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In der Offenbacher Stadthalle ist eins von 28 Impfzentren in Hessen entstanden. Die Öffnung ist laut dem Land Hessen für den 9. Februar geplant. Seit Mitte Januar 2021 können sich Menschen ab 80 Jahren für einen Termin im Regionalen Impfzentrum in Frankfurt anmelden.
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Klicken, um Seite zu übersetzen © Stadt Offenbach
Grafik Phasen Corona-Schutzimpfung
Die Grafik der Landesregierung erklärt die drei Phasen der Corona-Schutzimpfung. © HMdIS

Anmeldung zur Impfung

Insofern genug Impfstoff zur Verfügung steht, öffnen alle Impfzentren am 9. Februar. Dies teilte das Land Hessen am 19. Januar mit. Unterdessen sind seit Ende Dezember 2020 mobile Teams in Offenbach unterwegs, um die Bewohnerinnen und Bewohner und das Personal in Alten- und Pflegeheimen zu impfen.

Menschen in Offenbach, die 80 Jahre und älter sind, konnten sich ab dem 12. Januar zu ihrer persönlichen Corona-Schutzimpfung im Regionalen Impfzentrum in der Frankfurter Festhalle anmelden:

AKTUELLER HINWEIS: Derzeit sind alle zunächst verfügbaren Termine ausgebucht, teilt das Land Hessen mit. Sobald der Bund weitere Impfdosen zur Verfügung stelle, laufe die Anmeldung wieder.

Das Bürgertelefon in Offenbach kann keine Termine für die Impfzentren vereinbaren. Bis das Offenbacher Impfzentrum öffnen darf, ist eine Anmeldung für das Frankfurter Impfzentrum in der Festhalle nötig. 

Anfahrt Impfzentrum Frankfurt

Anfahrt: 

  • ÖPNV: U4 ab Konstabler Wache oder Straßenbahn 16/17 mit Haltestelle Festhalle/Messe, Buslinie 50 mit Haltestelle Festhalle/Messe
  • Auto: Parkmöglichkeiten im Parkhaus des Skyline Plaza

Der barrierefreie Eingang "City" zum Impfzentrum liegt in der Friedrich-Ebert-Anlage, direkt an der U-Bahn und Straßenbahn. Mobile Impfberechtigte können auch den Eingang "Festhalle Süd" über den Treppenzugang in der Brüsseler Straße (gegenüber Skyline Plaza) nutzen. 

Für Impfberechtigte mit eingeschränkter Mobilität, die mit dem Auto anreisen, ist die Zufahrt möglich über das Tor Ost in der Brüsseler Straße oder über das Tor Nord in der Theodor-Heuss-Allee (jeweils in 60327 Frankfurt am Main). An beiden Toren wird die Impfberechtigung der immobilen Impfberechtigten überprüft, damit sie einfahren können. Ihnen steht auch der Parkraum P 1 neben der Festhalle zur Verfügung.

Alle Impfberechtigten dürfen zur Unterstützung jeweils eine Begleitperson mit ins Impfzentrum nehmen. Des Weiteren informiert die Stadt Frankfurt darüber, dass vor Ort keine Getränke zur Verfügung stehen.

Eine Anmeldung ist nötig. Das Land Hessen weist Menschen ab 80 postalisch auf die Möglichkeit zur Impf-Anmeldung hin. Die Altersgruppe gehört ebenso zur höchsten Priorität wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser, Rettungsdienste und ambulanten Pflegedienste. Für allgemeine Fragen steht das Bürgertelefon der Hessischen Landesregierung zur Verfügung: 0800-555 46 66.

FAQ zur Impfung

Wer wird wann geimpft?
Die Impfung der Bevölkerung erfolgt schrittweise in priorisierten Gruppen entsprechend der Empfehlungen der Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut. Die Impfung ist freiwillig, jeder der geimpft werden möchte, soll die Chance dazu bekommen.

Wer legt die prioritären Gruppen fest?
Die Einteilung der priorisierten Bevölkerungsgruppe legt der Bund fest. Prioritär zu impfen sind demnach diejenigen, die bei einer Erkrankung an COVID-19 das höchste Risiko für Tod und schwere Erkrankung haben. Insofern erfolgt eine Priorisierung vornehmlich nach dem Alter. Auch diejenigen, die Corona-Erkrankte versorgen und sich damit einem erhöhten Risiko aussetzen, werden priorisiert.

Wie werden die prioritären Gruppen erreicht?
Bürgerinnen und Bürger werden über die Möglichkeit und Terminierung der Impfung zeitnah informiert. Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen werden über mobile Impfteams erreicht.

Kann man sich für eine Impfung anmelden, oder einen Termin vereinbaren?
Die Terminierung der Impfungen erfolgt zunächst nach Verfügbarkeit der Impfstoffe für prioritäre Gruppen. Die Bundesregierung plant ein einheitliches Anmeldeverfahren.

Wann kann ich mich im Impfzentrum impfen lassen?
Der Aufbau des Impfprogramms durch das Land Hessen erfolgt in drei Phasen. In der ersten Phase starten die mobilen Impfungen in den Altenpflegeeinrichtungen. In der zweiten Phase sollen ab Mitte Januar zunächst sechs Regional-Impfzentren öffnen, darunter das in Frankfurt. Hier können sich dann Menschen im Alter von 80 Jahren aufwärts impfen lassen. Die Anmeldung ist dann online und telefonisch möglich. Wenn hinreichend Impfstoff verfügbar ist und dieser beständig nachgeliefert werden kann, sollen dann in der dritten Phase alle 28 hessischen Impfzentren ihren Betrieb aufnehmen.

