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In der Offenbacher Stadthalle ist eins von 28 Impfzentren in Hessen entstanden. Die Einrichtung öffnete am 9. Februar 2021 ihre Türen. Menschen der höchsten Priorisierungsstufe - und seit 23. Februar auch Angehörige der Gruppe 2 und teilweise Gruppe 3 (siehe unten) - können sich für Termine zu der Impfung in der Stadthalle registrieren. Auf dieser Seite wird beschrieben, wer sich impfen lassen kann und wie der genaue Ablauf ist.
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Klicken, um Seite zu übersetzen © Stadt Offenbach

Wer kann sich wann impfen lassen

Ab sofort können in Hessen Bürgerinnen und Bürger der Gruppe 1 (höchste Priorität), Gruppe 2 (hohe Priorität) und Gruppe 3 (erhöhte Priorität) über die zentralen Stellen des Landes Hessen für einen Termin registrieren.

Es können sich derzeit unter anderem folgende Personengruppen für eine Impfung registrieren lassen:

  • alle Menschen, die 60 Jahre und älter sind
  • Menschen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Corona-Infektion, zum Beispiel Menschen mit akuten Herzleiden, schweren Lungenerkrankungen, Adipositas (BMI über 30), Herzschwäche, Diabetes, Autoimmunerkrankungen, chronische Leber- oder Nierenerkrankung, Asthma, Rheuma, Organtransplantierte oder Krebserkrankte 
  • Menschen mit geistiger Behinderung, Demenz oder schweren psychiatrischen Erkrankungen
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Mitglieder und Beschäftigte von Verfassungsorganen (wie zum Beispiel Bundes- und Landtagsabgeordnete, Verwaltung, Wahlhelfer)
  • Beschäftigte im Bereich Kritischer Infrastrukturen (zum Beispiel Pharmawirtschaft, Wasser- und Energieversorgung, Abfallentsorgung, Bestattungswesen, Transport- und Verkehrswesen, Informationstechnik und Telekommunikationswesen, Apotheken)
  • Angehörige von Freiwilligen Feuerwehren, Katastrophenschutzeinheiten, Bundeswehr, Polizei, Zoll, Feuerwehr, Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, Justiz und Rechtspflege
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lebensmitteleinzelhandels und der Lebensmittelproduktion
  • ärztliches und pflegerisches Personal, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Laboren und Krankenhäusern
  • Erzieherinnen und Erzieher in Kitas, Tagespflegepersonen, Kindertagespflegepersonen, Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen, Kinder- und Jugendhilfe

Impfwillige der Priorisierungsgruppe 3 benötigen zum Impftermin eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers, wenn sie zum Bereich der kritischen Infrastruktur gehören. Sollte die Bescheinigung nicht direkt durch den Arbeitgeber ausgegeben werden, kann diese auf www.corona-impfung.hessen.de heruntergeladen und vom Arbeitgeber ausgefüllt werden.

Impfungen mit AstraZeneca auch für impfberechtigte unter 60-Jährige: Ab sofort können in Hessen Personen, die noch nicht das 60. Lebensjahr vollendet haben, mit dem Wirkstoff der Firma AstraZeneca geimpft werden. Voraussetzung hierfür ist neben der Verfügbarkeit des Vakzins die individuelle Bereitschaft der aktuell impfberechtigten Person sowie ein entsprechendes Aufklärungsgespräch des impfenden Arztes oder der Ärztin und eine individuelle Risikoabwägung. Diese Impfungen werden voraussichtlich durch die Hausärzte vorgenommen.

Stand: 28. April

Weitere Informationen und eine Aufstellung der Personen, die sich ab sofort für eine Schutzimpfung registrieren lassen können finden sich auf der Seite des Landes Hessen unter:

Weg zum Impftermin

Vorschau PDF-Ansicht Weg zum Impftermin
Downloadbarer Überblick Weg zum Impftermin © Stadt Offenbach

Registrierung für Impftermine

Hier können Sie sich für Impftermine registrieren, wenn Sie zu der berechtigen Personengruppe gehören. Auch Paartermine - zwei Termine in einem Zeitraum - können gebucht werden:

Wichtige Informationen

Eine Anmeldung ist nur über die oben genannten Wege möglich, die Stadt Offenbach selbst kann keine Termine vergeben. Ohne Impftermin ist keine Impfung im Impfzentrum möglich!
Nach erfolgter Einbuchung in die Terminvergabesoftware des Landes Hessen bzw. per Hotline erhält die Person eine Einladung zum Impftermin. Diese Einladung beinhaltet keine Impfberechtigung, da diese erst von der Anmeldung im Impfzentrum geprüft werden muss (auf Basis der geltenden Corona-Impfverordnung). Vorprüfungen durch Terminvergabeportal oder Hotline finden nicht statt! Können die Eingeladenen ihre Impfberechtigung im Impfzentrum nicht nachweisen (Dokumente, Nachweise, Unterlagen, etc. - mehr unter dem Punkt "Ablauf in Offenbach), kann keine Impfung erfolgen!

Ab der Kalenderwoche 14 sollen auch Hausärzte einen Impftermin vergeben können. Impfdosen stehen zunächst nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung! Die Priorisierung orientieren sich an den Vorgaben des Bundes. Der Kontakt erfolgt über den Hausarzt.

Die Stadt Offenbach hat eine Hotline rund um das Thema Impfen und Impfplanung für Offenbacherinnen und Offenbacher eingerichtet. Kontakt: Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 16:30 Uhr unter 069/8065-3636 und oder impfplanungoffenbachde 
Beantwortet werden: Allgemeine Fragen rund um das Thema Impfung der Bevölkerung in der Stadt Offenbach, Fragen zum Ablauf im Impfzentrum und zum zweiten Impftermin oder notwendigen Terminverschiebungen. Medizinische Fragen können an der Hotline nicht beantwortet werden, diese sollten mit der Hausärztin oder mit dem Hausarzt besprochen werden.

Für allgemeine Fragen zu Corona steht das Bürgertelefon unter 069 840004-375 (Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr) zur Verfügung. Das Bürgertelefon der Hessischen Landesregierung ist erreichbar unter 0800 555-46-66.

Die vier Quartiersmanagements in den Stadtteilen Lauterborn, Mathildenviertel, Nordend und Senefelderquartier unterstützen ab sofort die Offenbacher Bevölkerung bei der Online-Anmeldung für einen Impftermin. Dafür steht in den Stadtteilbüros ein Rechner mit Online-Zugang zur Verfügung und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Quartiersmanagements stehen auf Wunsch unterstützend zur Seite.

Automatische Terminvergabe durch das Land Hessen

Impfwillige der freigegebenen Priorisierungsgruppen (siehe oben) erhalten die beiden Impftermine nicht direkt im Anschluss an die Registrierung. Da die Terminvergabe von der Verfügbarkeit von Impfstoffen abhängt, können unter Umständen auch mehrere Wochen vergehen, bis Termine für Erst- und Zweitimpfung geschickt werden. Die Impftermine kommen per E-Mail oder per Post. In der Personengruppe, die nach dem Alter impfberechtigt ist, erfolgt die Terminvergabe durch die Vergabesoftware nach dem Alter absteigend und innerhalb eines Jahrgangs per Zufallsprinzip und richtet sich stets nach den verfügbaren Impfdosen.

Ablauf in Offenbach

Zum Impftermin sind unbedingt folgende Unterlagen mitzubringen:

  • Personalausweis oder Ausweis mit Lichtbild
  • Impfpass (soweit vorhanden - wenn kein Impfpass vorhanden ist, erhält man eine Impfbestätigung vom Impfzentrum)
  • Krankenversicherungskarte
  • Terminbestätigung sowie die damit verschickten Dokumente: Aufklärungsbogen und Einwilligungserklärung (in ausgedruckter Form)

Insbesondere zur weiteren Prüfung der Priorisierung sind, je nach Einzelfall, mitzuführen und vorzulegen (in ausgedruckter Form):

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort helfen bei der Orientierung. In Einzelkabinen verabreicht medizinisches Fachpersonal den Impfstoff in den Oberarm, danach wird ein kurzer Aufenthalt im Ruhebereich empfohlen. In der Stadthalle gilt eine Pflicht für das Tragen von medizinischen Masken oder FFP2-Masken.

