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Ab dem 29. Juli 2021 können sich Impfwillige ohne Termin im Impfzentrum und in anderen Impfstationen in Offenbach impfen lassen. Auf dieser Seite wird beschrieben, wo eine Impfung möglich ist und wie der genaue Ablauf ist.
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Klicken, um Seite zu übersetzen © Stadt Offenbach

Impfungen ohne Termin

Ab sofort können sich alle Impfwilligen ab 16 Jahre ohne Termin und Registrierung, unter anderem im Impfzentrum in der Stadthalle Offenbach, impfen lassen. Das Impfzentrum ist Montag bis Sonntag von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Es besteht keine Wohnsitzbindung. Zur Verfügung stehen alle vier in Deutschland zugelassenen Impfstoffe. Benötigt wird lediglich ein Ausweisdokument, damit eine Impfbescheinigung ausgestellt werden kann. 
Eltern, die ihre Kinder ab dem Alter von 12 Jahren impfen lassen möchten, können sich zwecks Terminvergabe und Rückfragen an die Impfplanung der Stadt wenden (impfplanungoffenbachde). 

Ab dem 2. August öffnet eine weitere Impfstation im Bürgerbüro. Öffnungszeiten sind montags, dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr und donnerstags von 13 bis 18 Uhr. Verabreicht werden dort Impfdosen von BioNTech und Johnson&Johnson. Für eine Impfung im Bürgerbüro müssen sich Interessierte lediglich im Anmeldeterminal vor Ort unter der Rubrik „Impfung“ einchecken und werden dann aufgerufen. 

Ab 2. August gilt dann hessenweit: Alle Hessinnen und Hessen können das Impfzentrum ihrer Wahl für eine Impfung aufsuchen. Das Wohnortprinzip gilt dann nicht mehr. Eine Registrierung oder Terminvereinbarung ist nicht mehr nötig. Das Online-Registrierungsportal wird dann abgeschaltet. Bereits zugewiesene Termine behalten aber ihre Gültigkeit. Außer einem Ausweisdokument wie Personalausweis oder der Krankenkassenkarte und – falls vorhanden – dem gelben Impfpass müssen interessierte Bürgerinnen und Bürger nichts darüber hinaus mitbringen. Die wichtigen Zweitimpfungen gibt es dann ebenfalls in dem gewählten Impfzentrum. Dies ist nur bis Anfang September möglich, da die Impfzentren Ende September schließen und der Termin für die Zweitimpfung gewährleistet werden muss.

Wer kann sich impfen lassen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt eine Impfung bei 12- bis 17-Jährigen nur bei besonderen Vorerkrankungen. Die Liste umfasst zwölf Krankheiten, darunter Adipositas, Diabetes, Herzfehler, chronische Lungenerkrankungen und Trisomie 21. Diese Empfehlung gilt auch für Minderjährige, die im Umfeld von Menschen mit hoher Gefährdung für einen schweren COVID-Verlauf leben, z.B. selbst nicht geimpft werden können.
Daher können sich in einigen hessischen Impfzentren nur Jugendliche ab 16 Jahren für Corona-Schutzimpfungen ohne Termin impfen lassen - andere Impfzentren bieten Impfungen ab 12 Jahren an. Dies ist bei den Impfzentren selber zu erfragen. 
In Offenbach können sich Eltern, die ihre Kinder ab dem Alter von 12 Jahren impfen lassen möchten, zwecks Terminvergabe und Rückfragen an die Impfplanung der Stadt wenden (impfplanungoffenbachde).
Vereinzelt führen auch Hausärzte und Kinderärzte Impfungen für Kinder ab 12 Jahren durch, dies muss beim Haus- oder Kinderarzt erfragt werden.

Weitere Informationen zur Corona-Impfverordnung finden sich auf der Seite des Landes Hessen unter:

Hilfe und Hotline zur Impfung

Die Stadt Offenbach hat eine Hotline rund um das Thema Impfen und Impfplanung für Offenbacherinnen und Offenbacher eingerichtet. Kontakt: Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 16:30 Uhr unter 069/8065-3636 und oder impfplanungoffenbachde 
Beantwortet werden: Allgemeine Fragen rund um das Thema Impfung der Bevölkerung in der Stadt Offenbach, Fragen zum Ablauf im Impfzentrum und zum zweiten Impftermin oder notwendigen Terminverschiebungen. Medizinische Fragen können an der Hotline nicht beantwortet werden, diese sollten mit der Hausärztin oder mit dem Hausarzt besprochen werden.
Für allgemeine Fragen zu Corona steht das Bürgertelefon unter 069 840004-375 (Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr) zur Verfügung. Das Bürgertelefon der Hessischen Landesregierung ist erreichbar unter 0800 555-46-66.

