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Alle aktuellen Regeln und Maßnahmen finden sich hier. Sobald sich Regelungen ändern, werden sie aktualisiert. Die Regelungen und Verordnungen des Landes Hessens sind weiterhin zu beachten. Sie finden sich weiter unten auf der Seite als Link.
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Lockdown-Regelungen

Die seit Dezember 2020 andauernden Maßnahmen und Beschränkungen wurden verlängert und gelten bis zunächst einschließlich 18. April 2021. Öffnungsschritte erfolgen nach einem Fünf-Stufenplan seit dem 1. März. Abhängig von der Inzidenz sollen Öffnungsschritte beschlossen werden. Ab sofort zählt die landesweite Infektionslage. Das heißt: Die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz in Hessen ist entscheidend, was erlaubt ist und was nicht. Ein Flickenteppich soll so vermieden werden, dass Personen aus stark betroffenen Regionen in Gebiete mit einer geringeren Inzidenz fahren, um dort beispielsweise einzukaufen.
Ausnahme: Wenn die 7-Tage-Inzidenz einer kreisfreien Stadt oder eines Landkreises über 200 steigt, müssen zusätzliche Maßnahmen getroffen werden (siehe unten "Eskalationskonzept des Landes Hessen und Ausgangsbeschränkungen). 

Öffentlicher Raum: Ab dem 31. März tritt gemäß dem hessischen Eskalationskonzept eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Offenbach in Kraft. Mit Inkrafttreten der Allgemeinverfügung dürfen Offenbacherinnen und Offenbacher die eigene Wohnung zwischen 21 Uhr und 5 Uhr nur aus gewichtigen Gründen verlassen. Auch Personen, die nicht in Offenbach leben, dürfen sich dann nicht ohne gewichtigen Grund im öffentlichen Raum im Stadtgebiet aufhalten. Es ist sicherzustellen, dass die eigene Wohnung oder der Ort der Übernachtung rechtzeitig bis 21 Uhr erreicht wird. Zu den wenigen triftigen Ausnahmen zählen unter anderem die Wahrnehmung medizinischer Versorgung, die Ausübung des Sorgerechtes, berufliche oder dienstliche Tätigkeiten und der Besuch von Verwandtschaft in gerader Linie. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung kann bei einer über mehrere Tage stabilen Inzidenz unter 200 (laut RKI) vor dem 18. April aufgehoben werden. Mehr Informationen weiter unten in FAQ Ausgangsbeschränkungen.

Öffentlicher Raum: Es dürfen sich maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, dazugehörige Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren nicht mitgerechnet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
Öffentliche Verhaltensweisen, die geeignet sind, das Abstandsgebot zu gefährden, wie etwa Tanzveranstaltungen oder gemeinsames Feiern im öffentlichen Raum sind unabhängig von der Personenzahl untersagt. Der Konsum von alkoholischen Getränken ist bis auf Weiteres auf folgenden öffentlichen Plätzen, Straßen und Anlagen ganztägig verboten: Büsingpark, Martin-Luther-Park, Fußgängerzone (zwischen Kaiserstraße, Berliner Straße, Marktplatz und Geleitsstraße), Wilhelmsplatz, Mainufervorgelände, Hafenplatz und Hafentreppe, Dreieichpark, Wetterpark, Leonhard-Eißnert-Park, Waldpark

Privater Raum: Es sollten sich im privaten Raum  maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, dazugehörige Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren nicht mitgerechnet. Dabei wird die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen Personen aus unterschiedlichen Hausständen sowie regelmäßiges Lüften empfohlen.
Weiterhin erlaubt ist wie bisher die Begleitung und Betreuung minderjähriger oder unterstützungsbedürftiger Personen. Die Einschränkung gilt auch nicht im Rahmen der gegenseitigen Übernahme der Kinderbetreuung durch höchstens drei Familien (familiäre Betreuungsgemeinschaft), wenn die sozialen Kontakte sonst nach Möglichkeit reduziert werden.

