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Mit dem Ziel, auch die Expertise externer Fachleute in die Stadtgestaltung einfließen zu lassen, haben die Stadtverordneten die Einrichtung eines Gestaltungsbeirates beschlossen. Dazu wurde jetzt eine Geschäftsordnung für den Beirat und eine Kostenübersicht erarbeitet. Der Magistrat hat die Bereitstellung von 24.000 Euro für die Arbeit des Gestaltungsbeirates und die Einrichtung einer Geschäftsstelle dazu bei Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement bei der Stadtverordnetenversammlung beantragt. Mit dem Beschluss wird auch der Geschäftsordnung zugestimmt.

Als wachsende Stadt im Masterplan-Prozess und mit dem Wandel der Innenstadt sollen die großen Projekte nicht nur mit eigener, sondern auch mit Fachkompetenz aus der Region betrachtet werden. Bei stadtbildprägenden Einzelvorhaben soll der Gestaltungsbeirat die städtebauliche, architektonische und gestalterische Qualität erhöhen und Bauherren und Planer auf dem Weg zur besten Lösung unterstützen. Ein Bewusstsein für Baukultur in der Öffentlichkeit und Akzeptanz bei lokal bedeutsamen Projekten soll der Beirat ebenfalls schaffen. Außerdem soll er die frühzeitige Bürgerinformation gewährleisten. In einer der nächsten Sitzungen wird Baudezernent Paul-Gerhard Weiß den Stadtverordneten Mitglieder für den Gestaltungsbeirat vorschlagen.

11. Dezember 2019