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© Stadt Offenbach am Main

Corona-Regeln für die einzelnen Bereiche des täglichen Lebens

Das Land Hessen legt neue Corona-Regeln fest:
Die Coronavirus-Schutzverordnung wurde angepasst, auch an die Neuregelungen im Bundesinfektionsschutzgesetz. Einschränkungen treffen insbesondere Ungeimpfte. Neben 3G (geimpft, genesen, getestet) wird ein 2G-Optionsmodell (geimpft, genesen) eingeführt. Auf Basis eines neuen Eskalationsstufenkonzepts kann die Landesregierung zusätzliche Maßnahmen erlassen. Ausschlaggebend ist die Situation in den hessischen Krankenhäusern. Die geänderte Verordnung gilt ab Donnerstag, 16. September 2021.

Maskenpflicht

Im Freien: Maskenpflicht, wenn Abstände nicht eingehalten werden können.

Innenbereich: Maskenpflicht (medizinische Masken) bis zum Sitzplatz.

Hier gilt Maskenpflicht:

  • Innenräume aller öffentlich zugänglicher Gebäude
  • Innenräume Groß- und Einzelhandel, Poststellen, Banken, Sparkassen, Tankstellen, Wäschereien
  • Innenräume aller Freizeiteinrichtungen bis zur Einnahme des Sitzplatzes (Gastronomie, Hotels, Spielhallen, Spielbanken, Theater, Opernhäuser, Kinos)
  • Im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und in Bahnhofsgebäuden
  • In Hochschulen, Berufsakademien, Ausbildungseinrichtungen, Archiven, Bibliotheken bis zur Einnahme des Sitzplatzes
  • Bei allen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen bis zur Einnahme des Sitzplatzes
  • Bei körpernahe Dienstleistungen
  • Teilnahme an Fahrschulen

Keine Maskenpflicht:

  • Kindergarten/Kita
  • Sport (Ausübung)
  • Grundsätzlich im Freien, Ausnahme nur in Gedrängesituationen (Warteschlangen, Menschenansammlungen)

Negativnachweis und 3G-Pflicht

Was ist ein Negativnachweis?

  • Impfnachweis, Genesenennachweis, Antigen-Schnelltest (maximal 24 Stunden alt), PCR-Test (maximal 48 Stunden alt), Schülertestheft (zeitlich unbegrenzt)
  • Kinder unter 6 Jahren und 6-Jährige bis zur Einschulung brauchen keinen Negativnachweis

Wo brauche ich einen Negativnachweis?

  • Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Behindertenheime
  • Hochschulen, Berufs- und Musikakademien, soweit durch Leitung festgelegt
  • Kulturangebote in Innenräumen (Theater, Opern, Kinos, Konzerte, Schlösser, Museen, Galerien, Gedenkstätten)
  • Sport- und Freizeiteinrichtungen in Innenräumen (Schwimmbäder, Thermalbäder, Saunen, Sportstätten, Fitnessstudios, Tierparks, Zoos, Freizeitparks, Spielbanken, Spielhallen)
  • Veranstaltungen in Innenräumen (Hochzeiten, Feiern, Fachmessen)
    Ausnahmen: berufliche, dienstliche, geschäftliche Zusammenkünfte, z.B. Eigentümerversammlungen, Anwalts- und Notartermine, Prüfungen, Gerichtsverhandlungen, Wahlveranstaltungen
  • Gaststätten und Restaurants
  • Hotels und Übernachtungsbetriebe (bei Anreise und 2mal pro Woche)
  • Körpernahe Dienstleistungen (Friseur, Nagelstudio, Tatoostudio, Massage, Kosmetik, Fußpflege)
    Ausnahme: medizinisch notwendige Behandlungen
  • Prostitutionsstätten
  • Diskotheken, Tanzlokale, Clubs (Testnachweis in Innenräumen nur mit PCR-Test!)

Wo brauche ich keinen Negativnachweis?