Schulen und Kitas: In den Schulen gilt für die Klassen 1 bis 6 Wechselunterricht, ab Klasse 7 Distanzunterricht, Abschlussklassen haben Präsenzunterricht.
Ab 12. April: Für Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen gilt eine Notbetreuung. Kinder können nur unter bestimmten Voraussetzungen die Kita besuchen. Eine Notbetreuung kommt beispielsweise in Frage, wenn Eltern in Einrichtungen der kritischen Infrastruktur arbeiten oder sie alleinerziehend sind. Auch Härtefälle werden geprüft. Weitere Ausnahmen vom Betretungsverbot der Kita regelt die Allgemeinverfügung: Allgemeinverfügungen der Stadt Offenbach.
Die Notbetreuung soll in festen Gruppen stattfinden. Die Verfügung gilt zunächst bis einschließlich 30. April.

Erweiterte Maskenpflicht: Auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel muss immer dann eine Alltagsmaske getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sichergestellt werden kann. Dies gilt insbesondere in Fußgängerzonen und an Verkehrskreuzungen. Auch auf Parkplätzen, vor Geschäften und in Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, muss eine Maske getragen werden. In Fahrzeugen muss ebenfalls eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, wenn die Mitfahrenden aus mehr als zwei Haushalten stammen. Visiere aller Art sind nicht gestattet.

Seit November 2020 muss in der Zeit von 8 bis 22 Uhr auch eine Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen der Stadt getragen werden:

  • in der Innenstadt: zwischen Luisenstraße, Berliner Straße, Herrnstraße, Mainstraße, Karlstraße und Bismarckstraße;
  • im Stadtteil Hafen: im Bereich vom Hafenplatz und Hafentreppe;
  • im Stadtteil Bieber: in der Aschaffenburger Straße/Seligenstädter Straße (zwischen Bergstraße und Obermühlstraße) sowie
  • im Stadtteil Bürgel: in der Langstraße (zwischen Alicestraße und Hessenstraße) sowie in der Offenbacher Straße (zwischen Hessenstraße und Alicestraße).

Die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in den oben genannten Bereichen bedeutet auch, dass essen, trinken und rauchen im Gehen verboten sind. Essen, trinken und rauchen im Stehen sind weiterhin erlaubt. Ausnahme: Markttage (Dienstag, Freitag, Samstag) auf dem Wilhelmplatz. Hier ist der Verzehr von Speisen und Getränken sowie der Konsum von Tabakwaren für die Dauer der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung grundsätzlich untersagt. Wer auf dem Fahrrad fährt, benötigt keine Mund-Nasen-Bedeckung.

Medizinische Maske im ÖPNV, in Geschäften, Gottesdiensten und dem Wochenmarkt: Beim Bus- und Bahnfahren, Einkaufen und in Gottesdiensten müssen medizinische Masken getragen werden. Das müssen keine FFP2-Masken sein, sondern es können auch OP-Masken sein. Diese Masken schützen besser vor einer Übertragung des Virus als einfache Alltagsmasken.

Veranstaltungen und Feiern: Private Veranstaltungen außerhalb der eigenen Wohnung sind untersagt. Öffentliche Veranstaltungen dürfen nur noch bei besonderem öffentlichen Interesse (zum Beispiel Gedenkveranstaltungen) und nur mit Genehmigung der zuständigen Behörde stattfinden. Hierbei muss der Mindestabstand gewährleistet bleiben, es muss eine Liste mit Kontaktdaten aller Teilnehmenden (Name, Anschrift, Telefonnummer) geführt werden. Die Kontaktliste darf aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht offen ausliegen. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind verboten. Weiterhin ist bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Glaubensgemeinschaften: Gottesdienste und weitere religiöse Versammlungen, Veranstaltungen und religiöser Unterricht sind weiterhin erlaubt unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Menschen aus unterschiedlichen Haushalten und ohne Weiterreichen von Gegenständen zwischen Angehörigen fremder Haushalte. Außerdem muss zwingend eine Kontaktliste mit allen Teilnehmern geführt werden. Kontaktlisten dürfen aus Datenschutzgründen nicht offen herumliegen. Weiterhin gilt, dass eine medizinische Maske (FFP2 oder OP-Maske) zu tragen ist.

