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Januar

Umwelttipp KW 1/2: Energiesparende PC-Nutzung im Home-Office

In Zeiten verstärkter Nutzung von Home-Office-Arbeitsplätzen rückt die Frage einer möglichst umweltfreundlichen PC-Nutzung in den Vordergrund.

Überprüfen Sie, ob Sie die Energiesparfunktion nutzen können. Jeder Computer und auch viele Monitore verfügen über Energiespar-Einstellungen, die Nutzerinnen und Nutzer aktivieren können. Dies reicht von der Helligkeitsregelung des Monitors bis hin zum Energiespar-Modus des Computers, der das Gerät in Arbeitspausen automatisch in den Ruhezustand versetzt. Statt zum Beispiel 80 Watt im Betriebszustand braucht ein moderner PC inklusive Monitor dann nur noch ein Watt oder weniger. Sofern Sie den Rechner nicht nutzen, sollten Sie ihn außerdem vom Netz trennen, da Computer in der Regel auch im ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen (Stand-by). Dies erfolgt am einfachsten über eine abschaltbare Steckdosenleiste. Dies gilt ebenso für mobile Geräte mit Akku und Ladegerät. Hier sollten Sie darauf achten, Netzteile nach dem Ladevorgang immer vom Netz zu trennen, da diese sonst weiterhin Strom verbrauchen können. Akkus schonen Sie, indem Sie z. B. Laptops bei ca. 20% Akkustand laden und ihn bei ca. 80% wieder vom Netz nehmen.

Verzichten Sie auf Bildschirmschoner. Sie sind zwar hübsch, aber benötigen mehr Strom, als wenn der Bildschirm bei Inaktivität einfach abgeblendet wird.
Beziehen Sie Ökostrom: Ökostrom ist Strom, der auf ökologisch vertretbare Art und Weise aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird. Achten Sie darauf, dass das Angebot mit einem empfehlenswerten Label wie „Grüner Strom Label“ oder „ok-Power“ ausgezeichnet ist.

Darüber hinaus können Sie für E-Mail-Anbieter oder Suchmaschinen einen ökologischen Anbieter wählen. Diese decken den Energiebedarf ihrer Rechenzentren mit Ökostrom ab und/oder kompensieren die Treibhausgasemissionen der Dienstleistungen.

Außerdem sollten Sie versuchen, Ihr Datenvolumen zu reduzieren, indem Sie z.B. Links statt großer Dateien versenden oder inaktive Accounts und nicht gelesene Newsletter-Abonnements kündigen.

Umwelttipp KW 3/4: Umweltbewusster ins Neujahr starten

Die Silvesternacht 2020/21 verlief so ruhig und sauber wie noch nie zuvor in Offenbach. Grund dafür waren die zur Eindämmung des Covid-19-Virus getroffenen Maßnahmen wie das Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern und deren Zündung im öffentlichen Raum sowie die Ausgangsperre ab 21 Uhr, welche zu diesem Zeitpunkt galt. 

Da die Stadt Offenbach eine Luftmessstation an der S-Bahn-Haltestelle Offenbach Ost hat, welche halbstündlich Daten zur Luftqualität erhebt, konnte dieser Effekt gut beobachtet werden. Insbesondere der kurz nach Mitternacht am höchsten gemessene Wert für Feinstaub war in dieser Silvesternacht mit 80 Mikrogramm Feinstaub (PM10) pro Kubikmeter Luft um ein Vielfaches geringer als der Wert des Vorjahres (ca. 580 Mikrogramm). 

Die Tradition, dass jeder Haushalt an Silvester Raketen und Böller zündet, ist nicht nur aus Sicht der Luftreinhaltung eine große Umweltsünde. In der Silvesternacht fallen zudem Unmengen an Müll an, es verenden jedes Jahr zahlreiche Wildtiere, insbesondere Vögel, die Pflanzenwelt wird stark belastet und auch viele Haustiere leiden stark unter dem Feuerwerk.

Möglicherweise hat dieses Silvester einigen Menschen aufgezeigt, dass es auch ohne Zündelei geht. Wer an Silvester jedoch nicht komplett auf Raketen und Böller verzichten möchte, kann einige Aspekte beachten:
1. Gerade bei kleineren Kindern kann häufig schon ein Umweltbewusstsein geschaffen werden, indem sie überhaupt darüber informiert werden, dass durch Böller und Raketen Tiere verschreckt werden und sogar sterben können.
2. Wenn Sie einen guten Draht zu Ihren Nachbarn haben, können Sie ein gemeinsames Feuerwerk auf der Straße zünden. So fällt nicht nur weniger Müll an, es schont auch Ihre Geldbeutel.
3. Wenn Sie sich gar nicht vorstellen können, den Jahreswechsel ohne Knallerei zu zelebrieren, können Sie darauf achten, Ihr Fest umweltschonend zu organisieren, indem Sie z. B. auf Plastikbesteck verzichten, Verpackungsmüll vermeiden oder weniger Fleisch anbieten.

Quellen: Umweltbundesamt (2020), Stadt Offenbach (2021)

Februar

Umwelttipp KW 5-9: Den Frühjahrsputz ökologisch gestalten

Bevor der nächste Frühjahrsputz oder Arbeiten im und am Haus anstehen, sollten Sie überlegen, wie Sie das Ganze möglichst umweltfreundlich angehen können. Viele Putzmittel und andere im Haushalt verwendete Chemikalien können Sie ganz einfach (und kostengünstig!) durch umweltfreundliche Varianten ersetzen. So dient z. B. Backpulver als WC- und Backofen-Reiniger, Essig als Haushaltsreiniger, Essig und Salz als Topfreiniger oder Natron als Bleichmittel für Geschirrtücher.

Verzichten Sie auf Weichspüler. Sie enthalten umweltschädliche Tenside, die in der Produktion und Entsorgung viel Strom und Wasser verbrauchen. Statt Weichspüler genügt z. B. ein Schuss Essig in der Wäsche. Das macht die Wäsche weich, der angenehme Geruch kommt dann vom Waschmittel.

Auch sollten Sie möglichst mit geringer Temperatur waschen: Der Energieverbrauch beim Waschen ist in erster Linie von der Waschtemperatur abhängig, da das Aufheizen des Wassers deutlich mehr Energie verbraucht als die Trommelbewegung. Darum laufen energiesparende Programme länger, um ein vergleichbar gutes Waschergebnis wie bei höheren Temperaturen zu erzielen. Leicht und normal verschmutzte Buntwäsche wird meist bei 20 bis 30 °C und Weißwäsche in der Regel bereits bei 40 °C sauber. Einmal monatlich sollte die Maschine jedoch zur Vermeidung von Keimwachstum mit 60°C betrieben werden.