  • Verkaufsstätten (Einzelhandel, Geschäfte, Supermärkte, Poststellen, Banken, Sparkassen, Tankstellen)
  • Sonstige Arbeitsplätze (Büro, Fabrik)
  • Behörden, Rathäuser, Gerichte, Ämter
  • ÖPNV

Sonderregelung: 2G-Option

Veranstalter und private Betreiber haben die Möglichkeit, ausschließlich Geimpfte und Genesene einzulassen. Auch das Personal muss sich an die 2G-Regel halten. In diesem Fall entfallen wesentliche coronabedingte Einschränkungen: Die Abstandsregeln entfallen ebenso wie die Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkungen. Von der 2G-Pflicht ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren.

Private Treffen

Keine Einschränkungen. Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln wird empfohlen. Testempfehlung, außer bei Geimpften und Genesenen. Ab 25 Personen gelten Veranstaltungsregeln.

Geschäfte

Alle Geschäfte geöffnet ohne Quadratmeterbegrenzung.

Gastronomie

Drinnen: 3G-Pflicht und Maskenpflicht bis zum Platz für Personal und Gäste

Drinnen und im Freien: Abstands- und Hygienekonzept

Veranstaltungen, Feiern, Zusammenkünfte, Freizeit, Unterhaltung, Kulturangebote

  • Drinnen: 3G-Pflicht und Maskenpflicht bis zum Platz sowie Abstands- und Hygienekonzept
  • Im Freien: 3G-Pflicht ab 1.000 Personen, immer Abstands- und Hygienekonzept, immer Maskenpflicht im Gedränge
  • Ab 500 Personen drinnen, beziehungsweise 1.000 Personen im Freien: Genehmigungspflicht beim Gesundheitsamt
  • Bei Volksfesten und ähnlichen Veranstaltungen: 3G nur im Innenbereich
  • Ausnahmen weiterhin für berufliche Zusammenkünfte
  • Sportgroßveranstaltungen (3G): Ab einer Zuschauerzahl von 5.000 ist eine
    50-prozentige Auslastung zulässig, maximal jedoch 25.000 Besucherinnen und Besucher (einschließlich geimpfter und genesener Personen)

Schulen und Kitas

Unter nachfolgendem Link sind aktuelle Regelungen zu Maskenpflicht, Negativnachweis, Quarantäne und Betretungsverbot für Schulen und Kitas zu finden. 

vhs und ähnliche Bildungsangebote

Außerschulische Bildungsangeboten sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten dürfen mit den entsprechenden Hygieneregeln stattfinden. In geschlossenen Räumen ist eine medizinische Maske bis zur Einnahme des Sitzplatzes zu tragen. Beispiel: Berufsbildungswerk, Fahrschulen, Kunstschulen, Nachhilfeunterricht, Sprachkurse Volkshochschulen, Bildungsurlaub.

Die Volkshochschule Offenbach hat geöffnet und bietet Kurse an. Auch Beratungen sind mit Termin möglich (Grundbildungszentrum, Selbstlernzentrum, OF Bildungsbüro). Es besteht Maskenpflicht  während aller vhs-Veranstaltungen (gültig bis einschließlich 26. September 2021). In allen Bewegungs- und Entspannungskursen gilt die 3G-Regel. Eine Teilnahme an diesen Kursen ist nur mit Impfnachweis (vollständige Impfung plus 14 Tage) oder Genesenennachweis (maximal 6 Monate alt) oder negativem Testergebnis möglich (Schnelltest in der Apotheke oder Testzentrum mit Nachweis maximal 24 Stunden alt, PCR-Tests 48 Stunden alt). Der Impf- oder Genesenennachweis ist der vhs vor Kursbeginn per E-Mail vorzulegen. Der Testnachweis muss bis 12 Uhr vor jedem Kurstermin in der vhs per E-Mail vorliegen.

Die Ausbildung in Betrieben sowie die außer- und überbetriebliche Ausbildung von Auszubildenden ist unter Berücksichtigung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sowie den Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zulässig.

Der praktische Fahrunterricht an Fahrschulen sowie die Abnahme der praktischen Fahrprüfung ist gestattet. Das Tragen einer Medizinischen Maske wird dringend empfohlen, da das Abstandsgebot im praktischen Teil des Fahrunterrichts nicht eingehalten werden kann.

Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen, Campingplätze

Es ist ein Negativnachweis bei Anreise erforderlich. Bei mehr als 7 Tagen Aufenthalt gilt: Zweimal pro Woche Vorlage eines Negativnachweises für alle Gäste. Ein Abstands- und Hygienekonzept ist Pflicht. 

Sport

Drinnen: 3G-Pflicht

Im Freien: Keine Einschränkungen

Während der Ausübung des Sports besteht keine Maskenpflicht. 

Trauungen, Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften, Bestattungen, Trauerfeierlichkeiten

Trauerfeiern in Offenbach: Auf dem Neuen Friedhof dürfen 90 Personen zusammenkommen, in den Hallen auf dem Alten Friedhof, in Bieber und Bürgel je 35, und in Rumpenheim 25. Analog zu den Gottesdiensten in Innenräumen und im Freien ist nun auch wieder Gesang in den Trauerhallen und Außenanlagen der Städtischen Friedhöfe gestattet. Grundsätzlich sollte weiterhin ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Menschen aus unterschiedlichen Haushalten eingehalten und eine Kontaktliste mit allen Teilnehmern geführt werden, dafür ist der Veranstalter verantwortlich. Es besteht weiterhin die Maskenpflicht beim Betreten und Verlassen der Trauerhallen. Die Gäste dürfen allerdings die Maske abnehmen, solange sie auf ihrem Platz sitzen.

Gottesdienste und weitere religiöse Versammlungen, Veranstaltungen und religiöser Unterricht sind weiterhin erlaubt unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und Hygienemaßnahmen Außerdem muss eine Kontaktliste mit allen Teilnehmern geführt werden. Kontaktlisten dürfen aus Datenschutzgründen nicht offen herumliegen. Weiterhin gilt, dass eine medizinische Maske zu tragen ist.
Der Gemeindegesang ist in Innenräumen und im Freien erlaubt. Gesellschaftlichen Zusammenkünfte, wie beispielsweise das nach der Bestattung stattfindende Kaffeetrinken, die nach der Trauung folgende Hochzeitsfeier usw. unterliegen den Regelungen von Veranstaltungen (siehe oben).

Trauungen: Es dürfen sich in Offenbach bis zu 25 Personen unter Einhaltung der Abstände und Hygienevorschriften im Trausaal aufhalten.

Arbeit

Es gelten die Corona-Arbeitsschutzregeln des Bundes. 

Prostitutionsstätten und Bordellbetriebe

Es gilt die 3G-Pflicht, weitere Hygienevorgaben und eine Kontaktdatenerfassung.

Clubs und Discotheken

Drinnen: Maskenpflicht und Einlass für Geimpfte, Genesene oder mit PCR-Test getestetes Personal und Gäste. Es erfolgt eine Kontaktdatenerfassung.

Im Freien: Es gilt die 3G-Pflicht und eine Kontaktdatenerfassung.

Coronavirus-Schutzverordnung

Die Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV), deren Auslegungshinweise sowie weitere gültige Verordnungen des Landes Hessen sind auf den Seiten der Hessischen Landesregierung zu finden:

Neues Eskalationsstufenkonzept


Situation in den Krankenhäusern als Maßstab für weitere Corona-Maßnahmen.

Die Änderungen der Coronavirus-Schutzverordnung gehen mit einem Systemwechsel in der Beurteilung der Pandemie einher. Die 7-Tage-Inzidenz tritt als das entscheidende Kriterium für die Festlegung von Schutzmaßnahmen zurück. 

Ausschlaggebend ist jetzt die Situation in den Krankenhäusern, die in Hessen anhand der Hospitalisierungsinzidenz und der Belegung der Intensivbetten mit Corona-Patientinnen und -Patienten bemessen wird. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Personen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus landesweit aufgenommen wurden. 

Weitere Corona-Maßnahmen werden dann anhand eines zweistufigen Eskalationsstufenkonzepts je nach Situation in den Krankenhäusern getroffen.

Stufe 1:
Hospitalisierungsinzidenz höher als 8, beziehungsweise mehr als 200 Intensivbetten belegt.
Folge: Weitere Maßnahmen, zum Beispiel Ausweitung Zugangsbeschränkungen zu Veranstaltungen oder PCR-Test-Vorgaben.