Gastronomie: Restaurants, Gaststätten, Bars, Cafés, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen. Weiterhin erlaubt bleibt die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Bei der Abholung muss sichergestellt sein, dass es nicht zu Wartezeiten kommt oder beim Warten ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Abholern eingehalten wird. Geeignete Hygienemaßnahmen müssen überwacht werden. Auch Messen und Kantinen dürfen Essen nur noch zur Abholung bereitstellen. Bars, Schankwirtschaften, Kneipen und ähnliche Einrichtungen, deren Schwerpunkt nicht im Anbieten von Speisen liegt, sind zu schließen.

Wochenmarkt: Auf den Verkehrsflächen von Wochenmärkten ist der Verzehr von Speisen und Getränken grundsätzlich verboten. Am Wilhelmsplatz ist an Markttagen (Dienstag, Freitag, Samstag) der Verzehr von Speisen und Getränken sowie der Konsum von Tabakwaren für die Dauer der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung grundsätzlich untersagt.

Geschäfte: Baumärkte, Gartenmärkte, Buchhandlungen und Blumenläden dürfen öffnen. Ab dem 29. März dürfen alle weiteren Geschäfte „Click & Collect“ anbieten, also Bestellung (online, telefonisch oder Mail) und Abholung. Offen sind u.a.: Lebensmitteleinzelhandel, Futtermittelhandel, Wochenmärkte, Direktverkauf vom Lebensmittelerzeuger, Reformhäuser, Feinkostgeschäfte, Geschäfte des Lebensmittelhandwerks, Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Babyfachmärkte, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Poststellen, Tankstellen, Tankstellenshops, Autohöfe und Autoraststätten, Kioske, Tabak- und E-Zigarettenläden, Zeitungs- und Zweitschriftenverkauf, Tierbedarfsmärkte, Friedhofsgärtnereien, Ersatzteilverkaufsstätten für Kraftfahrzeuge und Fahrräder.

Dienstleistungen: Dienst- und Beratungsleistungen sollen möglichst ohne körperlichen Kontakt erfolgen, medizinische Masken müssen getragen werden, die Abstandsregeln sind zu beachten. Frisöre sowie Betriebe mit medizinisch oder hygienisch notwendigen Behandlungen wie Barber-Shops, Physio-, Ergo-, Logotherapie und Podologie, Kosmetikstudios, medizinische Nagel- und Fußpflege dürfen öffnen. Die Betreiber dieser Einrichtungen dürfen Kundinnen und Kunden nur nach vorheriger Terminvereinbarung bedienen. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege können unter strengen Auflagen öffnen, wie Abstand, Hygiene. Terminvereinbarung und Kontaktdatenerfassung. Zu diesen Betrieben zählen u.a.: Nagelstudios, Piercing-Studios, Wimpernstudios, Massage-Studios und Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe. Wenn bei der Behandlung nicht durchgehend eine Maske getragen werden kann, soll ein tagesaktueller Schnelltest vorliegen oder vor Ort ein Selbsttest durchgeführt werden. Weitere Informationen unter corona.hessen.de im Internet.

Hotellerie: Übernachtungsangebote sind nur für notwendige (zum Beispiel dienstliche), aber nicht für touristische Zwecke erlaubt.

Kultur, Freizeit und Unterhaltung: Ab dem 29. März können Museen, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten, Tierparks, Zoos und botanische Gärten im Rahmen einer festen Terminvergabe mit Kontaktdatenangaben ihre Außenbereiche weiterhin öffnen. Geschlossene Räume der genannten Einrichtungen können für den Publikumsverkehr nicht öffnen. In Gedenkstätten dürfen aber die Innenräume betreten werden. Geschlossen bleiben Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten, Bordelle und alle weiteren Einrichtungen, die der Unterhaltung dienen.