Bevorzugen sie Farben, Lacke und Klebstoffe auf Wasserbasis. So verringern Sie den Einsatz von leichtflüchtigen organischen Substanzen, die als Lösungsmittel eingesetzt werden. Sie verschmutzen die Luft, tragen zum Treibhauseffekt bei und können z. B. Atemwegserkrankungen fördern.

Natur statt Chemie: Um Motten zu vertreiben, helfen herkömmliche Mittel aus dem Garten: Pflücken Sie Lavendel, trocknen ihn, füllen ihn in kleine Säckchen und deponieren Sie ihn im Kleiderschrank.

Quellen: WWF, Umweltbundesamt

März

Umwelttipp KW 10: Blumenerde torffrei kaufen

Der Frühling klopft seit einigen Tagen an der Tür. Es wird wärmer, das Leben kehrt zurück und damit verbunden beginnt langsam wieder die Gartensaison. Ob ausgedehnte Gartenfläche, Hochbeet oder Balkonkästen: Es gibt viele große und kleine Möglichkeiten, Kräuter, Gemüse oder Blumen zu pflanzen. Achten Sie hierbei unbedingt darauf, dass Sie Erde benutzen, die auf jeden Fall torffrei ist.

Torf ist ein organischer Stoff, der aus vermoderten Pflanzenresten besteht und sich aufgrund von dauerhafter Vernässung bildet. Er ist Hauptbestandteil von Mooren, die viele Tausend Jahre benötigen, um zu entstehen. Torf wird überwiegend als Brennstoff oder eben als förderlicher Bestandteil von Blumenerde verwendet, wofür z. B. Hochmoore entwässert werden. Jedoch ist der Abbau problematisch, da Moore hervorragende Kohlestoffspeicher darstellen. Die Zerstörung dieser jahrtausendealten Naturräume fördert unwiderruflich den Klimawandel.

In Blumenerde ist Torf nicht mehr notwendig, weil es mit zugesetzten Kompost, Humus oder Holzfasern gute Alternativen gibt. Achten Sie daher darauf, dass Sie tatsächlich torffreie Blumenerde kaufen. „Torfreduziert“ oder „torfarm“ enthalten meistens weiterhin bis zu 80% Torf. Auch „Bio“-Erde ist nicht automatisch torffrei. Dieser Begriff ist nicht einmal für Blumenerde geschützt. Aus diesem Grund ist nur „torffreie“ Erde tatsächlich torffrei.

Quellen: BUND (2020), Utopia (2020)

Umwelttipp KW 11: Eine der kostbarsten Ressourcen - Weltwassertag 2021

Am 22.03.2021 ist wieder der Weltwassertag. 1992 von der UN ins Leben gerufen, macht der Tag auf die Relevanz von Wasser und den globalen Problemen aufmerksam. In diesem Jahr findet der Tag unter dem Motto „Valuing water – Wert des Wassers“ statt. Welchen Wert besitzt Wasser für Sie?

Auch wenn wir in Offenbach bisher keine dramatischen Wasserprobleme haben, zeigt sich infolge des Klimawandels, dass dies nicht so bleiben muss. Gerade die häufiger und intensiver auftretenden Hitzesommer verschärfen z. B. die Trinkwassersituation in den umliegenden Gebieten, wie im Taunus, im Hessischen Ried oder im Hohen Vogelsberg, weil der Trinkwasserverbrauch in der Rhein-Main-Region im Sommer sehr hoch ist. Aus diesem Grund können auch Sie mithelfen, dass wir mit einer der kostbarsten Ressourcen nachhaltig umgehen:

  • Nutzen Sie, wenn möglich, aufgefangenes Regenwasser zur Bewässerung Ihrer Pflanzen.
  • Versuchen Sie, so viel zu entsiegeln, wie Ihnen möglich ist. Es ist für die Qualität des Wassers und die Grundwasserneubildung sehr wichtig, wenn Regenwasser versickern kann.
  • Kaufen Sie Produkte ohne Mikroplastik, da dieses unser Wasser verschmutzt.
  • Trinken Sie dennoch Leitungswasser. Es ist verpackungsfrei, kostengünstig und von sehr hoher Qualität. Der immense Ressourcenverbrauch bei der Herstellung von Mineralwasser ist keine gute Alternative.
  • Behalten Sie stets im Hinterkopf: Wasser bleibt zwar im globalen Wasserkreislauf erhalten, führt wegen Schwankungen in der Verfügbarkeit zu Problemen. Es ist daher zu einem gewissen Grad endlich.

 Quellen: UN (2021), FAZ (2020)

Umwelttipp KW 12: Earth Hour am 27.03.2021 – Nehmen auch Sie teil!

Am 27.03.2021 heißt es zwischen 20:30 Uhr und 21:30 Uhr zum wiederholten Male: „Licht aus. Klimaschutz an.“ Der WWF veranstaltet in Tausenden Städten weltweit die Earth Hour und möchte damit ein gemeinsames Zeichen für Klima- und Artenschutz setzen. In Offenbach gehen hierfür seit 2013 die Lichter an bestimmten Orten aus. Auch Sie können sich einfach beteiligen: Nutzen Sie diese symbolischen 60 Minuten und schalten das Licht aus. Damit engagieren Sie sich wie Millionen andere Menschen. Mit jeder/jedem Teilnehmer/in bekommt die Aktion mehr Gewicht und Sie zeigen, dass Ihnen Klima- und Artenschutz nicht egal sind!

Der Hintergrund ist einfach: Strom sparen ist ein einfaches Mittel zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen, das jede/r nutzen kann. Gleichzeitig ist die Reduzierung von Licht sehr wichtig für den Artenschutz. Die Lichtverschmutzungen verwirren Wildtiere und stören deren natürliches Verhalten. Die Folgen: Fehlverhalten, Störung der Fortpflanzung, Verlust der Population, Tod etc. Aus diesem Grund ist die Earth Hour nur einer von wenigen Weckrufen, um sich dessen bewusst zu werden.

Aus diesem Grund können Sie in diesen 60 Minuten am kommenden Samstag zwar nur einen kleinen, aber in der globalen Summe trotzdem gewichtigen Beitrag leisten. Seien auch Sie dabei!

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.wwf.de/earth-hour.

