vorübergehend nicht gegen COVID-19 impfen lassen kann. Dies sollte mit dem Hausarzt besprochen werden.

Kinder
Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat die Impfung von Kindern und Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren gegen COVID-19, auch ohne Vorerkrankungen, empfohlen.
Für die Impfung von Kindern unter 18 Jahren muss eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten bei Impfungen vorliegen. 

Schwangere und Stillende
Die Ständige Impfkommission (STIKO) spricht eine COVID-19-Impfempfehlung für bisher ungeimpfte Schwangere und Stillende aus. Darüber hinaus empfiehlt die STIKO ausdrücklich allen noch nicht oder unvollständig Geimpften im gebärfähigen Alter die Impfung gegen COVID-19, damit bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft ein sehr guter Schutz vor dieser Erkrankung besteht.

Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung finden sich auf der Seite des Robert-Koch-Institutes unter:

Informationen und Freiheiten für vollständig Geimpfte und Genesene

Vollständig Geimpfte und Genesene erhalten bestimmte Freiheiten in Bezug auf Corona-Regeln. Wenn ein negativer Corona-Test beim Zutritt von Einrichtungen gefordert wird, dann gilt dies nicht Geimpfte und Genesene. Sie müssen ihren Impfnachweis oder einen Nachweis über ihre Genesung vorlegen. Ein Antikörper-Nachweis bei einer vermeintlich durchgemachten Corona-Infektion ersetzt den Nachweis einer Impfung, eines negativen Tests oder einen Genesenen-Nachweis nicht. Ergebnisse von Antikörper-Tests werden rechtlich nicht anerkannt. 

Verdienstausfallentschädigung
Ab dem 1. November 2021 haben Personen, die einer behördlichen Quarantäne unterliegen als enge Kontaktpersonen oder Reiserückkehrer und nicht geimpft sind, in Hessen keinen Anspruch mehr auf eine Verdienstausfallentschädigung. Geimpfte oder Genesene haben weiter Anspruch auf eine Verdienstausfallentschädigung.

Wann gelte ich als vollständig geimpft?
Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der letzten Impfung, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff (Moderna, BioNTech, AstraZeneca/Vaxzevria, Johnson & Johnson), mehr als 14 Tage vergangen sind, solange man keine Corona-Symptome zeigt und keine aktuelle Infektion nachgewiesen wurde. Als Nachweis gelten der Impfpass (digital oder das gelbe Impfheft) oder eine Impfbescheinigung.

Wer gilt als genesen?
Menschen, die eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hatten - der positive PCR-Test muss mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegen. Menschen deren Test vier Wochen bis zu einem halben Jahr alt ist, gelten noch als immun. Menschen, deren Corona-Infektion länger als ein halbes Jahr zurückliegt, wird somit die Impfung empfohlen - dann haben sie den Status von vollständig Geimpften. Die überstandene Corona-Infektion muss man mittels des Labor-Ergebnisses über den positiven PCR-Test zum Zeitpunkt der Infektion nachweisen (in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache). Es gilt nur der PCR-Test, ein Schnelltest wird nicht anerkannt. Nach sechs Monaten ist der Genesenen-Nachweis nicht mehr gültig. Zur Nachweisführung ist ein Nachweis gemeinsam mit einem amtlichen Ausweispapier im Original vorzulegen.

Die Pflicht zum Tragen einer Maske an bestimmten Orten sowie das Abstandsgebot im öffentlichen Raum gelten weiterhin.
Mehr dazu unter: 

Videos zum Thema Impfen

Live-Vortrag mit Fragerunde: Impfen in Offenbach - Sie fragen, wir antworten

In einem Live-Vortrag (5. August 2021) mit Fragestunde beantworteten die Offenbacher Bürgermeisterin Sabine Groß, der Leiter des Stadtgesundheitsamts Dr. Bernhard Bornhofen und Dr. Alexandra Berner aus dem Offenbacher Impfzentrum gemeinsam mit Niko Kern (Leitung Impfzentrum) und Melanie Franzreb (Impfplanung) Fragen zur Impfung. Ergänzt wurde das Angebot um einen kurzen Vortrag von Dr. Bornhofen.

Impfen in Offenbach - Sie fragen, wir antworten © Stadt Offenbach

Video: Was die Corona-Infektion mit den Patienten macht

Dr. Haitham Mutlak - Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin im Sana-Klinikum Offenbach – erklärt in einem Video, was die Corona-Infektion mit den Patienten macht und welche schweren Auswirkungen die Krankheit auf den Körper haben kann. Die Untertitel des YouTube-Videos kann man sich in vielen verschiedenen Sprachen anzeigen lassen (unter dem Symbol Einstellungen den Punkt Untertitel wählen und automatisch übersetzen anklicken).