Freizeit- und Amateursport: Freizeit- und Amateursport ist entsprechend der erweiterten Kontaktregeln möglich, also mit bis zu zwei Haushalten mit höchstens 5 Personen. Kinder unter 14 Jahren dürfen Sport unter freiem Himmel auch in Gruppen machen. Sportanlagen können vor Ort auch weiterhin geöffnet werden. In Fitnessstudios kann – bei entsprechenden Hygienevorkehrungen – mit Einzelterminen trainiert werden. Erlaubt ist nur eine Person je 40 qm Trainingsfläche (mit Datenerfassung). Schwimmbäder und Saunen bleiben geschlossen

Profi- und Spitzensport: Spitzen- und Profisportler dürfen unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes weiterhin trainieren und Wettkämpfe bestreiten, Zuschauer sind nicht zugelassen.

Trauerfeiern: Die Anzahl der Teilnehmenden an Trauerfeiern auf den städtischen Friedhöfen wird auf 15 Personen (sowohl in der Trauerhalle wie draußen auf dem Friedhof) begrenzt. Einzelheiten müssen mit der Friedhofsverwaltung geklärt werden.

Krankenhäuser, Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen: Krankenhäuser dürfen aus Besuchszwecken nicht betreten werden. Ausnahmen sind möglich und müssen individuell besprochen werden.
Besuche in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen bleiben unter strengen Vorgaben möglich. Bewohnerinnen und Bewohner dürfen zweimal pro Woche von bis zu zwei Personen besucht werden. Ab 1. April dürfen täglich bis zu zwei Personen die Bewohnerinnen und Bewohner besuchen. Das Personal muss regelmäßig, mindestens zweimal pro Woche, auf Corona getestet werden. Pflegeheime dürfen nur noch mit einem negativen Schnell- oder PCR-Test sowie mit FFP2- oder KN95-Masken betreten werden. Der Schnelltest darf höchstens 12 Stunden alt sein und das mittels eines PCR-Tests vorgenommene Testergebnis höchstens 48 Stunden.

Senioren-Treffen: Aktivitäten für Senioren sind in Hessen nicht gesondert geregelt. Daher gelten die Regeln für den öffentlichen Raum: Menschen aus maximal zwei Haushalten können sich treffen. Zusammen dürfen nicht mehr als fünf Menschen in einem Raum sein - auch hier gilt: Maske und Abstand.

Bildungsangebote: Der Kursbetrieb der Volkshochschule Offenbach findet derzeit nur eingeschränkt statt. Das Servicebüro bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Ein vielfältiges Online-Programm wird angeboten. Auf der Website der vhs finden sich alle Informationen zu dem Kursprogramm und zur Online-Beratung.
Geöffnet bleiben Hochschulen, Berufs- und Musikakademien und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sofern diese ein umfassendes Abstands- und Hygienekonzept umsetzen. Diese Regelung gilt auch für Ausbildungsangebote (zum Beispiel Referendarausbildung und Fahrschulen).

Quarantäne: Grundsätzlich gilt, dass sich positiv Getestete unmittelbar in Quarantäne begeben müssen. Dies gilt ab dem Vorliegen des Testergebnisses, auch wenn die förmliche Anordnung des Gesundheitsamtes noch nicht erfolgt ist. Nach einer positiven Selbsttestung muss sich der Getestete unmittelbar in Quarantäne begeben und zusätzlich einen PCR-Test durchführen. Die unterschiedlichen Regeln und Pflichten zur Quarantäne in Bezug auf PCR-, Schnell- und Selbsttests sind hier zu finden: www.offenbach.de/quarantäne
Einreisende aus Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten müssen sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben und weitere Regeln beachten. Für Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten hat die Bunderegierung mit einer Rechtsverordnung ein Beförderungsverbot (vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen) verhängt!
Mehr Informationen hier:
www.offenbach.de/reisequarantaene

Alle Vorgaben gelten auch für geimpfte Personen.