Quellen: WWF (2021), Spektrum (2001)

Umwelttipp KW 13: Nachhaltige Vorbereitungen für Ostern

Ostereier färben wie früher

Im stressigen Alltag und in unserem konsumbestimmten Leben gehen so manche Bräuche unter. So auch das Ostereier färben. Wann haben Sie das letzte Mal die Eier für das Osterfest selbst gefärbt? Dabei ist es eine schöne Beschäftigung mit Kindern. Jedoch hat unsere Auswahl beim Eierkauf direkte Auswirkungen auf Klima, Umwelt und das Tierwohl.

Insbesondere in haltungsintensiven Formen wird Soja als Futtermittel verwendet. In Südamerika schwinden dafür die Wälder. Dies wirkt sich auf das lokale und unser globales Klima aus. Auch Pflanzen und Tiere verlieren ihren Lebensraum durch die stetig wachsenden Sojaanbauflächen.

Daher ist bei dem Kauf der Eier der Blick auf die erste Zahl des Stempeldrucks entscheidend: Die 0 kennzeichnet Bio-Eier aus ökologischer Haltung mit Biofutter, die 1 Freilandhaltung, die 2 Bodenhaltung und die 3 kennzeichnet Käfighaltung. Deshalb gilt der Merkspruch: „Kein Ei mit der Drei“. Bei bereits gekochten und gefärbten Eiern besteht beispielsweise keine Kennzeichnungspflicht. Diese meist in Plastik verpackten Eier sind oft Produkte aus Käfighaltung.

Bei dem Eierfärben kann man auch auf natürliche oder pflanzliche Farben aus Drogerien greifen. Wenn Sie dagegen die Farben selbst herstellen möchten, gibt es erstaunlich leichte Möglichkeiten. Rote Beete, Spinat und Kurkuma eignen sich zum Beispiel als Farbbasis. Anleitungen hierzu finden Sie im Internet. Viel Freude bei den nachhaltigen Ostervorbereitungen!

Quellen: BUND (2021), WWF (2015)

April

Umwelttipp KW 14: "Bibliothek der Dinge" könnte Rohstoffe sparen

Leihen statt Besitzen hilft bei der Ressourceneinsparung: Offenbacher Stadtbibliothek plant „Bibliothek der Dinge“

Öffentliche Bibliotheken und ihre Nutzerinnen und Nutzer stehen für gemeinschaftlichen Konsum. Unterschiedliche Personen können ein Buch lesen, ohne dass sie es besitzen müssen. Denn: Bücher sind Gebrauchsgüter. Auch immer mehr Apps fördern diese Art der Nachhaltigkeit und bieten unter dem Motto „teilen und leihen“ Plattformen zum Tauschen von Kleidung und zum Leihen von Technikgeräten, Fahrrädern und Autos. Dieser Sharing-Gedanke ist eine Möglichkeit, unseren stetig steigenden Ressourcenverbrauch zu senken. Dies ist zwingend notwendig, da unsere Ökosysteme an der Belastungsgrenze sind. Gleichzeitig schont gemeinschaftlicher Konsum das Portemonnaie.

Das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz unterstützt die Stadtbibliothek Offenbach, die sich ebenfalls für das Thema Nachhaltigkeit einsetzt. Die aktuelle Initiative lautet „Bibliothek der Dinge“. Die Idee ist einfach, erzielt aber eine große Wirkung. Die Bibliothek beschafft für den Haushalt, Urlaub oder die Freizeit Gebrauchsgüter, die man selten benötigt und daher nicht besitzen muss. Die Offenbacher Stadtbibliothek hat deshalb eine Umfrage auf ihrer Internetseite gestartet und möchte von den Bürgerinnen und Bürgern wissen: Welche Gebrauchsgüter benutzen Sie selten oder möchten Sie einfach mal ausprobieren, aber nicht kaufen? Seien Sie Teil der Aktion und beantworten Sie noch bis zum 30. April vor Ort in der Stadtbibliothek oder im Internet (https://www.offenbach.de//bildung/stadtbibliothek/index.php) die Umfrage.

Quellen: Greenpeace (2019), WWF (2016)

Umwelttipp KW 15: Der April lädt zum Gärtnern ein

Auf die Auswahl der Pflanzen kommt es für Biene und Co. an 

Haben Sie das vergangene Frühjahr auch die Corona-bedingte Entschleunigung genutzt, um den Balkon oder Garten zu bepflanzen? Jetzt ist die Zeit, sich wieder in die Grünarbeit zu stürzen.

Das Angebot an Saatgut, Blumen und Sträuchern ist groß – da verliert man schnell den Überblick. Auch hier gibt es ein paar Dinge, auf die es sich für unsere Umwelt zu achten lohnt. Importierte Pflanzen weisen beispielsweise aufgrund des längeren Transportwegs einen höheren Emissionsverbrauch auf. Dagegen sind einheimische Sorten an die hier vorherrschenden klimatischen Bedingungen angepasst. Bio-Pflanzen sind außerdem widerstandsfähiger. Sie haben kräftigere Wurzeln und sind weniger anfällig für Krankheiten. Auf den Einsatz von schädlichen Pestiziden und Torf wird hier verzichtet. Dies kommt der gesamten Insektenwelt zugute. Anbieter von Bio-Pflanzen in Ihrer Nähe finden Sie u. a. unter https://www.bio-zierpflanzen.de/.

Des Weiteren kommt es auf eine gute Mischung von früh-, mittel- und spätblühenden Pflanzen an: So ist stetig für Blüten gesorgt. „Gefüllte“ Blüten wie Geranien mögen auf den ersten Blick gut für Insekten sein, aber dies trügt. Im Gegenteil: „Ungefüllte“ Blüten versorgen Bienen, Schmetterlinge und Co. mit ausreichend Nektar und Pollen. Nutzen auch Sie die Frühlingszeit und tragen einen kleinen, aber wichtigen Teil zum Erhalt der Biodiversität bei.

Quelle: BUND (2021)

Umwelttipp KW 16: Mit bewusster Ernährung etwas für die Umwelt tun

Wussten Sie es schon? Am 22. April 2021, sprich diesen Donnerstag, ist wieder Earth Day. Die Umweltbewegung ist vor über 50 Jahren in den USA entstanden. Mittlerweile ruft der Earth Day in 199 Ländern jährlich dazu auf, jeden Tag bewusst als Umwelttag zu begehen. Schließlich haben wir nur diese eine Erde und keine Zeit zu verlieren. Das internationale Earth Day Motto lautet dieses Jahr Restore our Earth – Stellt unsere Erde wieder her“.

