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Besuch Gesundheitsdezernetin Sabine Gross beim mbilen Impfteam
© Stadt Offenabch / georg-foto,offenbach
In einer weiteren städtischen Impfaktion wurden am vergangenen Montag 40 Gäste des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach im Sozialdienst Offenbach, Wohnungsnotfallhilfe an der Gerberstraße 15 von den mobilen Impfteams des Offenbacher Impfzentrums gegen das Corona-Virus geimpft. Die Aktion ist Teil der Offenbacher Impfkampagne, die mit der Aufhebung der Impfpriorisierung seit dem 7. Juni vermehrt auf mobile Impfungen in sozialen Einrichtungen, Gemeinden, migrantischen Kulturvereinen und Sportvereinen setzt. Über die direkte Ansprache in den Vereinen und anderen Institutionen können mehr Impfwillige erreicht werden – auch diejenigen, die Bedenken haben. Zwar wird es in naher Zukunft mehr mobile Impfungen geben, zunächst werden jedoch in Anbetracht der derzeit weiterhin knappen Impfstoffmengen vorrangig die noch ausstehenden Erst-Impfungen für fast 5.000 registrierte Offenbacherinnen und Offenbacher der Priorisierungsgruppe 3 durchgeführt.

Gesundheitsdezernentin Sabine Groß macht deutlich: „Unsere Idee ist es nach wie vor, die Menschen an Orten zu erreichen, die für sie wichtig sind und an denen sie auf Menschen treffen, denen sie Vertrauen schenken. Dazu gehören soziale Einrichtungen, Vereine und Religionsgemeinschaften. So auch das Diakonische Werk für Frankfurt und Offenbach. Wir setzen auf die Kooperation mit diesen Einrichtungen und auf ihre Unterstützung bei der Aufklärung über Chancen und Risiken einer Impfung. Hier setzt unsere Kampagne an, zu den Menschen zu gehen und vor Ort mit mobilen Teams zu impfen.“

Idealerweise wird für diese Aktionen der Impfstoff von Johnson & Johnson verwendet. Dieser bietet bereits nach einer einmaligen Impfung einen wirksamen Schutz gegen das Corona-Virus. Damit entfällt die Notwendigkeit eines zweiten Termins.

Vorrang haben laut Gesundheitsdezernentin Groß in den nächsten Tagen jedoch noch die Erst- und Zweitimpfungen der verbliebenen Menschen aus der Priorisierungsgruppe 3 im Impfzentrum. „Es handelt sich hierbei um Menschen, die teilweise ein besonders hohes Risiko einer schweren COVID-19-Erkrankung haben. Diese Menschen müssen auch jetzt noch, bei sinkenden Infektionszahlen, vorrangig durch eine Impfung geschützt werden.“ Alle Offenbacherinnen und Offenbacher, die einer der früheren Priorisierungsgruppen angehören und sich bis einschließlich 6. Juni (der letzten Frist für priorisierte Gruppen) registriert haben, erhalten als erstes Termine. In der vergangenen Woche lag die Auslastung des Impfzentrums bei einem Tagesdurchschnitt von über 100 Prozent. Sollte die von der Verfügbarkeit des Impfstoffs abhängige Auslastung beibehalten werden, könnten bis zum Ende des Monats Juni alle registrierten Bürgerinnen und Bürger der Priorisierungsgruppe 3 ihre Erstimpfung erhalten haben. Erst nach den abgeschlossenen Erstimpfungen der Priorisierungsgruppe 3 bekommen alle weiteren Impfwilligen, die sich nach dem 6. Juni (ohne Impfpriorisierung) registriert haben, ihren Impftermin. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren können sich ebenfalls registrieren.

Für die Organisation der Impfzentren ist es sehr wichtig, dass Impftermine rechtzeitig abgesagt werden. Nur so können diese Termine schnellstmöglich an andere impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger vergeben werden. Wer an seinem Termin im Impfzentrum verhindert ist, sollte daher den Termin frühzeitig stornieren. Er erhält dann baldmöglichst einen neuen Termin. Wer seinen Impfschutz in einer Arztpraxis bekommen hat, sollte umgehend die zugewiesenen Termine im Impfzentrum stornieren und unbedingt auch die Registrierung löschen. Das ist online mit wenigen Klicks auf https://impfterminservice.hessen.de/ oder mit einem Anruf im Callcenter unter 0611 505 92 888 schnell erledigt. So kann jeder mithelfen, dass alle schnellstmöglich den Impfschutz erhalten.

Neben den mobilen Impfteams des Offenbacher Impfzentrums stellt die Stadt zusätzlich zu den schon existierenden mehrsprachigen Informationen zum Corona-Virus, auch Informationsmaterial zur Corona-Impfung zur Verfügung. Einrichtungen können das Material verteilen oder selbst zur Aufklärung ihrer Kundinnen und Kunden nutzen, um eine mögliche Impfskepsis zu verringern und die Impfbereitschaft zu erhöhen. Mehrsprachiges Informationsmaterial zum Thema Corona kann auf www.offenbach.de/corona abgerufen werden.

Bildinformation:
Impfaktion beim Sozialdienst Offenbach Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie, von links: Einrichtungsleiter Thomas Quiring, Stadträtin Sabine Groß, Dr. Inci Atasoy (Ärztin mobiles Impfteam), Dr. Matthias Zimmer (Malteser)

Foto: Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach

Offenbach am Main, 15. Juni 2021