Facharzt Dr. Mutlak erläutert die schweren Auswirkungen einer Corona-Infektion auf Patienten © Stadt Offenbach

Digitaler Impfpass

Der digitale Impfpass ist eine Alternative zum gelben Impfpass - der volle Corona-Impfschutz kann mit dem Smartphone nachgewiesen werden. Der Impfnachweis ist über den Impfpass - das bekannte „gelbe Heft“ - weiterhin möglich und gültig.
Den digitalen Impfpass erhält man in Form eines QR-Codes nach der vollständigen Impfung. Der Versand des QR-Codes erfolgt über das Land Hessen. Nutzer können ihn direkt mit dem Smartphone abscannen oder sich den Code auch ausdrucken lassen und später einscannen. Zum Scannen muss die Corona-Warn-App (die neuste Version der Corona-Warn-App hat das Feature schon integriert) oder die Covpass-App benutzt werden. Beide Apps sind kostenfrei. Sie speichern die Impfbescheinigung lokal auf dem Smartphone.
Personen, die bereits in den Impfzentren vollständig geimpft wurden, erhalten die QR-Codes per Post zugesendet. Außerdem könnten Ärztinnen und Ärzte sowie einige Apothekerinnen und Apotheker nachträglich Impfnachweise ausstellen.
Über die Website "Mein Apothekenmanager" können Bürgerinnen und Bürger nachschauen, welche Apotheke vor Ort den digitalen Impfpass oder kostenfreie Schnelltests anbietet:

Corona-Schutzimpfung in Leichter Sprache und Gebärdensprache

Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Wie ist der Fortschritt der COVID⁠-⁠19⁠-⁠Impfung in Deutschland?

Auf der Seite des Bundesministerium für Gesundheit wir der Fortschritt der COVID⁠-⁠19⁠-⁠Impfung in Deutschland beschrieben: 

FAQ zur Impfung

Wie sicher ist der Impfstoff?
In Deutschland wird ein Impfstoff grundsätzlich nur zugelassen, wenn er alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat und damit hohe Qualitätsstandards erfüllt. Der COVID-19-Impfstoff durchläuft damit laut Auskunft des Paul-Ehrlich-Institutes den gleichen Zulassungsprozess wie jeder andere Impfstoff auch. Der Zulassungsprozess wurde aufgrund der besonderen Bedeutung des Corona-Impfstoffes beschleunigt. Dennoch müssen alle Zulassungskriterien erfüllt sein. Die Sicherheit des Corona-Schutzimpfstoffs hat oberste Priorität.

Wieviel Prozent der Bevölkerung in Deutschland müssten sich impfen lassen, damit ein Gemeinschaftsschutz erreicht wird?

Epidemiologische Modelle zeigen, dass grundsätzlich bei einer Immunität von rund 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung die Übertragung von SARS-CoV2 soweit limitiert sein sollte, dass diese Pandemie wirksam und nachhaltig zurückgedrängt werden kann (Gemeinschaftsschutz). Der Individualschutz durch die eigene Impfbereitschaft trägt damit entscheidend zur Verbesserung der Lage bei.
Wann wirkt die Impfung?
Der Impfschutz beginnt nach derzeitigem Kenntnisstand 7 bis 14 Tage nach der zweiten Impfung. Demnach sind etwa 95 von 100 geimpften Personen vor einer Erkrankung geschützt. Wie lange dieser Schutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt. Die bekannten AHA+L-Regeln bleiben weiterhin wichtig.

Wer zahlt die Impfung?
Der Staat. Die Bürgerinnen und Bürger werden kostenfrei geimpft.

Wird es einen eigenen Impfstoff für Kinder gegen COVID-19 geben?
Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat am 16. August 2021 ihre COVID-19-Impfempfehlung aktualisiert und spricht nunmehr eine Impfempfehlung für alle 12- bis 17-Jährigen mit einem MRNA Impfstoff (BioNTech, Moderna) aus. 

Wo und wie wird der Impfstoff in Hessen gelagert?
Der Impfstoff wird in Hessen an unterschiedlichen Stellen sicher gelagert. Aus diesen Zentrallagern erfolgt die bedarfsgerechte Zulieferung an die Impfstellen über zertifizierte Logistikunternehmen, sodass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. 

Wer kümmert sich um Beschaffung und Zulieferung des Impfstoffes an die Impfstellen?
Das Land koordiniert zentral die Zulieferung des Impfstoffes an die Impfstellen sowie auch die Nachschublieferung des Bundes. 

Datenschutzhinweis

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns wichtig. Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind wir verpflichtet, Sie darüber zu informieren, zu welchem Zweck im Rahmen Ihrer Impfung Daten erhoben, gespeichert oder weitergeleitet werden. Dem unten stehenden PDF können Sie die entsprechenden Informationen entnehmen.

Stand: 27. September 2021