Da die Zukunft unserer Erde nicht ohne das Thema Ernährung betrachtet werden kann, setzt Earth Day Deutschland am diesjährigen Umweltaktionstag den Schwerpunkt auf nachhaltige Ernährung. Das Motto lautet: „Jeder Bissen zählt. Schütze was du isst – schütze unsere Erde“. Denn Ernährung ist ein komplexes Thema. Die Nahrungsmittelproduktion, unsere Ernährung und unser Verbrauch sind eng mit dem Klima verflochten, wirken sich auf die Artenvielfalt und die Haltungsform von Tieren aus. Außerdem müssen die Produktionsbedingungen für Menschen – auch hier in Deutschland – berücksichtigt werden!

Der Aufruf richtet sich somit nicht nur an Verbraucher und Verbraucherinnen, sondern auch an die Landwirtschaft, die Produktion, Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Organisationen und die Öffentliche Hand an. Um ressourcenschonend zu leben, gilt es, sich den Wert unserer Lebensmittel bewusst zu machen. Es geht um bewussten Konsum und nachhaltige Produktion. Daher ist ökologische, regionale, saisonale und faire Ware die bessere Wahl. Earth Day 2021. Seien Sie dabei und werden Sie zu Widerholungstätern!

Quellen:

Earth Day Deutsches Komitee e.V. (2021)

Umwelttipp KW 17: Für den Bioabfall Zeitungen wiederverwenden und Plastiktüten vermeiden

Die Mülltrennung erfolgt nach Altpapier, Gelber Tonne, Restabfall und Bioabfall. Mit Obst- und Gemüseresten, Kaffee- und Teesatz füllt sich der Bioabfall über die Woche schnell. Letzterer neigt generell dazu, schnell Feuchtigkeit zu bilden. Das kann unangenehm sein. Da kommt eine Plastiktüte gut gelegen. Allerdings darf die Plastiktüte nicht mit dem Bioabfall entsorgt werden. Die Tüte mit dem Bioabfall über der braunen Tonne zu entleeren und anschließend separat in die Gelbe Tonne zu werfen, ist auch keine gute Lösung. Da summieren sich schnell große Mengen Plastik, die vermeidbar wären.

Eine biologisch abbaubare Kunststofftüte scheint auf den ersten Blick Abhilfe zu schaffen. Aber ganz im Gegenteil. Der Stadtservice Offenbach weist darauf hin, dass kompostierbare Kunststofftüten für den Bioabfall in Offenbach nicht zugelassen sind. Die Verwertungsanlage kann die kompostierbaren Kunststofftüten nicht rückstandsfrei verwerten. Glücklicherweise gibt es einfache Alternativen: Die Auskleidung des Biomülleimers mit alten Zeitungen. Diese saugen die Feuchtigkeit auf und dürfen bedenkenlos zusammen mit dem Bioabfall in der braunen Tonne entsorgt werden. Gleichzeitig erfahren Zeitungen einen weiteren Verwendungszweck, bevor sie ohnehin im Altpapier landen würden. Papiertüten aus der Bäckerei können ebenfalls verwendet werden. Ansonsten bieten auch Supermärkte und Drogerien abbaubare Papiertüten an. 

Quelle: Stadtservice Offenbach (o.J.)

Mai

Umwelttipp KW 18: Kunststofffreie Spüllappen schützen unsere Gewässer vor Mikroplastik

Die momentane Ausnahmesituation ist ein guter Zeitpunkt, um neue Routinen in unseren Alltag zu integrieren. Die Küche birgt großes Potenzial, um Müll zu reduzieren. So kommen Spüllappen und Schwämme in der Küche beispielsweise täglich zum Einsatz: Sei es, weil eine Spülmaschine nicht Teil des Kücheninventars ist, die Spülmaschine bereits voll ist, einige Teile nicht in der Spülmaschine gereinigt werden sollten oder um Oberflächen abzuwischen.

Spültücher und Schwämme aus Kunststoff sind oft in Plastik verpackt. Da sammelt sich über das Jahr so einiges an. Auch wenn diese Spüllappen und Schwämme teilweise gewaschen und mehrmals verwendet werden können, lässt sich eines nicht schönreden: Sie bestehen aus umweltschädlichen Kunststoffen, die sich nach und nach auflösen. Auf diese Weise gelangt Mikroplastik in unsere Flüsse und Meere. Auch wenn Mikroplastik verschwindend klein ist – das Problem ist groß. Plastik ist nahezu nicht abbaubar. Deshalb findet sich Mikroplastik nicht nur im Wasser, sondern auch in den Sedimenten der Flüsse und Meere. Auch dass Mikroplastik bei Meeres- und Flussbewohnern nachgewiesen wurde, ist nichts Neues. Und an dieser Stelle gibt es simple Alternativen, die jede Person übernehmen kann und die einen großen Effekt haben: Spüllappen aus Baumwolle. Diese entfernen auch hartnäckigen Schmutz (gegebenenfalls muss die Bratpfanne mal eingeweicht werden). Außerdem kann die Baumwoll-Variante immer wieder gewaschen werden. Sie können die Baumwoll-Spültücher entweder kaufen oder selber stricken. Mit dieser kleinen Umstellung verhindern Sie, dass Mikroplastik weiter unsere wertvollen Gewässer und die darin lebenden Tiere beeinträchtigt.

Quellen: Utopia (2020), SWR (2021)

Umwelttipp KW 19: Eigenkompostierung von Garten- und Küchenabfällen; Eine Ergänzung zur Biotonne

Nach Ende der Eisheiligen ist die Gartensaison so richtig eröffnet. Dazu lässt sich frische Erde durch Eigenkompostierung leicht herstellen. Sie brauchen nicht mehr als einen geeigneten Behälter und Küchen- und Gartenabfälle. Dennoch gibt es Dinge, die es zu beachten gilt. Eine Eigenkompostierung kommt nur infrage, wenn die spätere Auftragsfläche mindestens 50 m2 pro Haushaltsmitglied beträgt, da sonst Überdüngung die Folge sein kann.

Als Standort eignet sich ein halbschattiger Platz, an dem eine gute Durchlüftung gewährleistet ist. Dieser Punkt ist besonders wichtig, denn bei Luftabschluss faulen die Abfälle und schlechte Gerüche entstehen: Die Bakterien erzeugen Gase wie Ammoniak, Schwefelwasserstoff und Methan. Letzteres gehört zu den klimaschädlichsten Gasen – wenn eine gute Durchlüftung des Komposts nicht möglich ist, sollte daher auf Eigenkompostierung verzichtet werden.