Im Eingangsbereich und bei Prüfung der Impfberechtigung kann es zu Wartezeiten kommen. Bitte haben sie dafür Verständnis, dass die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach den erforderlichen Unterlagen fragen, um eine zügige Abwicklung zu gewährleisten.

Hinweis zur Begleitperson:
Grundsätzlich wird den Impfberechtigten vor Ort die Hilfe ermöglicht, die sie benötigen. Angehörige oder Betreuer*innen dürfen die Impfberechtigten begleiten - um unnötige Risiken auszuschließen, ist aber nur jeweils eine Person erlaubt. Die Begleitung hat sich an das Hygienekonzept vor Ort zu halten: Dies kann beispielsweise bedeuten, sich unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Maske im Wartebereich aufzuhalten.

Hinweis für Geimpfte:
Da noch unklar ist, ob Geimpfte dennoch das Virus übertragen können, müssen sie weiter die Maskenpflicht und alle andere geltenden Corona-Auflagen einhalten.

Anfahrt zum Impfzentrum Offenbach

Das Impfzentrum in der Stadthalle Offenbach, Waldstraße 312, ist mit den Buslinien 101 und 104 erreichbar, die Haltestelle liegt direkt am Eingang, und der Zugang ist barrierefrei. Gebührenfreie Parkplätze befinden sich schräg gegenüber der Halle auf dem Parkplatz „Nasses Dreieck“ (stadtauswärts über die Waldstraße kommend auf der rechten Seite). Impfberechtigte können bei ihrem Termin von einer Person begleitet werden.


Die Stadt Offenbach hilft bei der Anreise mit einem Taxi-Transport.
Voraussetzungen sind: Keine Unterstützung von Verwandten, Freunden oder Nachbarn für den Transport, keine Finanzierung über die Krankenkasse, einen bereits bestätigen Termin im Impfzentrum. Genauere Informationen finden sich auf dieser Seite:

Regelungen für vollständig Geimpfte

Wann gelte ich als vollständig geimpft?

Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn Erst- und Zweitimpfung mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff durchgeführt wurden und seit der Gabe der letzten Impfdosis mehr als 14 Tage vergangen sind.

Welche Erleichterungen kann ich als vollständig geimpfte Person in Anspruch nehmen?

  • Keine Quarantäne für Reiserückkehrer – die Ausnahme ist, man reist aus einem Virusvariantengebiet ein. Die Person darf zudem keine Krankheitssymptome für COVID-19 vorweisen. Es muss dann ein Impfnachweis vorgelegt werden. 
  • Keine Quarantäne für Haushaltsangehörige einer positiv getesteten Person – die Ausnahme ist, die Person zeigt  Symptome einer COVID-19-Infektion. 
  • Vollständig geimpfte Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler unterliegen keiner Testpflicht mehr. Es muss dann ein Impfnachweis vorgelegt werden. 
  • Die Testpflicht entfällt überall dort, wo ein negativer Test vorgelegt werden muss, z.B.  "Click & Meet-Shopping", Friseurbesuchen und bei der Fußpflege. Es muss dann ein Impfnachweis vorgelegt werden. 

Corona-Schutzimpfung in Leichter Sprache und Gebärdensprache

Mehrsprachige Informationen

Weitere Informationen

Wie ist der Fortschritt der COVID⁠-⁠19⁠-⁠Impfung in Deutschland?

Auf der Seite des Bundesministerium für Gesundheit wir der Fortschritt der COVID⁠-⁠19⁠-⁠Impfung in Deutschland beschrieben: 

FAQ zur Impfung

Wer wird wann geimpft?
Die Impfung der Bevölkerung erfolgt schrittweise in priorisierten Gruppen entsprechend der Empfehlungen der Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut. Die Impfung ist freiwillig, jeder der geimpft werden möchte, soll die Chance dazu bekommen.

Wer legt die prioritären Gruppen fest?
Die Einteilung der priorisierten Bevölkerungsgruppe legt der Bund fest. Prioritär zu impfen sind demnach diejenigen, die bei einer Erkrankung an COVID-19 das höchste Risiko für Tod und schwere Erkrankung haben. Insofern erfolgt eine Priorisierung vornehmlich nach dem Alter. Auch diejenigen, die Corona-Erkrankte versorgen und sich damit einem erhöhten Risiko aussetzen, werden priorisiert.