Eskalationskonzept, Ausgangsbeschränkung und Alkoholkonsum

Das Land Hessen hat festgelegt, welche weitergehenden Maßnahmen in Städten und Landkreisen bei einer hohen Inzidenz zu ergreifen sind (Eskalationskonzept). Daher gilt in Offenbach:
Ab dem 31. März tritt gemäß dem hessischen Eskalationskonzept eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Offenbach in Kraft. Mit Inkrafttreten der Allgemeinverfügung dürfen Offenbacherinnen und Offenbacher die eigene Wohnung zwischen 21 Uhr und 5 Uhr grundsätzlich nicht mehr verlassen. Auch Personen, die nicht in Offenbach leben, dürfen sich dann nicht mehr ohne gewichtigen Grund im öffentlichen Raum im Stadtgebiet aufhalten. Es ist sicherzustellen, dass die eigene Wohnung oder der Ort der Übernachtung rechtzeitig bis 21 Uhr erreicht wird. Zu den wenigen triftigen Ausnahmen zählen unter anderem die Wahrnehmung medizinischer Versorgung, die Ausübung des Sorgerechtes, berufliche oder dienstliche Tätigkeiten und der Besuch von Verwandtschaft in gerader Linie. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung kann bei einer über mehrere Tage stabilen Inzidenz unter 200 (laut RKI) vor dem 18. April aufgehoben werden. Mehr Informationen weiter unten in FAQ Ausgangsbeschränkungen.

Der Alkoholkonsum ist auf publikumsträchtigen öffentlichen Plätzen in Offenbach verboten. Das Verbot gilt auf folgenden öffentlichen Plätzen, Straßen und Anlagen ganztägig: Büsingpark, D'Orville Park, Martin-Luther-Park, Fußgängerzone (zwischen Kaiserstraße, Berliner Straße, Marktplatz und Geleitsstraße (beidseitig)), Wilhelmsplatz, Mainufervorgelände (südlich der Wasserstraße und nördlich der Mainstraße zwischen Carl-Ulrich-Brücke und Friedhofstraße), Hafenplatz und Hafentreppe, Dreieichpark, Wetterpark, Leonhard-Eißnert-Park und Waldpark.

Eskalationskonzept

Das erweiterte hessische Eskalationskonzept vom 20. Januar 2021 ist in sechs Stufen unterteilt: Grün (7-Tages-Inzidenz < 20), Gelb (7-Tages-Inzidenz > 20), Orange (7-Tages-Inzidenz > 35), Rot (7-Tages-Inzidenz > 50), Dunkelrot (7-Tages-Inzidenz > 75), Schwarz (7-Tages-Inzidenz > 200)
Wenn eine Region die 7-Tages-Inzidenz von über 200 erreicht und diese drei Tage in Folge weiterbesteht, dann sind unter anderem nächtliche Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 Uhr und 5 Uhr sowie die Sperrung publikumsträchtiger Ausflugsziele zu verhängen. Sobald der 7-Tages-Inzidenzwert fünf Tage in Folge unter 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern liegt, sind diese Maßnahmen wieder aufzuheben. Das Präventions- und Eskalationskonzept SARS-CoV-2 ist laut Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung bis 19. März in Kraft. Der Verwaltungsstab der Stadt Offenbach behält die Entwicklung im Blick und erwägt die Ausgangsbeschränkungen wieder einführen, wenn die Inzidenz absehbar nicht sinkt. 

FAQ Ausgangsbeschränkungen

1. Was bedeutet die Ausgangsbeschränkung?

Es gilt im gesamten Stadtgebiet eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für die Zeit zwischen 21:00 Uhr abends und 05:00 Uhr früh am Folgetag. Während dieser Zeit ist Personen mit Wohnsitz in Offenbach der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung nur aus gewichtigem Grund erlaubt. Dies beinhaltet beispielsweise den Hund ausführen, zur Arbeit gehen oder wenn ein medizinischer Notfall eingetreten ist.
Auch Personen, die nicht in Offenbach leben, ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum im Stadtgebiet nur aus gewichtigem Grund erlaubt. Es ist aber erlaubt, dass Personen, die ihren Wohnsitz nicht in Offenbach am Main haben, das Stadtgebiet nur durchreisen - sie sollten aber das Stadtgebiet auf dem schnellsten Weg verlassen, um die Durchreise abzuschließen.