Eine gute Durchmischung von Laub, Gemüse- und Kaffeeresten ist ebenso wichtig. Was unter anderem nicht zu kompostieren ist: Gekochter Küchenabfall, Fisch- und Fleischreste, Knochen, Unkraut und von Krankheiten befallene Pflanzen. Diese müssen über die Biotonne entsorgt werden, da nur große Kompostanlagen diese Abfälle verwerten können. Deshalb gibt es noch genügend Bedarf für die Biotonne.

Sie haben alles richtiggemacht, wenn ihr dunkler Haufen nach frischer Walderde duftet. Als Blumenerde oder Dünger aufgetragen, lockert das kompostierte Material den Boden, speichert Wasser, erhöht die Bodenfruchtbarkeit und fördert das Bodenleben. Eine gute Übersicht wie richtig kompostiert wird und was in den Kompost darf, bietet die „Kompostfiebel“ des Umweltbundesamts (https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/kompostfibel).

Quellen: Umweltbundesamt (2021), NABU (2017)

Umwelttipp KW 20: Weltbienentag am 20. Mai - Was Bienen für unser aller Leben bedeuten

Am 20. Mai ist der 4. Weltbienentag. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat diesen Tag ausgerufen, um auf den drastischen Rückgang der Bienenpopulationen aufmerksam zu machen und um uns Menschen für deren Schutz zu sensibilisieren und zu mobilisieren. Wussten Sie von der tragenden Rolle, welche Bienen ganz unscheinbar in Ihrem Leben einnehmen?

Während Bienen Blütennektar sammeln, bestäuben sie auf ihrem Weg weitere Blüten. Durch die Bestäubung fördern die kleinen Insekten die biologische Vielfalt und stellen die Ernährung für uns Menschen und andere Lebewesen sicher. Von den globalen Nahrungsmittelpflanzen würden 75% ohne die Bestäubungsleistung der Bienen wegfallen. Gleichzeitig gewährleisten Bienen unsere medizinische Versorgung. Über 50.000 Pflanzenarten werden für Medizinprodukte verwendet.

Aufgrund von wachsenden versiegelten Flächen, intensiver Landwirtschaft und dem Einsatz von Pestiziden sind von den 560 in Deutschland beheimateten Wildbienen mehr als die Hälfte gefährdet. Doch Wildbienen sind unentbehrlich, da sie bereits aktiv sind, wenn es für die Honigbienen noch zu kalt ist. Im eigenen Umfeld kann jede Person einen kleinen Beitrag zum Schutz der wertvollen Bestäuber leisten: Ungenutztem Rasen Spielraum für Wildblumen lassen, Balkone mit Bienen-freundlichen Pflanzen ausstatten, Bienentränken aufstellen, natürliche Nistplätze gestalten, zu Bionahrungsmitteln greifen und auf Pestizide im Haushalt verzichten. Machen Sie mit und lassen mit Ihrem Verhalten jeden Tag zu Ihrem persönlichen Bienentag werden.

 

Quellen: Weltbienentag (2021), BMU (2021), Utopia (2021), BR24 (2020)

Umwelttipp KW 21: Klimakonzept für das Offenbach der Zukunft

Aus der 25. Studie des Umweltbundesamtes zum Umweltbewusstsein in Deutschland geht hervor, dass der Klimaschutz für 70% der Befragten in 2020 genauso wichtig geblieben ist und hat für 16% der Befragten sogar an Bedeutung zugenommen. Die Mehrheit (80%) sagt sogar, dass in den Bereichen Energie, Landwirtschaft und Verkehr vorangegangen werden muss.

Dabei geht es um einen kostengünstigeren ÖPNV, eine fahrradfreundliche Verkehrsgestaltung, in Kantinen mehr Auswahl an vegetarischen und veganen Speisen und das Tierwohl. Auch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur teilweisen Verfassungswidrigkeit des Bundes-Klimaschutzgesetzes bestätigt die Priorität des Klimaschutzes.

Für Offenbach wurde in 2020 ein neues Klimakonzept vorgelegt, welches bereits die Zielausrichtung aufnimmt und den Fortschritt hin zu mehr Lebensqualität in unserer Stadt vorsieht. Klimaverträgliche Stadtentwicklung und Mobilität sowie Erhalt unserer Grün- und Erholungsflächen und die CO2-neutrale Energieerzeugung sind nur einige der Handlungsfelder. Darüber hinaus ist die Schutzfunktion gegenüber den Folgen des Klimawandels bereits integriert. Das Klimakonzept 2035 der Stadt Offenbach finden Sie unter https://www.offenbach.de/microsite/klimaschutzaktion/klimakonzept-2035/klimakonzept-2035.php.

Quelle: UBA (2021), Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz (2020)

Juni

Umwelttipp KW 22: Stadtradeln 2021 geht bald los – Machen Sie mit, denn jeder Kilometer zählt!

Radeln für das Klima - wieder tritt ganz Offenbach am Main beim STADTRADELN in die Pedale. Am 5. Juni geht es los, STADTRADELN Offenbach beginnt und Sie sind herzlich eingeladen, im Aktionszeitraum 5. bis 25. Juni mitzuradeln. Aufgrund der Pandemie wird auch in diesem Jahr auf die Auftaktveranstaltung verzichtet. Aber das Ziel ist es trotzdem, die Kilometer vom letzten Jahr zu toppen.

Die Kampagne will Bürgerinnen und Bürger für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Seit 2008 treten deutschlandweit Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Die Stadt Offenbach am Main ist immer mit von der Partie. Es gibt Auszeichnungen und hochwertige Preise zu gewinnen – vor allem aber eine lebenswerte Umwelt mit weniger Verkehrsbelastungen, Abgasen und weniger Lärm.

Über die STADTRADELN-App können die Radelnden ihre gesammelten Kilometer ganz einfach via GPS tracken lassen oder mit ihrem Team über den virtuellen Chat in Kontakt bleiben. Dabei soll so oft wie möglich das Fahrrad privat und beruflich genutzt werden. Ob in Offenbach oder anderswo, ob kurze oder lange Strecken, Hauptsache das Fahrrad wird vorrangig zur Fortbewegung genutzt.

