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Stadträtin Sabine Groß mit dem Team des EKO auf der Trägermesse Offenbach.
Stadträtin Sabine Groß mit dem Team des EKO auf der Trägermesse Offenbach. © Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach
Der Eigenbetrieb Kindertagesstätten der Stadt Offenbach (EKO) investiert in die Ausbildung von 22 zukünftigen Erzieherinnen und Erziehern im laufenden Schuljahr. Bereits in Ausbildung sind 89 Menschen beim EKO.

Für die Attraktivität eines Berufs spielt die Frage der Vergütung bereits während der Ausbildungszeit eine wichtige Rolle. Daher investiert der EKO hier. Er nutzt auch verschiedene Angebote in der Förderlandschaft um eine so genannte duale und bezahlte Ausbildung anbieten zu können.

Acht der neuen Ausbildungsplätze werden über das Bundesprogramm „Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher“ im Rahmen der Praxisintegrierten Ausbildung (PIA) bezuschusst. Damit bildet der EKO junge Menschen aus, unterstützt aber auch Personen, die bereits einen Beruf ausüben und Interesse haben, diesen Beruf auszuüben.

Die Praxisintegrierte Ausbildung (PIA) ist im Rahmen eines sozialversicherungspflichtigen Ausbildungsverhältnisses organisiert. Im Gegensatz zur herkömmlichen Ausbildung erhalten die Auszubildenden von Anfang an eine Vergütung. Das Bundesprogramm übernimmt die Ausbildungskosten im 1. Ausbildungsjahr zu 100 Prozent, im 2. Ausbildungsjahr zu 70 Prozent und im 3. Ausbildungsjahr zu 30 Prozent. Die anteiligen Kosten im 2. und 3.  Ausbildungsjahr übernimmt der EKO.

Zehn weitere der neuen Auszubildenden haben als Nichtfachkräfte bereits im Betrieb gearbeitet und konnten im aktuellen Jahr als Quereinsteiger im WeGebAU-Programm anfangen. Je hälftig übernimmt die Agentur für Arbeit und der EKO die Arbeitgeberkosten. „Ich danke Thomas Iser, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit Offenbach, für seine Unterstützung dabei. Damit gewinnen wir Fachkräfte und eröffnen den Teilnehmenden zukünftig eine bessere Perspektive auf dem Arbeitsmarkt und den Zugang zu höheren Einkommen“, so die Stadträtin für Kinder, Jugend und Arbeitsförderung Sabine Groß.

Für vier der neuen Ausbildenden trägt der EKO im Rahmen der berufsbegleitenden Ausbildung vollumfänglich die Vergütung der Auszubildenden. „Investitionen in Fachkräfte sind in der gesamten Verwaltung dringend erforderlich. Im Bereich der Erzieherinnen und Erzieher gehen wir mit der dualen und damit bezahlten Ausbildung neue Wege“, so Groß.

Die duale Ausbildung erfolgt in enger Kooperation mit der Käthe-Kollwitz-Schule. Die Fachschule Käthe-Kollwitz übernimmt den fachlichen theoretischen Unterricht, die Kindertagesstätten übernehmen den praktischen Teil. „Für die Käthe-Kollwitz-Schule ist der Einstieg in die duale Ausbildung mit einer Umstellung des Curriculums verbunden und damit entsprechend aufwendig. Die Käthe-Kollwitz-Schule ist ein toller, anspruchsvoller Partner, mit dem wir zielgerichtet bei der Ausbildung von Erzieherinnen und Erzieherinnen zusammenarbeiten“, berichtet der Betriebsleiter EKO, Roberto Priore. Sollte Interesse bestehen vor Beginn der Ausbildung praktische Erfahrungen im Kitabereich zu sammeln, um sich so eine erste Vorstellung vom zukünftigen pädagogischen Beruf zu machen, sei dies in einer Einrichtung des EKO selbstverständlich möglich. „Für unsere Kindertagesstätten brauchen wir nicht nur ausreichend, sondern auch sehr gut qualifiziertes Personal. Die Vorteile für die jungen Menschen in diesem Beruf bei uns sind: Eine gute Begleitung der Ausbildung durch den EKO sowie die Möglichkeit einer sicheren Weiterbeschäftigung“, so Priore.

„Die bezahlte duale Ausbildung ist ein wichtiger Schritt zur Gewinnung von Fachpersonal“, ist sich Stadträtin Sabine Groß sicher. „Das Werben für eine Ausbildung als Erzieherin und Erzieher werden wir mit kreativen Ideen weiter betreiben. So wurde heute auf der Messe an der Käthe-Kollwitz-Schule erstmalig unser Imagefilm des EKO gezeigt. Über weitere Filme im bekannten „Dingsda-Format“ lassen wir Kinder beispielsweise erläutern, was den Beruf einer Erzieherin oder was unsere Stadt ausmacht. Damit werden wir auch in den sozialen Medien werben.“

In Offenbach werden in den kommenden Jahren weitere Kindertageseinrichtungen dazu kommen. Daher wird auch in den kommenden Jahren dringend Personal benötigt werden.

Informationen zu schulischen Aufnahmevoraussetzungen sowie Bewerbungsfristen für eine Duale Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher sind auf der Internetauftritt der Käthe-Kollwitz-Schule (siehe unten stehenden Link) einsehbar. Für pädagogische Fragen oder Informationen für den Einsatzbereich in den städtischen Kitas gibt es folgende Kontaktmöglichkeit:  Beate Wenig, Telefon: 069 8065-3544, E-Mail: beate.wenigoffenbachde.

6. Februar 2020

Stadträtin Sabine Groß mit dem Team des EKO auf der Trägermesse Offenbach. Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach
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