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Luftaufnahmen vom 18.02.2018
© georg-foto.de
Die Umstellung der Verkehrswege am Kaiserlei kostet zahlreichen Autofahrern in diesen Tagen viel Zeit und Geduld. Besonders im Berufsverkehr führen Staus auf der Autobahn 661, die noch laufende Anpassung der Ampelschaltungen entlang der Kaiserleipromenade sowie wiederholte Streiks im Öffentlichen Nahverkehr zu einer Belastungsprobe für die Pendler. Zuletzt hatte in der Ferienzeit die S-Bahn-Tunnelsperrung die Situation verschärft. Anfängliche Unsicherheiten und die Suche nach geeigneten Wegen, aber auch Nadelöhre in den weiterführenden Straßen haben die Fahrzeiten ebenfalls verlängert.
„Hier ist in den vergangenen Tagen leider so ziemlich alles zusammengekommen, was den Verkehrsfluss stören konnte“, sagt Stadtsprecher Fabian El Cheikh. „Das ist umso schmerzhafter, als dass das erste Jahr des Umbaus weitgehend störungsfrei verlief. Das hat die Autofahrer natürlich auch ein wenig verwöhnt. Jetzt bekommen wir alle die Großbaustelle richtig zu spüren.“ El Cheikh verweist darauf, dass die Verkehrsplaner weiterhin vor Ort sind, um nach den ersten Umstellungen Nachjustierungen vorzunehmen. „Sie haben und werden auch in den kommenden Tagen mit zusätzlichen Anpassungen der Grünphasen und Änderungen der Spurverläufe reagieren.“

Ab Mittwoch, 11. April, soll die Umlegung auf Bauphase 3 mit der Umstellung der Kreuzung Strahlenbergerstraße/Kaiserleistraße/Amsterdamer Straße beendet werden. Der Verkehr auf der Strahlenbergerstraße soll dann bis spätestens Donnerstag, 12. April, auf die südliche Fahrbahn verlegt werden. Ab dann ist das vorbereitete Leitsystem für die Bauphase 3 eingerichtet. Die allgemeinen Beeinträchtigungen des Verkehrs aufgrund der anstehenden Bauarbeiten in Bauphase 3 bleiben jedoch bestehen und können auch in der nächsten Zeit punktuell spürbarer werden als noch in der zu Ende gegangenen Bauphase 2. Da auch die Ortsdurchfahrt Frankfurt-Oberrad durch den Ausweichverkehr und örtliche Baustellen zeitweise überlastet ist, wird Autofahrern empfohlen, möglichst großräumig alternative Routen zu nutzen oder auf den Öffentlichen Nahverkehr auszuweichen.

Offenbach am Main, 10. April 2018