Beim Wettbewerb geht es vor allem um Spaß am und beim Fahrradfahren, aber auch darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Umwelttipp KW 23: Meeresschutz fängt bereits im Kleinen in Offenbach an

Seit 2009 machen die Vereinten Nationen jährlich am 8. Juni mit dem Tag der Meere auf die ökologische Bedeutung und den kritischen Zustand der Meere aufmerksam. Denn die Meere sind durch Klimawandel, Überfischung und Verschmutzung bedroht. Auch durch bewusste Taten in Offenbach können wir zum Schutz der Ozeane beitragen.

Die Meere speichern 97% des weltweiten Wasservorkommens. Somit bieten sie Lebensraum für zahlreiche Arten und Nahrung für Menschen. Vor allem aber generieren die Meere ca. die Hälfte des Sauerstoffs, den alle Lebewesen zum Überleben brauchen. Gleichzeitig nehmen der Atlantische, der Pazifische und der Arktische Ozean bis zu ein Viertel der von uns Menschen verursachten CO2-Emissionen auf. Die Konsequenz: Die Ozeane werden saurer und wärmer. Meerestiere verlieren ihren Lebensraum und müssen, wenn möglich, ausweichen.

Die Verschmutzung der Meere durch (Mikro-)Plastik von Land und Abwasser stellt ebenfalls eine große Gefährdung für Seevögel und Meerestiere dar. Wenn die Reste vom Picknick am Main in Offenbach liegenbleiben, kann Plastik im Main landen und so in die Nordsee gelangen. Aber nicht nur auf die Entsorgung kommt es an. Das Gebot lautet immer noch: Plastikvermeidung. Dadurch werden Energie und Rohstoffe gespart, die sonst bei der Herstellung anfallen. So ist auch dem Klima geholfen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass jede Person weitere Maßnahmen für den Klimaschutz ergreift, um zum Erhalt der Weltmeere beizutragen. Und das fängt bereits im Kleinen in Offenbach an.

Quellen: BMU (2021), WWF (2020), bpb (2018)

Umwelttipp KW 24: Tipps gegen Hitze

Der Sommer steht vor der Tür und damit auch vermehrt Hitzetage. Hohe Temperaturen belasten insbesondere ältere, kranke und sehr junge Menschen. Ihnen drohen Erbrechen, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme und im schlimmsten Falle auch der Tod, wenn keine geeigneten Gegenmaßnahmen unternommen werden. Nach neusten Studien gab es 2018 allein in Deutschland 20.000 hitzebedingte Todesfälle. Das ist der dritthöchste Wert aller Länder der Welt – Tendenz bisher steigend.

Der Klimawandel trägt schon heute entsprechend dazu bei. 37 % der Hitzetode wären ohne Klimawandel vermeidbar gewesen. Durch ihn werden sowohl die Tage mit extremer Hitze als auch die Dauer, an der sie auftritt, zunehmen. Langfristig schadet sie daher den Organismus von uns allen. Aus diesem Grund ist es für alle wichtig, sich mit dem Thema Hitze auseinanderzusetzen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu befolgen. Das Umweltbundesamt gibt in seinem kürzlich erschienen kostenfreien „Hitzeknigge“ einen Überblick. Eine Auswahl an wichtigen Maßnahmen sind z. B., dass Sie viel trinken sollten (Wasser oder lauwarmen Tee), lange, luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung tragen,  sich stets mit Sonnenschutz eincremen, körperliche Aktivitäten morgens oder abends und nicht zur Nachmittagshitze machen etc.

Wenn Sie Menschen kennen, die besonders von Hitze betroffen sind, sprechen Sie sie gerne aktiv an, ob Sie Ihnen ab und an helfen können. Vielleicht kennen Sie Personen im Haus, denen Sie etwas aus dem Supermarkt mitbringen können.

Quellen: The Lancet (2020), Vicedo-Cabrera et al. (2021), Umweltbundesamt (2021)

Umwelttipp KW 25: Der Maulwurf – ein fleißiger Gartenarbeiter

Wer kennt sie nicht, die kleinen braunen Erdhügel auf der Wiese. Verantwortlich dafür ist der „Erdwerfer“: der Maulwurf. Sein Name ist auf das althochdeutsche Wort „Molte“ zurückzuführen. Dieses bedeutet „feuchte Erde“. Klein ist der Maulwurf, aber fast das Dreißigfache seines Körpergewichts kann er stemmen. So buddelt er in einer Nacht einen Tunnel von bis zu 100 m Länge.

Leider ist der Maulwurf bei Gärtner*innen häufig unbeliebt. Jedoch ist es ein Irrglaube, dass sich Maulwürfe an Salaten, Karotten oder Kräutern bedienen. Maulwürfe beseitigen eben jene „Feinde“ der Gärtner*innen, wie Schnecken und Engerlinge und vertreiben Wühlmäuse, die sich im Garten bedienen. Am Tag vertilgt der Erdwerfer bis zu 100 g Insekten und Regenwürmer, was in etwa seinem eigenen Gewicht entspricht. Das Vorhandensein von dem kleinen Buddler zeugt von einem gesunden Boden. Der Maulwurf durchmischt, durchlüftet und drainiert den Boden. Die Lockerung nützt Erdhummeln und Kröten und die Maulwurfshügel eignen sich als Blumenerde.

Auch wenn der Maulwurf gesetzlich geschützt ist und es verboten ist, ihn zu stören oder zu töten, ist der Maulwurf durch unterschiedliche Gefahren bedroht: Verlust von Wiesen und Weiden, intensivere Bodenbewirtschaftung und Flächenversiegelung. Daher ist es wichtig, Lebensmittel zu konsumieren, die für eine extensive, ökologische Landwirtschaft stehen. Aber auch auf den eigenen Garten kommt es an: Hier heißt es, auf Flächenversiegelung verzichten und Lebensraum für den kleinen Helferling lassen.

Quellen: BUND (2021), NABU (o. J.), Deutsche Wildtierstiftung (o. J.)

Umwelttipp KW 26: Wassertränke für Vögel und Insekten zur Unterstützung in der Hitze- und Trockenperiode

Die erste Hitzewelle hier in Offenbach ist überstanden. Die nächste kommt bestimmt. Nicht nur wir Menschen müssen uns an die hohen Temperaturen und die Trockenheit anpassen – auch die Tierwelt. Dazu braucht sie unsere Unterstützung. Vögeln und Insekten ist mit einer Wasserstelle im Garten oder auf dem Balkon schon sehr geholfen.