Stufe 2:
Hospitalisierungsinzidenz höher als 15, beziehungsweise mehr als 400 Intensivbetten belegt.
Folge: Weitere Maßnahmen, zum Beispiel Zugang nur noch mit 2G-Regel. 

Quarantäne

Die aktuellen Quarantäne-Regelungen sind unter den beiden nachfolgenden Verlinkungen zu finden:

Fragen und Antworten: Geimpfte, Genesene, Getestete (3G)

Geimpfte, genesene und getestete Bürgerinnen und Bürger erhalten Zugang zu zahlreichen Bereichen des täglichen Lebens. In vielen Einrichtungen besteht sogar die Pflicht zur Vorlage eines sogenannten Negativnachweises. Gültige Negativnachweise sind: Impfnachweis, Genesenennachweis, Antigen-Schnelltest (maximal 24 Stunden alt), PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) oder das Schülertestheft (zeitlich unbegrenzt).

1. Wer gilt als geimpft?

Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der letzten Impfung, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff (Moderna, BioNTech, AstraZeneca/Vaxzevria, Johnson & Johnson), mindestens 14 Tage vergangen sind und dieses dokumentiert ist. Das Dokument muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in Papierform oder digitaler Form vorliegen. Ein vollständiger Impfschutz liegt nicht vor, wenn man Corona-Symptome zeigt oder eine aktuelle Infektion nachgewiesen wurde.
Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn eine genesene Person eine Impfung erhalten hat.
Es ist nicht immer eine Zweitimpfung erforderlich. Wie viele Impfdosen erforderlich sind, hängt zum einen vom Impfstoff ab und davon, ob bereits eine Infektion durchgemacht und dadurch eine Immunität aufgebaut wurde, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission nach 6 Monaten mit einer einzigen Impfung aufgefrischt wird. Für Biontech, AstraZeneca und Moderna gilt dies nach der Zweitimpfung, für die Impfstoffe von Johnson&Johnson schon nach der Erstimpfung. Als Nachweis gelten der Impfpass oder eine Impfbescheinigung des Arztes.

2. Wer gilt als genesen?

Menschen, die eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hatten - der positive PCR-Test muss mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegen. Menschen deren Test vier Wochen bis zu einem halben Jahr alt ist, gelten noch als immun. Menschen, deren Corona-Infektion länger als ein halbes Jahr zurückliegt, wird somit die Impfung empfohlen - mit einer einzigen Impfung haben sie den Status von vollständig Geimpften.

3. Wie weise ich nach, dass ich geimpft oder genesen bin?

Vollständig Geimpfte: Über den Impfpass - das bekannte „gelbe Heft“ oder die Bescheinigung durch das Impfzentrum oder den Hausarzt in Papierform (auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch). Wahrscheinlich kann ab Sommer der Nachweis auch über den digitalen Impfnachweis erfolgen. Der Nachweis mit dem Impfpass bleibt dann trotz digitalen Impfnachweis weiterhin möglich und gültig. Zur Nachweisführung ist ein Nachweis gemeinsam mit einem amtlichen Ausweispapier im Original vorzulegen. Original sind im Sinner der Vorschrift keine Papierkopien! Gemeint sind die Originale von Impfpass oder CovPass sowie der Ausweispapiere.

Genesene: Die überstandene Corona-Infektion muss man mittels des Labor-Ergebnisses über den positiven PCR-Test zum Zeitpunkt der Infektion nachweisen (in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache). Es gilt nur der PCR-Test, ein Schnelltest wird nicht anerkannt. Hier ist unbedingt die 28-Tage bis 6-Monate-Frist zu beachten. Nach sechs Monaten ist der Genesenen-Nachweis nicht mehr gültig. Zur Nachweisführung ist ein Nachweis gemeinsam mit einem amtlichen Ausweispapier im Original vorzulegen.
Das Offenbacher Stadtgesundheitsamt hat an alle Bürgerinnen und Bürger, die innerhalb des letzten Jahres (2020/2021) mittels PCR-Test positiv auf Sars-Cov-2 getestet wurden, ein automatisiertes Schreiben mit dem Nachweis der Genesung versendet. 
Voraussetzung für den Genesenen-Status ist, dass die Infektion mit dem Coronavirus mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt. Für Bürgerinnen und Bürger, deren Infektion länger als sechs Monate zurückliegt, dient das Schreiben als Ergänzung zu der dann notwendigen Auffrischungsimpfung, um als „vollständig geimpft“ zu gelten. In diesem Fall ist der Nachweis über die überstandene Infektion in Kombination mit dem Impfnachweis wichtig. 
Alternativ kann die überstandene Corona-Infektionen mittels des Labor-Ergebnisses über den positiven PCR-Test zum Zeitpunkt der Infektion nachgewiesen werden. 