Wie werden die prioritären Gruppen erreicht?
Bürgerinnen und Bürger werden über die Möglichkeit und Terminierung der Impfung zeitnah informiert. Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen werden über mobile Impfteams erreicht.

Kann man sich für eine Impfung anmelden, oder einen Termin vereinbaren?
Die Terminierung der Impfungen erfolgt zunächst nach Verfügbarkeit der Impfstoffe für prioritäre Gruppen. Die Bundesregierung plant ein einheitliches Anmeldeverfahren.

Wie sieht es mit der Impfkapazität aus?
Insgesamt hat das Land Hessen mit den Kreisen und Städten Kapazitäten aufgebaut, um täglich 30.000 Menschen impfen zu können. Allein das Offenbacher Impfzentrum ist für 1.000 Menschen ausgelegt. 

Wie viele Personen dürfen mich ins Impfzentrum begleiten?
Betagte oder mobilitätseingeschränkte Personen können auch in Begleitung ins Impfzentrum kommen. Um unnötige Risiken auszuschließen, ist nur eine Begleitperson erlaubt. Allen Impfberechtigten wird vor Ort die Hilfe ermöglicht, die sie benötigen. 

Wie sicher ist der Impfstoff?
In Deutschland wird ein Impfstoff grundsätzlich nur zugelassen, wenn er alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat und damit hohe Qualitätsstandards erfüllt. Der COVID-19-Impfstoff durchläuft damit laut Auskunft des Paul-Ehrlich-Institutes den gleichen Zulassungsprozess wie jeder andere Impfstoff auch. Der Zulassungsprozess wurde aufgrund der besonderen Bedeutung des Corona-Impfstoffes beschleunigt. Dennoch müssen alle Zulassungskriterien erfüllt sein. Die Sicherheit des Corona-Schutzimpfstoffs hat oberste Priorität.

Wieviel Prozent der Bevölkerung in Deutschland müssten sich impfen lassen, damit ein Gemeinschaftsschutz erreicht wird?
Epidemiologische Modelle zeigen, dass grundsätzlich bei einer Immunität von rund 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung die Übertragung von SARS-CoV2 soweit limitiert sein sollte, dass diese Pandemie wirksam und nachhaltig zurückgedrängt werden kann (Gemeinschaftsschutz). Der Individualschutz durch die eigene Impfbereitschaft trägt damit entscheidend zur Verbesserung der Lage bei.

Wann wirkt die Impfung?
Der Impfschutz beginnt nach derzeitigem Kenntnisstand 7 Tage nach der zweiten Impfung. Demnach sind etwa 95 von 100 geimpften Personen vor einer Erkrankung geschützt. Wie lange dieser Schutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt. Die bekannten AHA+L-Regeln bleiben weiterhin wichtig.

Wer zahlt die Impfung?
Der Staat. Die Bürgerinnen und Bürger werden kostenfrei geimpft.

Wird es einen eigenen Impfstoff für Kinder gegen COVID-19 geben?
Zunächst werden die Impfstoffe nur für Erwachsene zur Verfügung stehen, da sie bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden konnten.

Wo und wie wird der Impfstoff in Hessen gelagert?
Der Impfstoff wird in Hessen an unterschiedlichen Stellen sicher gelagert. Aus diesen Zentrallagern erfolgt die bedarfsgerechte Zulieferung an die Impfstellen über zertifizierte Logistikunternehmen, sodass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. 

Wer kümmert sich um Beschaffung und Zulieferung des Impfstoffes an die Impfstellen?
Das Land koordiniert zentral die Zulieferung des Impfstoffes an die Impfstellen sowie auch die Nachschublieferung des Bundes. 

Datenschutzhinweis

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns wichtig. Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind wir verpflichtet, Sie darüber zu informieren, zu welchem Zweck im Rahmen Ihrer Impfung Daten erhoben, gespeichert oder weitergeleitet werden. Dem unten stehenden PDF können Sie die entsprechenden Informationen entnehmen.