Ablauf und Anfahrt

Zum Impftermin sind folgende Unterlagen mitzubringen:

  • Personalausweis oder Krankenversicherungskarte
  • Impfpass (soweit vorhanden - wenn kein Impfpass vorhanden ist, erhält man eine Impfbestätigung vom Impfzentrum)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort helfen bei der Orientierung. In Einzelkabinen verabreicht medizinisches Fachpersonal den Impfstoff in den Oberarm, danach wird ein kurzer Aufenthalt im Ruhebereich empfohlen. In der Stadthalle gilt eine Pflicht für das Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken) oder FFP2-Masken.
Hinweis zur Begleitperson:
Grundsätzlich wird den Impfberechtigten vor Ort die Hilfe ermöglicht, die sie benötigen. Angehörige oder Betreuer*innen dürfen die Impfberechtigten begleiten - um unnötige Risiken auszuschließen, ist aber nur jeweils eine Person erlaubt.

Anfahrt zum Impfzentrum Offenbach

Das Impfzentrum in der Stadthalle Offenbach, Waldstraße 312, ist mit den Buslinien 101 und 104 erreichbar, die Haltestelle liegt direkt am Eingang, und der Zugang ist barrierefrei. Gebührenfreie Parkplätze befinden sich schräg gegenüber der Halle auf dem Parkplatz „Nasses Dreieck“ (stadtauswärts über die Waldstraße kommend auf der rechten Seite). Impfberechtigte können bei ihrem Termin von einer Person begleitet werden.

Informationen und Freiheiten für vollständig Geimpfte und Genesene

Vollständig Geimpfte und Genesene erhalten bestimmte Freiheiten in Bezug auf Corona-Regeln. Sie sind zum Beispiel von den bislang geltenden Kontaktbeschränkungen befreit. Wenn ein negativer Corona-Test beim Zutritt von Einrichtungen oder im Sportbereich gefordert wird (zum Beispiel bei Friseurbesuchen, in Geschäften oder Zoos), dann gilt dies nicht Geimpfte und Genesene. Vollständig Geimpfte und Genesene brauchen hier keinen Corona-Test mehr. Sie werden mit negativ getesteten Menschen gleichgestellt. Sie müssen allerdings ihren Impfnachweis oder einen Nachweis über ihre Genesung vorlegen. Ein Antikörper-Nachweis bei einer vermeintlich durchgemachten Corona-Infektion ersetzt den Nachweis einer Impfung, eines negativen Tests oder einen Genesenen-Nachweis nicht. Ergebnisse von Antikörper-Tests werden rechtlich nicht anerkannt. 

Wann gelte ich als vollständig geimpft?
Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der letzten Impfung, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff (Moderna, BioNTech, AstraZeneca/Vaxzevria, Johnson & Johnson), mehr als 14 Tage vergangen sind, solange man keine Corona-Symptome zeigt und keine aktuelle Infektion nachgewiesen wurde. Als Nachweis gelten der Impfpass oder eine Impfbescheinigung des Arztes.

Wer gilt als genesen?
Menschen, die eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hatten - der positive PCR-Test muss mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegen. Menschen deren Test vier Wochen bis zu einem halben Jahr alt ist, gelten noch als immun. Menschen, deren Corona-Infektion länger als ein halbes Jahr zurückliegt, wird somit die Impfung empfohlen - dann haben sie den Status von vollständig Geimpften. Die überstandene Corona-Infektion muss man mittels des Labor-Ergebnisses über den positiven PCR-Test zum Zeitpunkt der Infektion nachweisen (in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache). Es gilt nur der PCR-Test, ein Schnelltest wird nicht anerkannt. Nach sechs Monaten ist der Genesenen-Nachweis nicht mehr gültig. Zur Nachweisführung ist ein Nachweis gemeinsam mit einem amtlichen Ausweispapier im Original vorzulegen.

Die Pflicht zum Tragen einer Maske an bestimmten Orten sowie das Abstandsgebot im öffentlichen Raum gelten weiterhin.
Es muss immer ein Impfnachweis oder Genesenen-Nachweis (positiver PCR-Test für den oben genannten Zeitraum) vorgelegt werden. 

Mehr dazu unter: 

Digitaler Impfpass

Aktuell (Stand 30. Juli):
Derzeit werden nur bedingt digitale Impfnachweise in Apotheken ausgestellt. Hintergründe sind Sicherheitslücken bei der Registrierung. Das Bundesgesundheitsministerium und der Apotheken-Verband arbeiten bereits mit Hochdruck an einer Lösung. Das Angebot soll in den nächsten Tagen wieder flächendeckend verfügbar sein.

