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Alle aktuellen Regeln und Maßnahmen finden sich hier. Sobald sich Regelungen ändern, werden sie aktualisiert. Die Regelungen und Verordnungen des Landes Hessens sind weiterhin zu beachten. Sie finden sich weiter unten auf der Seite als Link.
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Klicken, um Seite zu übersetzen © Stadt Offenbach

Lockdown-Regelungen ab dem 11. Januar

Der seit Dezember 2020 andauernde Lockdwown wurde verlängert und gilt bis zunächst einschließlich 31. Januar. 

Öffentlicher Raum: Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Öffentliche Verhaltensweisen, die geeignet sind, das Abstandsgebot zu gefährden, wie etwa Tanzveranstaltungen oder gemeinsames Feiern im öffentlichen Raum sind unabhängig von der Personenzahl untersagt. Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist untersagt. 

Privater Raum: Für private Zusammenkünfte wird eine Beschränkung auf den eigenen Hausstand sowie eine weitere nicht im Haushalt lebende Person dringend empfohlen. Dabei wird die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen Personen aus unterschiedlichen Hausständen sowie regelmäßiges Lüften empfohlen.

Weiterhin erlaubt ist wie bisher die Begleitung und Betreuung minderjähriger oder unterstützungsbedürftiger Personen. Die Einschränkung gilt auch nicht im Rahmen der gegenseitigen Übernahme der Kinderbetreuung durch höchstens drei Familien (familiäre Betreuungsgemeinschaft), wenn die sozialen Kontakte sonst nach Möglichkeit reduziert werden.

Erweiterte Maskenpflicht: Auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel muss immer dann eine Alltagsmaske getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sichergestellt werden kann. Dies gilt insbesondere in Fußgängerzonen und an Verkehrskreuzungen. Auch auf Parkplätzen, vor Geschäften und in Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, muss eine Maske getragen werden. In Fahrzeugen muss ebenfalls eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, wenn die Mitfahrenden aus mehr als zwei Haushalten stammen. Visiere aller Art sind nicht gestattet.

Seit November 2020 muss in der Zeit von 8 bis 22 Uhr auch eine Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen der Stadt getragen werden:

  • in der Innenstadt: zwischen Luisenstraße, Berliner Straße, Herrnstraße, Mainstraße, Karlstraße und Bismarckstraße;
  • im Stadtteil Hafen: im Bereich vom Hafenplatz und Hafentreppe;
  • im Stadtteil Bieber: in der Aschaffenburger Straße/Seligenstädter Straße (zwischen Bergstraße und Obermühlstraße) sowie
  • im Stadtteil Bürgel: in der Langstraße (zwischen Alicestraße und Hessenstraße) sowie in der Offenbacher Straße (zwischen Hessenstraße und Alicestraße).

Die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in den oben genannten Bereichen bedeutet auch, dass essen, trinken und rauchen im Gehen verboten sind. Essen, trinken und rauchen im Stehen sind weiterhin erlaubt. Wer auf dem Fahrrad fährt, benötigt keine Mund-Nasen-Bedeckung.

Veranstaltungen und Feiern: Private Veranstaltungen außerhalb der eigenen Wohnung sind untersagt. Öffentliche Veranstaltungen dürfen nur noch bei besonderem öffentlichen Interesse (zum Beispiel Gedenkveranstaltungen) und nur mit Genehmigung der zuständigen Behörde stattfinden. Hierbei muss der Mindestabstand gewährleistet bleiben, es muss eine Liste mit Kontaktdaten aller Teilnehmenden (Name, Anschrift, Telefonnummer) geführt werden. Die Kontaktliste darf aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht offen ausliegen. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind verboten. Weiterhin ist bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Glaubensgemeinschaften: Gottesdienste und weitere religiöse Versammlungen, Veranstaltungen und religiöser Unterricht sind weiterhin erlaubt unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Menschen aus unterschiedlichen Haushalten und ohne Weiterreichen von Gegenständen zwischen Angehörigen fremder Haushalte. Außerdem muss zwingend eine Kontaktliste mit allen Teilnehmern geführt werden. Kontaktlisten dürfen aus Datenschutzgründen nicht offen herumliegen. Weiterhin gilt, dass eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen ist.

Gastronomie: Restaurants, Gaststätten, Bars, Cafés, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen. Weiterhin erlaubt bleibt die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Bei der Abholung muss sichergestellt sein, dass es nicht zu Wartezeiten kommt oder beim Warten ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Abholern eingehalten wird. Geeignete Hygienemaßnahmen müssen überwacht werden. Auch Messen und Kantinen dürfen Essen nur noch zur Abholung bereitstellen. Bars, Schankwirtschaften, Kneipen und ähnliche Einrichtungen, deren Schwerpunkt nicht im Anbieten von Speisen liegt, sind zu schließen.

Wochenmarkt: Auf den Verkehrsflächen von Wochenmärkten ist der Verzehr von Speisen und Getränken grundsätzlich verboten.

Geschäfte: Der Einzelhandel wird geschlossen, soweit der Betrieb nicht der Sicherung des täglichen Bedarfs dient. Offen bleiben: Lebensmitteleinzelhandel, Futtermittelhandel, Wochenmärkte, Direktverkauf vom Lebensmittelerzeuger, Reformhäuser, Feinkostgeschäfte, Geschäfte des Lebensmittelhandwerks, Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Babyfachmärkte, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, die Poststellen, die Tankstellen, Tankstellenshops, Autohöfe und Autoraststätten, Kioske, Tabak- und E-Zigarettenläden, den Zeitungsverkauf, die Tierbedarfsmärkte, Friedhofsgärtnereien, Ersatzteilverkaufsstätten für Kraftfahrzeuge und Fahrräder, Weihnachtsbaumverkauf.