Ein Antikörper-Nachweis bei einer vermeintlich durchgemachten Corona-Infektion ersetzt den Nachweis einer Impfung, eines negativen Tests oder einen Genesenen-Nachweis nicht. Ergebnisse von Antikörper-Tests werden rechtlich nicht anerkannt. Die Verordnung bezieht sich nur auf die durch einen PCR-Test nachgewiesene Infektion.

4. Freiheiten für vollständig Geimpfte, Genesene, Getestete (3G)

Mit der Vorlage eines Negativnachweises - 3G (geimpft, genesenen, getestet) -  erhalten Bürgerinnen und Bürger Zugang zu:

  • Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Behindertenheime
  • Hochschulen, Berufs- und Musikakademien, soweit durch Leitung festgelegt
  • Kulturangebote in Innenräumen (Theater, Opern, Kinos, Konzerte, Schlösser, Museen, Galerien, Gedenkstätten)
  • Sport- und Freizeiteinrichtungen in Innenräumen (Schwimmbäder, Thermalbäder, Saunen, Sportstätten, Fitnessstudios, Tierparks, Zoos, Freizeitparks, Spielbanken, Spielhallen)
  • Veranstaltungen in Innenräumen (Hochzeiten, Feiern, Fachmessen)
    Ausnahmen: berufliche, dienstliche, geschäftliche Zusammenkünfte, z.B. Eigentümerversammlungen, Anwalts- und Notartermine, Prüfungen, Gerichtsverhandlungen, Wahlveranstaltungen
  • Gaststätten und Restaurants
  • Hotels und Übernachtungsbetriebe (bei Anreise und 2mal pro Woche)
  • Körpernahe Dienstleistungen (Friseur, Nagelstudio, Tatoostudio, Massage, Kosmetik, Fußpflege)
    Ausnahme: medizinisch notwendige Behandlungen
  • Prostitutionsstätten
  • Diskotheken, Tanzlokale, Clubs (Testnachweis in Innenräumen nur mit PCR-Test!)

Die Pflicht zum Tragen einer Maske an bestimmten Orten sowie das Abstandsgebot im öffentlichen Raum gelten weiterhin.
Der Negativnachweis muss mitgeführt und vorgelegt werden.
Die Freiheiten gelten nicht für Personen, die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen oder bei denen eine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.

5. Symptome trotz Impfung

Entwickelt eine Person trotz vorausgegangener Impfung Symptome, so muss sie sich in eine Selbstisolierung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.
Die Erleichterungen und Ausnahmen gelten nicht für Personen,
die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen
oder bei denen eine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.

6. Zulässige Testnachweise

Ein Testnachweis ist ein Nachweis, dass keine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Er muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in Papierform oder digitaler Form vorliegen. Der Schnelltest/Selbsttest darf maximal 24 Stunden zurückliegen, der PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein.
Wenn ein Testnachweis verpflichtend ist (z.B. bei der Fußpflege, bei Veranstaltungen etc.) muss er:

  • vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfinden, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist (Hotelier, Gastwirt, Friseur etc.)
  • im Rahmen einer betrieblichen Testung erfolgen ( durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt)
  • von einem Leistungserbringer (z.B. Gesundheitsdienste, Testzentren, Arztpraxen) vorgenommen oder überwacht worden sein

Info zu Tests während Ferienfreizeiten: Erforderlich ist ein Schnelltest, d.h. im Testcenter durchgeführter PoC-Antigen-Test. Nur wenn der Campingplatzbetreiber/Hotelbesitzer vor Ort Selbsttests unter seiner Aufsicht zulässt, wären auch Selbsttests zulässig.