2. Wieso erlässt die Stadt die Ausgangsbeschränkung?

Viele Neuinfektionen treten bei Menschen auf, die sich im privaten Umfeld infiziert haben. Mit der nächtlichen Ausgangsbeschränkung werden die Mobilität und zugleich die nicht dringend notwendigen Kontakte der Bevölkerung am späten Abend und in der Nacht eingeschränkt. Sie ist erforderlich, weil die Maßnahmen der Hessischen Landesregierung mittels des „Teil-Lockdowns“ in Offenbach nicht ausreichen, um die Virusausbreitung wirksam einzudämmen. Die Landesregierung hat deshalb für Regionen mit einer Inzidenz über 200 nächtliche Ausgangsbeschränkungen festgelegt, die im Hessischen Eskalationskonzept als Maßnahme zur Eindämmung des Virus aufgenommen wurde.

3. Welche Ausnahmen gibt es von der Ausgangsbeschränkung?

Zu den Ausnahmen zählen insbesondere die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten, einschließlich der Teilnahme Ehrenamtlicher an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, die Inanspruchnahme medizinischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, die Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, die Begleitung Sterbender, die Teilnahme an Gottesdiensten zu besonderen religiösen Anlässen, die Versorgung von Tieren, Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und -prävention sowie der Besuch bei Ehepartnern und Lebenspartnern sowie bei Verwandten in gerader Linie (also Großeltern, Eltern, Kinder, Elternkinder, nicht aber: Geschwister, Tante und Onkel, Nichte und Neffe).

4. Darf ich noch meiner beruflichen Tätigkeit in der Nacht nachgehen?

Berufstätige dürfen sich auch während der Ausgangsbeschränkung auf direktem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause begeben. Dies gilt für alle beruflichen oder dienstlichen Tätigkeiten. Die Tätigkeit muss durch einen Dienstausweis oder eine Bescheinigung des Arbeitgebers nachgewiesen werden.

5. Darf ich nach 21 Uhr noch Besuch empfangen?

Grundsätzlich nicht. Lediglich Verwandte in erster Linie (Eltern, Großeltern, Kinder, Enkelkinder) dürfen sich gegenseitig auch in der Nacht besuchen.

7. Was passiert, wenn ich meine Wohnung nicht rechtzeitig bis 21 Uhr erreiche?

In wenigen Ausnahmefällen ist es erlaubt, sich auch nach 21 Uhr im öffentlichen Raum aufzuhalten. In allen anderen Fällen gilt grundsätzlich, dass jeder dafür Sorge tragen muss, rechtzeitig um 21 Uhr zuhause zu sein. Sofern man aus nicht selbst verschuldeten Gründen erst nach 21 Uhr seine Wohnung erreichen kann, muss man sich auf direktem Wege nach Hause begeben. Wer also zum Beispiel durch eine Zugverspätung oder einen Stau nicht rechtzeitig nach Hause kommt, muss nicht mit einer Strafe rechnen.

7. Was mache ich, wenn ich nach 21 Uhr aus dem Urlaub zurückkehre?

Prinzipiell müssen Sie Ihren Wohnort bis 21 Uhr erreichen. Sofern dies nicht möglich ist (zum Beispiel wegen der Ankunftszeit des Zuges oder des Flugzeuges), müssen Sie sich nach der Ankunft auf direktem Wege nach Hause begeben.

8. Darf ich nach 21 Uhr noch in den Supermarkt gehen?

Einkaufen ist kein triftiger Grund, der das Verlassen der Wohnung erlaubt. Einkäufe müssen deshalb so geplant werden, dass man bis 21 Uhr wieder zuhause ist.

9. Muss der Einzelhandel ab 21 Uhr schließen?

Das Verlassen der Wohnung nach 21 Uhr ist nur noch aus triftigem Grund möglich. Hierzu zählt einkaufen nicht. Ob ein Geschäft, das sonst länger geöffnet hat, nun bereits um 21 Uhr oder früher schließt, ist ihm freigestellt.