Zum Trinken, Putzen und Erfrischen benötigen Vögel eine Tränke. Dafür kann ein Untersetzer oder eine Suppenschüssel umfunktioniert werden. Zusätzlich hilft ein Stein den Vögeln zum Abflug. Außerdem sollte das Vogelbad in ca. 1,5 Meter Höhe aufgebaut werden, damit Katzen kein leichtes Spiel haben. Zur Unterhaltung gehören daneben das tägliche Ausspülen mit kochendem Wasser (ohne Chemikalien) und das Auffüllen mit frischem, kalten Wasser damit keine Krankheitserreger entstehen und um der Entwicklung von Stechmücken vorzubeugen.

Auch Insekten finden in der Hitzeperiode nur schwer Wasser. Nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Bau ihrer Nester sind sie darauf angewiesen. Für Insekten entsteht eine Tränke nach gleichem Prinzip. Die Schale muss allerdings mit Steinen, Holz und Moos ausgestattet werden, damit die Insekten nicht in das Wasser fallen und ertrinken. Dafür sollten die natürlichen Materialien bis zur Hälfte aus dem Wasser herausragen. Mit einem Wasserbad helfen sie nicht nur unseren gefiederten Freunden und Insekten: Das Naturschauspiel ist auch schön zu beobachten.

Quellen: NDR (2021), GEO (o.J.), NABU Hamburg (o.J.)

Juli

Umwelttipp KW 27: Einkaufen für die Tonne - Wie wir Lebensmittel retten

Hungrig einkaufen – wer kennt das nicht? Da waren die Augen wieder größer als der Magen. Die Konsequenz: Obst, Milch und Fleisch werden aufgrund des Mindesthaltbarkeitsdatums, Schimmelbefall oder unlieben braunen Stellen weggeschmissen. In privaten Haushalten landen so 6,1 Mio. Tonnen Lebensmittel im Müll. Insgesamt werden entlang der Lebensmittelversorgungskette in Deutschland jährlich ca. 12 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Dabei fallen auf die Primärproduktion 1,4 Mio. Tonnen, auf die Verarbeitung 2,2 Mio. Tonnen, dem Handel sind 0,5 Mio. Tonnen zuzuordnen und Restaurants und Hotels entsorgen jährlich 1,7 Mio. Tonnen Lebensmittel. Die Gründe dafür sind vielfältig: Von der falschen Lagerung, über Transportschäden, Überproduktion und unkalkulierbarer Nachfrage bis hin zur scheinbar unansehnlichen Optik.

Die gesamte Lebensmittelversorgungskette trägt einen Teil dazu bei. Daher müssen Lebensmittel wieder eine neue Wertschätzung erfahren. Welche menschliche Leistung und welcher Ressourcenverbrauch (Wasser, Boden, Energie) steckt eigentlich hinter der Tomate, die ich esse? Einkaufen für die Tonne darf nicht das Ziel sein. An ein paar Stellschrauben gedreht und schon kann im eigenen Kreis der Lebensmittelverschwendung ein Ende gesetzt werden: Ein Speiseplan für die Woche hilft, um den Einkauf besser zu planen. Obst mit „Makeln“ ist trotzdem lecker. Bei richtiger Lagerung halten sich Lebensmittel länger und reife, ältere Lebensmitteln sind verwertbar: Weiche Tomaten und altes Brot eignen sich z.B. besonders gut für Brotsalat. Außerdem ist das Mindesthaltbarkeitsdatum kein Verfallsdatum. Bei Prüfung mit allen Sinnen können Lebensmittel meist deutlich über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus verzehrt werden. Dahingegen müssen Lebensmittel nach Überschreiten des Verbrauchsdatums entsorgt werden, da es sich um empfindliche Lebensmittel handelt, die gesundheitsgefährdend sein können.

Die positive Nachricht: Es gibt immer mehr Menschen, die sich engagieren, damit Lebensmittel ihrem eigentlichen Zweck dienen, nämlich Menschen zu ernähren. Auch in Offenbach hat sich eine Initiative gegründet. Die Offenbacher Foodsaver kooperieren mit Geschäften, die ihnen nicht mehr verkäufliche Ware überlassen.

Quellen: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (2021), Welthungerhilfe (o.J.), BR24 (2021), Offenbach Post (2017)

Umwelttipp KW 28: Bürgerrat Klima spricht sich für ambitionierteren Klimaschutz aus

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur teilweisen Verfassungswidrigkeit des Klimaschutzgesetzes von 2019 hat die große Koalition aufgeweckt. Bis 2045 soll Deutschland nun klimaneutral sein und nicht, wie bislang geplant, erst bis 2050. Das alte und das neue Ziel erfordert eine gesamtgesellschaftliche Transformation: Allerdings wurden die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 erst um 40 % reduziert –binnen 24 Jahren also noch einiges zu tun. Das Wie ist noch offen.

Daher haben die Gruppe Scientists for Future und der Verein Bürgerbegehren Klimaschutz mit dem Bügerrat Klima einen Vorstoß gewagt. In diesem Gremium haben 160 per Zufall ausgeloste Bürgerinnen und Bürger, die ein Mini-Deutschland repräsentieren, in 12 Sitzungen diskutiert und konkrete Vorschläge erarbeitet, wie Deutschland seine Treibhausgasemissionen senken kann.

Bei den Ergebnissen fällt auf: Der Bürgerrat bekennt sich zu ambitionierteren Maßnahmen als die Politik. Vielleicht unterschätzt die Politik die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, den Klimaschutz zu unterstützen? Der Bürgerrat Klima hat sich z. B. darauf verständigt, dass der ÖPNV ausgebaut werden muss (97 %) und dass ein günstigerer ÖPNV (95 %) eine Zugangsvoraussetzung ist. Im Maßnahmenfeld Gebäude und Wärme sollen Bund und Kommunen die energetische Sanierung von Wohngebäuden nach einem Finanzierungsschlüssel fördern (81 %).

Die ausführlichen Ergebnisse finden Sie unter https://buergerrat-klima.de. Was die Politik von den unverbindlichen Vorschlägen übernehmen wird, bleibt abzuwarten. Die Handlungsfelder des Bürgerrats Klima haben auch in Offenbach hohe Priorität und finden sich im Klimakonzept 2035 der Stadt. Wenn Sie sich für den Klimaschutz engagieren möchten, schauen Sie bei den Offenbacher Klimapatinnen und -paten vorbei. Wenden Sie sich dazu gerne an umweltamtoffenbachde.