Dienstleistungen: Dienst- und Beratungsleistungen sollen möglichst ohne körperlichen Kontakt erfolgen. Betriebe wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Nagelstudios, Tattoo-Studios und Frisörbetriebe werden geschlossen. Geöffnet bleiben Betriebe für medizinisch notwendige Behandlungen wie Physio-, Ergo- und Logotherapien, Podologie und medizinische Fußpflege.

Hotellerie: Übernachtungsangebote sind nur für notwendige (zum Beispiel dienstliche), aber nicht für touristische Zwecke erlaubt.

Kultur, Freizeit und Unterhaltung: Geschlossen bleiben Museen, Schlösser, Tierparks, Zoos, Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten, Bordelle und alle weiteren Einrichtungen, die der Unterhaltung dienen.

Freizeit- und Amateursport: Freizeit- und Amateursport ist nur alleine oder mit einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen erlaubt. Außerdem dürfen alle Angehörige eines gemeinsamen Haushaltes gemeinsam Sport treiben. Der Amateursportbetrieb muss ruhen. Schwimmbäder, Saunen und Fitnessstudios müssen schließen.

Profi- und Spitzensport: Spitzen- und Profisportler dürfen unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes weiterhin trainieren und Wettkämpfe bestreiten, Zuschauer sind nicht zugelassen.

Trauerfeiern: Die Anzahl der Teilnehmenden an Trauerfeiern auf den städtischen Friedhöfen wird auf 15 Personen (sowohl in der Trauerhalle wie draußen auf dem Friedhof) begrenzt. Einzelheiten müssen mit der Friedhofsverwaltung geklärt werden.

Krankenhäuser, Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen: Krankenhäuser dürfen aus Besuchszwecken nicht betreten werden. Ausnahmen sind möglich und müssen individuell besprochen werden.

Besuche in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen bleiben unter strengen Vorgaben möglich. Bewohnerinnen und Bewohner dürfen zweimal pro Woche von bis zu zwei Personen besucht werden. Das Personal muss regelmäßig, mindestens einmal pro Woche, auf Corona getestet werden. Pflegeheime dürfen nur noch mit mit einem negativen Schnell- oder PCR-Test betreten sowie mit FFP2- oder KN95-Masken betreten werden.

Senioren: Begegnungsstätten für Senioren müssen schließen.

Bildungsangebote: In der Volkshochschule Offenbach finden abschlussbezogene Kurse (Schulabschlussvorbereitungen, Deutschkurse, usw.) und Auftragsmaßnahmen statt, für andere Angebote bleibt die vhs weiterhin geschlossen.

Geöffnet bleiben Hochschulen, Berufs- und Musikakademien und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sofern diese ein umfassendes Abstands- und Hygienekonzept umsetzen. Diese Regelung gilt auch für Ausbildungsangebote (zum Beispiel Referendarausbildung und Fahrschulen).

Quarantäne: Positiv Getestete müssen sich unmittelbar in Quarantäne begeben. Dies gilt ab dem Vorliegen des Testergebnisses, auch wenn die förmliche Anordnung des Gesundheitsamtes noch nicht erfolgt ist. Wer mit einer positiv getesteten Person in einem Hausstand lebt, muss sich ebenfalls unmittelbar in zweiwöchige Quarantäne begeben.

Ausgangsbeschränkung und Alkoholkonsum

Das Land Hessen hat am 8. Dezember festgelegt, welche weitergehenden Maßnahmen in Städten und Landkreisen aber einer Inzidenz von 200 zu ergreifen sind. Diese Regelungen wurden in eine neue sechste Stufe des hessischen Eskalationskonzeptes aufgenommen.

Seit dem 12. Dezember gilt bis vorerst einschließlich 31. Januar 2021 in Offenbach:

  • es darf keinerlei Alkohol in der Öffentlichkeit verzehrt werden, weder am Tag, noch in der Nacht

Die bisher geltende Ausgangsbeschränkung endet mit dem 6. Januar 2021 um 21 Uhr, da die Inzidenz über mehrere Tage unter 200 lag. Steigt die Inzidenz wieder auf 200 oder höher, wird die nächtliche Ausgangsbeschränkung wieder eingeführt. 

Schulen

Schüler der Klassen 1 bis 6 sollen dem Präsenzunterricht möglichst fernbleiben. Die Präsenzpflicht wird bis zum 31. Januar ausgesetzt. Das Kind kann aber in die Schule geschickt werden, sofern dies unbedingt erforderlich ist. Ab der Jahrgangsstufe 7 wird mit Ausnahme von Abschlussklassen Distanzunterricht angeboten, Klassenarbeiten finden in der Regel nicht statt.

Kitas

Kitas sollen nur in Fällen dringender Betreuungsnotwendigkeiten in Anspruch genommen werden. Es gibt eine Notbetreuung. Wer seine Kinder zuhause betreut, kann bis zu zehn zusätzliche Tage Kinderkrankengeld je Elternteil geltend machen. Alleinerziehende können bis zu 40 Tage in Anspruch nehmen.

Während des Aufenthaltes auf dem Gelände der EKO-Kindertagesstätten gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Menschen ab 6 Jahre (außer Kita- und Hort-Kinder sowie bei körperlichen Beeinträchtigungen). Die Kinder werden in festen Gruppen betreut.

Die Einhaltung der Verordnung wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtpolizei kontrolliert. Da sich die Lage schnell ändern kann, bitten wir Sie sich regelmäßig zu informieren. Auch auf dieser Seite werden entsprechend Änderungen vorgenommen.

Aktuelle Verordnungen in Offenbach

Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen in Offenbach hat die Stadt Offenbach verschiedene Allgemeinverfügungen erlassen. Diese sind hier zu finden:

Stand: 15. Januar 2021