10. Darf ich nach 21 Uhr noch Essen abholen?

Für Gaststätten ist derzeit durch die Corona-Verordnung lediglich der Außer-Haus-Verkauf und der Abhol- und Lieferdienst zugelassen. Das Verlassen der Wohnung ist im Zeitraum der Ausgangsbeschränkung jedoch nicht erlaubt, um bestelltes Essen in einer Gaststätte abzuholen. Der Lieferdienst ist weiterhin zugelassen.

11. Darf ich nach 21 Uhr meine/meinen Lebenspartnerin /Lebenspartner besuchen, die/der nicht mit mir in einem Haushalt lebt?

Ja, dies ist erlaubt, da es sich hierbei um einen triftigen Grund handelt. Grundsätzlich dürfen Ehe- und Lebenspartner, Eltern, Großeltern, Kinder und Enkelkinder auch nach 21 Uhr besucht werden. Selbstverständlich ist dann auch der Heimweg nach 21 Uhr gestattet, dieser muss aber auf direktem Wege erfolgen.

12. Darf ich nach 21 Uhr noch Verwandte besuchen, die nicht mit mir in einem Haushalt leben?

Gemäß der Allgemeinverfügung der Stadt Offenbach dürfen sich Eltern, Großeltern, Kinder und Enkelkinder auch nach 21 Uhr gegenseitig besuchen. Selbstverständlich ist dann auch der Heimweg nach 21 Uhr gestattet, dieser muss aber auf direktem Wege erfolgen.

13. Darf ich noch mit meinem Hund Gassi gehen?

Selbstverständlich. Die Versorgung von Tieren ist ein triftiger Grund, dies gilt auch für den Fall, dass ein Tierarzt aufgesucht werden muss. Es gibt keine zeitlichen oder örtlichen Begrenzungen. Wer ungünstig wohnt, darf mit seinem Tier auch zu einer Grünfläche fahren und es dort ausführen.

14. Wird die Ausgangsbeschränkung kontrolliert?

Ja, Landespolizei und Stadtpolizei werden Kontrollen durchführen. Hierbei unterstützt auch die Bundespolizei. Im Fall einer Kontrolle müssen die triftigen Gründe, weshalb man sich im öffentlichen Raum aufhält oder bewegt, glaubhaft dargelegt werden.

15. Was kostet ein Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung?

Ein Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Das Bußgeld beträgt beim ersten Verstoß 200 Euro und verdoppelt sich bei jeder Wiederholungstat. Beim zweiten Verstoß sind 400 Euro zu zahlen, beim dritten Verstoß 800 Euro usw.

Schnelltests

Mindestens einmal pro Woche können sich Bürgerinnen und Bürger seit dem 8. März kostenfrei testen lassen und zwar mit dem Antigen-Schnelltest.
Man sollte symptomfrei sein, also keine Krankheitsanzeichen wie schweren Husten, Fieber etc. haben.
In Offenbach können Apotheken, Zahnärzte, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore sowie Rettungs- und Hilfsorganisationen den Schnelltest durchführen. Dazu können weitere geeignete Dritt-Dienstleister beauftragt werden. Bürgerinnen und Bürger sollten vorab unbedingt nachfragen, ob dort auch Tests durchgeführt werden, den Einrichtungen steht es frei Tests anzubieten. 
Wichtig ist: Der Schnell- oder Selbsttest ist nur eine Momentaufnahme. Zum einen gibt es eine Inkubationszeit, zum anderen kann man nach einem negativen Schnelltest möglicherweise in Kontakt mit einer infizierten Person kommen und beim nächsten Test schon positiv sein. Es gelten also weiter alle Vorsichtsmaßnahmen wie Abstand, Hygiene und Maske tragen.