Wie sieht es mit der Impfkapazität aus?
Insgesamt hat das Land Hessen mit den Kreisen und Städten Kapazitäten aufgebaut, um täglich 30.000 Menschen impfen zu können. Allein das Offenbacher Impfzentrum ist für 1.000 Menschen ausgelegt. Bis Ende März soll Deutschland 10 Millionen Impfdosen erhalten.

Wie sicher ist der Impfstoff?
In Deutschland wird ein Impfstoff grundsätzlich nur zugelassen, wenn er alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat und damit hohe Qualitätsstandards erfüllt. Der COVID-19-Impfstoff durchläuft damit laut Auskunft des Paul-Ehrlich-Institutes den gleichen Zulassungsprozess wie jeder andere Impfstoff auch. Der Zulassungsprozess wurde aufgrund der besonderen Bedeutung des Corona-Impfstoffes beschleunigt. Dennoch müssen alle Zulassungskriterien erfüllt sein. Die Sicherheit des Corona-Schutzimpfstoffs hat oberste Priorität.

Wieviel Prozent der Bevölkerung in Deutschland müssten sich impfen lassen, damit ein Gemeinschaftsschutz erreicht wird?
Epidemiologische Modelle zeigen, dass grundsätzlich bei einer Immunität von rund 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung die Übertragung von SARS-CoV2 soweit limitiert sein sollte, dass diese Pandemie wirksam und nachhaltig zurückgedrängt werden kann (Gemeinschaftsschutz). Der Individualschutz durch die eigene Impfbereitschaft trägt damit entscheidend zur Verbesserung der Lage bei.

Wann wirkt die Impfung?
Der Impfschutz beginnt nach derzeitigem Kenntnisstand 7 Tage nach der zweiten Impfung. Demnach sind etwa 95 von 100 geimpften Personen vor einer Erkrankung geschützt. Wie lange dieser Schutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt. Die bekannten AHA+L-Regeln bleiben weiterhin wichtig.

Wer zahlt die Impfung?
Der Staat. Die Bürgerinnen und Bürger werden kostenfrei geimpft.

Wird es einen eigenen Impfstoff für Kinder gegen COVID-19 geben?
Zunächst werden die Impfstoffe nur für Erwachsene zur Verfügung stehen, da sie bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden konnten.

Wo und wie wird der Impfstoff in Hessen gelagert?
Der Impfstoff wird in Hessen an unterschiedlichen Stellen sicher gelagert. Aus diesen Zentrallagern erfolgt die bedarfsgerechte Zulieferung an die Impfstellen über zertifizierte Logistikunternehmen, sodass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. 

Wer kümmert sich um Beschaffung und Zulieferung des Impfstoffes an die Impfstellen?
Das Land koordiniert zentral die Zulieferung des Impfstoffes an die Impfstellen sowie auch die Nachschublieferung des Bundes. 

Ablauf in Offenbach

In Offenbach starteten die Impfungen am 27. Dezember zunächst mit mobilen Impfteams in Alten- und Pflegeheimen. Noch steht der Impfstoff begrenzt zur Verfügung, daher erhalten zunächst Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiter aus Krankenhäusern die Impfung. Das Impfzentrum Offenbach öffnet erst, wenn das Land dies vorgibt. Derzeit ist laut dem Land der 9. Februar als Öffnungstermin geplant. 

Reihenfolge der Impfungen: Priorisierungsgruppen

Es gibt insgesamt drei Priorisierungsgruppen:

A: Schutzimpfungen mit höchster Priorität. Hierzu zählen u.a.:

  • Personen ab dem 80. Lebensjahr
  • Personen aus Alten- und Altenpflegeeinrichtungen
  • Mitarbeiter/innen ambulanter Pflegedienste
  • Mitarbeiter/innen in medizinischen Einrichtungen mit sehr hohem Covid-19-Expositionsrisiko

B: Schutzimpfungen mit hoher Priorität. Hierzu zählen u.a.:

  • Personen ab dem 70. Lebensjahr
  • Personen mit besonderem Risiko eines schweren oder tödlichen Infektionsverlaufs (Personen mit Trisomie 21, Demenz oder geistiger Behinderung und Organtransplantierte)
  • Personen in Obdachlosen- und Asylbewerberunterkünften

C: Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität. Hierzu zählen u.a.:

  • Personen ab dem 60. Lebensjahr
  • Personen, bei denen aufgrund einer bestimmten chronischen Vorerkrankung ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf besteht
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren
  • Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, in den Parlamenten und in der Justiz,

Alle weiteren Informationen zu den Empfehlungen und der Impfreihenfolge finden sich auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts. Auch das Land Hessen informiert über die Priorisierungsgruppen.

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Danke an alle Ärztinnen und Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Verwaltungskräfte, die sich beworben haben. Dringend gebraucht werden noch Rettungsdienstmitarbeiter!

Der Einsatz wird vergütet. Je mehr Menschen mitmachen, desto kürzer ist der Einzelne jeweils im Einsatz.

Datenschutzhinweis

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns wichtig. Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind wir verpflichtet, Sie darüber zu informieren, zu welchem Zweck im Rahmen Ihrer Impfung Daten erhoben, gespeichert oder weitergeleitet werden. Dem unten stehenden PDF können Sie die entsprechenden Informationen entnehmen.