Der digitale Impfpass ist eine Alternative zum gelben Impfpass - der volle Corona-Impfschutz kann mit dem Smartphone nachgewiesen werden. Der Impfnachweis ist über den Impfpass - das bekannte „gelbe Heft“ - weiterhin möglich und gültig.
Den digitalen Impfpass erhält man in Form eines QR-Codes künftig direkt nach der vollständigen Impfung im Impfzentrum oder in der Arztpraxis. Nutzer können ihn direkt mit dem Smartphone abscannen oder sich den Code auch ausdrucken lassen und später einscannen. Zum Scannen muss die Corona-Warn-App (die neuste Version der Corona-Warn-App hat das Feature schon integriert) oder die Covpass-App benutzt werden. Beide Apps sind kostenfrei. Sie speichern die Impfbescheinigung lokal auf dem Smartphone.
Ab Anfang Juli soll der Digital-Pass dann EU-weit starten.
Personen, die bereits in den Impfzentren vollständig geimpft wurden, erhalten die QR-Codes per Post zugesendet. Außerdem könnten Ärztinnen und Ärzte sowie einige Apothekerinnen und Apotheker nachträglich Impfnachweise ausstellen. Allerdings werden zum Start nur wenige Apotheke dazu in der Lage sein.
Über die Website "Mein Apothekenmanager" können Bürgerinnen und Bürger nachschauen, welche Apotheke vor Ort den digitalen Impfpass oder kostenfreie Schnelltests anbietet:

Corona-Schutzimpfung in Leichter Sprache und Gebärdensprache

Weitere Informationen

Wie ist der Fortschritt der COVID⁠-⁠19⁠-⁠Impfung in Deutschland?

Auf der Seite des Bundesministerium für Gesundheit wir der Fortschritt der COVID⁠-⁠19⁠-⁠Impfung in Deutschland beschrieben: 

FAQ zur Impfung

Wie sieht es mit der Impfkapazität aus?
Insgesamt hat das Land Hessen mit den Kreisen und Städten Kapazitäten aufgebaut, um täglich 30.000 Menschen impfen zu können. Allein das Offenbacher Impfzentrum ist für 1.000 Menschen ausgelegt. 

Wie viele Personen dürfen mich ins Impfzentrum begleiten?
Betagte oder mobilitätseingeschränkte Personen können auch in Begleitung ins Impfzentrum kommen. Um unnötige Risiken auszuschließen, ist nur eine Begleitperson erlaubt. Allen Impfberechtigten wird vor Ort die Hilfe ermöglicht, die sie benötigen. 

Wie sicher ist der Impfstoff?
In Deutschland wird ein Impfstoff grundsätzlich nur zugelassen, wenn er alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat und damit hohe Qualitätsstandards erfüllt. Der COVID-19-Impfstoff durchläuft damit laut Auskunft des Paul-Ehrlich-Institutes den gleichen Zulassungsprozess wie jeder andere Impfstoff auch. Der Zulassungsprozess wurde aufgrund der besonderen Bedeutung des Corona-Impfstoffes beschleunigt. Dennoch müssen alle Zulassungskriterien erfüllt sein. Die Sicherheit des Corona-Schutzimpfstoffs hat oberste Priorität.

Wieviel Prozent der Bevölkerung in Deutschland müssten sich impfen lassen, damit ein Gemeinschaftsschutz erreicht wird?

Epidemiologische Modelle zeigen, dass grundsätzlich bei einer Immunität von rund 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung die Übertragung von SARS-CoV2 soweit limitiert sein sollte, dass diese Pandemie wirksam und nachhaltig zurückgedrängt werden kann (Gemeinschaftsschutz). Der Individualschutz durch die eigene Impfbereitschaft trägt damit entscheidend zur Verbesserung der Lage bei.
Wann wirkt die Impfung?
Der Impfschutz beginnt nach derzeitigem Kenntnisstand 7 Tage nach der zweiten Impfung. Demnach sind etwa 95 von 100 geimpften Personen vor einer Erkrankung geschützt. Wie lange dieser Schutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt. Die bekannten AHA+L-Regeln bleiben weiterhin wichtig.

Wer zahlt die Impfung?
Der Staat. Die Bürgerinnen und Bürger werden kostenfrei geimpft.

Wird es einen eigenen Impfstoff für Kinder gegen COVID-19 geben?
Zunächst werden die Impfstoffe nur für Erwachsene zur Verfügung stehen, da sie bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden konnten.

Wo und wie wird der Impfstoff in Hessen gelagert?
Der Impfstoff wird in Hessen an unterschiedlichen Stellen sicher gelagert. Aus diesen Zentrallagern erfolgt die bedarfsgerechte Zulieferung an die Impfstellen über zertifizierte Logistikunternehmen, sodass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. 

Wer kümmert sich um Beschaffung und Zulieferung des Impfstoffes an die Impfstellen?
Das Land koordiniert zentral die Zulieferung des Impfstoffes an die Impfstellen sowie auch die Nachschublieferung des Bundes. 

Datenschutzhinweis

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns wichtig. Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind wir verpflichtet, Sie darüber zu informieren, zu welchem Zweck im Rahmen Ihrer Impfung Daten erhoben, gespeichert oder weitergeleitet werden. Dem unten stehenden PDF können Sie die entsprechenden Informationen entnehmen.

Stand: 28.07.2021