Information für Drittanbieter: Es können künftig auch so genannte „geeignete Dritte“ von der Stadt Offenbach beauftragt werden, Schnelltests durchzuführen. Wer Schnelltests in Offenbach anbieten will, erreicht den Projektmanager Christoph Rupp unter christoph.ruppoffenbachde

Schulen

Schüler der Klassen 1 bis 6 (ebenso Vorklassen und Vorlaufkurse) werden ab dem 22. Februar in geteilte Klassen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen zurückkehren. Über die konkrete Ausgestaltung des Wechselunterrichts entscheidet die Schule.
Ab der Jahrgangsstufe 7 wird mit Ausnahme von Abschlussklassen Distanzunterricht angeboten, Klassenarbeiten finden in der Regel nicht statt.
Schülerinnen und Schüler an gymnasialen Oberstufen und beruflichen Gymnasien sowie Studierende an Abendgymnasien und Hessenkollegs (12. Klasse) erhalten Präsenzunterricht.
Um Eltern die Betreuung ihrer Kinder zu Hause zu erleichtern, wurde das Kinderkrankengeld erweitert. Dadurch hat jedes Elternteil in diesem Jahr Anspruch, 20 Tage (bislang: zehn Tage) zu Hause auf das eigene Kind aufzupassen und Kinderkrankengeld zu erhalten.

Mehr zum Thema Eltern, Schule, Kitas und Kinder  - unter anderem Fragen und Antworten zum Schul- und Kitabesuch, was bei einer möglichen Corona-Infektion zu tun ist, wie das Gesundheitsamt in Offenbach handelt. Dazu Informationen wie das Thema Corona kindgerecht aufbereitet werden kann und wo es Unterstützung gibt.

Kitas

Ab 12. April: Für Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen gilt ab dem 12. April eine Notbetreuung. Anspruch auf Notbetreuung haben Eltern, wenn beide Erziehungsberechtigten berufstätig sind und mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. Berufsfelder sind u. a. Polizei, Feuerwehr, THW, Rettungsdienste, Medizin (ambulant, stationär, Pflege, Labore, Apotheken, Medizinprodukte), öffentlicher Gesundheitsdienst, Justiz (Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Amtsanwältinnen und Amtsanwälte), öffentliche Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Medien, Ordnungsbehörden, Abfallwirtschaft, bestimmte Härtefälle. Berufstätige Alleinerziehende können auch die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen. Weitere Ausnahmen vom Betretungsverbot der Kita regelt die Allgemeinverfügung: Allgemeinverfügungen der Stadt Offenbach.

Vordrucke und Informationen für Eltern sind auf den Internetseiten des Jugendamtes der Stadt Offenbach zu finden (Vordrucke unter dem Punkt "Download/Links):
Jugendamt Offenbach

Die Notbetreuung soll in festen Gruppen stattfinden. Die Verfügung gilt zunächst bis einschließlich 30. April.

Während des Aufenthaltes auf dem Gelände der EKO-Kindertagesstätten gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Menschen ab 6 Jahre (außer Kita- und Hort-Kinder sowie bei körperlichen Beeinträchtigungen). Die Kinder werden in festen Gruppen betreut.

Informationen in Leichter Sprache

Piktogramm Leichte Sprache
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Corona-Regeln kurz zusammengefasst

Grafik zeigt allgemeine Corona-Regeln für Alle
Grafik zeigt allgemeine Corona-Regeln für Alle © Stadt Offenbach

Medizinische Masken tragen ist Pflicht in Bus, Bahn, Geschäften, Markt
Medizinische Masken tragen ist hier Pflicht: Bus, Bahn, Geschäfte, Markt © Stadt Offenbach

Corona - Gesund im Gottesdienst
Gesund im Gottesdienst: Regeln und Hinweise © Stadt Offenbach

Die Einhaltung der Verordnung wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtpolizei kontrolliert. Da sich die Lage schnell ändern kann, bitten wir Sie sich regelmäßig zu informieren. Auch auf dieser Seite werden entsprechend Änderungen vorgenommen.

Aktuelle Verordnungen in Offenbach

Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen in Offenbach hat die Stadt Offenbach verschiedene Allgemeinverfügungen erlassen. Diese sind hier zu finden:

Stand: 31. März 2021