Ein Antikörper-Nachweis bei einer vermeintlich durchgemachten Corona-Infektion ersetzt den Nachweis einer Impfung, eines negativen Tests oder einen Genesenen-Nachweis nicht. Ergebnisse von Antikörper-Tests werden rechtlich nicht anerkannt. Die Verordnung bezieht sich nur auf die durch einen PCR-Test nachgewiesene Infektion.

7. Welche Merkmale und Prüfkriterien müssen Test-Nachweise erfüllen?

Nachweise im Zusammenhang mit Corona sind ein Impfausweis, ein Genesenen-Nachweis oder ein negatives Testergebnis.
Welche Kriterien müssen die Nachweise erfüllen? Die wichtigsten Merkmale und Prüfkriterien zusammengefasst:

Alle Nachweise: Abgleich mit dem Personalausweis - Ist die Person auf dem Nachweis die Person, die sich mit dem Personalausweis ausweist? Mindestens Name und Geburtsdatum prüfen. Zur Nachweisführung ist ein Nachweis gemeinsam mit einem amtlichen Ausweispapier im Original vorzulegen.

Impfausweis: Enthält neben/unter dem Vermerk Covid-19 noch 2 Aufkleber, 2 Stempel und 2 Unterschriften und das letzte Datum ist nicht jünger als 14 Tage zurück. Ausnahme: Impfungen mit Johnson&Johnson (Janssen) - hier genügt ein Aufkleber, Stempel, Unterschrift. Gültig sind auch Ersatzbescheinigungen mit den genannten Merkmalen.

Genesenen-Nachweis: Enthält immer einen Zeitraum der Gültigkeit - hier ist das Ablaufdatum zu prüfen. In Offenbach ist dieser Nachweis einseitig doppelt bedruckt und auf dem Anschreiben ist ein schwarzes OF-Logo mit Vermerk "Der
Magistrat". Ein PCR-Labortest mit einem positiven Nachweis auf Sars- Cov-2, der nicht älter als 6 Monate und nicht jünger als 14 Tage ist, gilt ebenfalls als Genesenen-Nachweis. Zur Nachweisführung ist ein Nachweis gemeinsam mit einem amtlichen Ausweispapier im Original vorzulegen.

Negatives Testergebnis: Test weist nach, dass keine Infektion mit Sars-Cov-2 vorliegt. Er ist nicht älter als 24 Stunden bei Antigen-/Schnelltest und nicht älter als 48 Stunden bei PCR-Labortest.

Ein Antikörper-Nachweis bei einer vermeintlich durchgemachten Corona-Infektion ersetzt den Nachweis einer Impfung, eines negativen Tests oder einen Genesenen-Nachweis nicht. Ergebnisse von Antikörper-Tests werden rechtlich nicht anerkannt.

Schnelltests und Testmöglichkeiten

Mindestens einmal pro Woche können sich Bürgerinnen und Bürger seit dem 8. März kostenfrei testen lassen und zwar mit dem Antigen-Schnelltest.
Man sollte symptomfrei sein, also keine Krankheitsanzeichen wie schweren Husten, Fieber etc. haben.
Wichtig ist: Der Schnell- oder Selbsttest ist nur eine Momentaufnahme. Zum einen gibt es eine Inkubationszeit, zum anderen kann man nach einem negativen Schnelltest möglicherweise in Kontakt mit einer infizierten Person kommen und beim nächsten Test schon positiv sein. Es gelten also weiter alle Vorsichtsmaßnahmen wie Abstand, Hygiene und Maske tragen.

Testmöglichkeiten in Offenbach: 

Informationen, Regeln und mehr in verschiedenen Sprachen - Information in various languages

Informationen in Leichter Sprache

Piktogramm Leichte Sprache
© Stadt Offenbach

Die Einhaltung der Verordnung wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtpolizei kontrolliert. Da sich die Lage schnell ändern kann, bitten wir Sie sich regelmäßig zu informieren. Auch auf dieser Seite werden entsprechend Änderungen vorgenommen.

Aktuelle Verordnungen in Offenbach

Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen in Offenbach hat die Stadt Offenbach verschiedene Allgemeinverfügungen erlassen. Diese sind hier zu finden:

Stand: 16. September 2021