Quellen: Bürgerrat Klima (2021), Klimareporter (2021)

August

Umwelttipp KW 29-31: Insektenfreundliche und klimagerechte Gärten für Fotowettbewerb gesucht

Der Klimawandel ist auch hierzulande schon spürbar. Die Sommer werden heißer und trockener. Da das Nahrungsangebot immer knapper und natürliche Nistmöglichkeiten immer rarer werden, gehen Insektenarten, vor allem die für den Menschen überlebenswichtigen Wildbienen, zurück. Gleichzeitig breiten sich die versiegelten Flächen aus und der Trend der Steingärten boomt. Damit tun wir uns keinen Gefallen. Bei ohnehin schon steigenden, gesundheitsgefährdenden Temperaturen heizen sich Schottergärten und versiegelte Flächen zusätzlich auf und leiten Regenwasser nur oberflächlich ab. Überschwemmungen können die Folge sein.

Dahingegen verbessern gut angelegte Gärten, bepflanzte Balkone, Grünanlagen und begrünte Dächer und Fassaden das Mikroklima und tragen zur unserer Gesundheit und Lebensqualität bei. Sie fördern die Artenvielfalt und schaffen Lebensräume für Insekten. Hinweise zur insektenfreundlichen und klimagerechten Gestaltung sind auf den Seiten zahlreicher Naturschutzorganisationen zu finden.

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain möchte nachahmenswerte Beispiele für insektenfreundliche und klimaangepasste Grünflächen zur Schau stellen und richtet dazu den Fotowettbewerb „Blühende Gärten“ aus. Kommunen und Gärtnerinnen und Gärtner können drei Fotos zusammen mit einer Kurzbeschreibung einreichen. Preise gibt es in den Kategorien Garten, Balkon und kommunale Grünfläche zu gewinnen. Die Preisgelder betragen für den 1. Preis 150 Euro, für den 2. Preis 100 Euro, für den 3. Preis 50 Euro. Außerdem gibt es Solar-Panels für unterwegs zu gewinnen. Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen im Gebiet des Regionalverbands.

Einsendeschluss ist der 31. August 2021.

Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter

https://www.klimaenergie-frm.de/fotos.

Quellen: Regionalverband FrankfurtRheinMain

KW 32: Plastikfreie Dusche mit festen Seifen-Alternativen

Ein Blick in ein beliebiges Badezimmer zeigt die vielen unterschiedlichen Artikel, die hier zur Anwendung kommen: Zahnpasta, Duschgel, Shampoo, Spülung und viele mehr. Was haben diese Produkte gemeinsam? Die Verpackung und häufig Mikroplastik oder flüssige Kunststoffe als Inhaltsstoffe.

Mittlerweile gibt es viele Alternativen, die ohne Plastikverpackung auskommen. Das gute alte Stück Seife ist jedem bekannt. Auch für Shampoo, Spülung und Duschgel gibt es feste Seifen-Alternativen, die lediglich in Papier verpackt oder verpackungsfrei erhältlich sind. Seifen auf Kokos- und Palmölbasis sollten vermieden weder, da sie eine schlechte Klimabilanz haben. Zertifizierte Naturkosmetik ist bei der großen Auswahl vorzuziehen: Die Verwendung von chemisch-synthetischen Inhaltsstoffen (Kunststoffe auf Erdölbasis, Paraffine, Silikone) ist untersagt. Ein weiterer Vorteil fester Produkte: Sie halten länger. Ein Stück festes Shampoo à 100 Gramm ersetzt drei 250 Milliliter Flaschen der flüssigen Form. Außerdem werden ca. 3,3 Liter Erdöl eingespart, die sonst für die Herstellung von drei Flaschen anfallen würden. Die Vorteile sprechen für sich: Plastikvermeidung, Ressourceneinsparung und eine positive Klimabilanz. Probieren Sie es einfach mal aus – die Umstellung gelingt ganz leicht.

Quellen: Ökotest (2021), Verbraucherzentrale Hessen (2020), BUND (2019)

KW 33: Feste nachhaltig feiern

Sommerzeit heißt Feierzeit. Die Temperaturen sind gut, um sich draußen noch bis in den Abend hinein zu treffen, ob mit Freunden oder auf einem Fest mit mehreren Personen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, die gemeinsame Zeit möglichst umweltfreundlich zu gestalten. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass der Ort des Festes nach Möglichkeit so gewählt ist, dass er ohne Auto zu erreichen ist. Dies können Sie auch schon in der Einladung zum Fest erwähnen: Welche ÖPNV-Möglichkeiten gibt es und wo können Fahrräder gut abgestellt werden?

Achten Sie bei Ihrem Speise- und Getränkeangebot darauf, dass es möglichst nachhaltig ist. Ideal sind vegetarische oder vegane, saisonale Lebensmittel aus unserer Region. Auch bei der Getränkeauswahl ist darauf zu achten, dass dieses keinen unnötig langen Transportweg hinter sich hat. Übrigens hat auch das Offenbacher Leitungswasser eine sehr gute Trinkwasserqualität.

Die Zeiten von Plastikgeschirr sind bald vorbei. Schauen Sie schon jetzt nach Alternativen, wobei Mehrweg natürlich immer eine gute Wahl ist. Bitten Sie z. B. Ihre Gäste, eigenes Geschirr mitzubringen. Vielleicht finden sich Personen, die gerne übriggebliebenes Essen in Boxen mitnehmen wollen. So vermeiden Sie Lebensmittelverschwendung. Falls damit zu rechnen ist, dass größere Mengen übrigbleiben, können Sie vorher auch die Tafel Offenbach informieren. Diese holt unverderbliche oder noch verpackte Lebensmittel gerne ab. (Tel.: 069-26 01 83 47).

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen frohes Feiern!

KW 34: Lastenräder – In vielen Fällen eine gute Alternative zum Auto!

Das Auto ist in den Alltag vieler Menschen fest integriert. Mit ihm werden die Kinder morgens zur Schule gebracht, Einkäufe erledigt oder es bringt einen zu Freizeitaktivitäten. Doch ist das Auto wirklich nicht zu ersetzen?

Für die Ansprüche vieler Privatpersonen aber auch für einige Unternehmen könnte das Lastenrad, eine gute Alternative zum Auto darstellen. Denn mit Lastenrädern können Gegenstände bis zu 100 Kilogramm transportiert werden, sie sind verhältnismäßig günstig – insb. bei den Instandhaltungskosten - und man ist mit ihnen in der Stadt emissionslos und flexibel unterwegs. Falls hügelige Strecken überwunden oder schwere Gegenstände transportiert werden müssen, gibt es Sie auch mit elektrischer Unterstützung. Der Akku kann nach der Benutzung an einer haushaltsüblichen Steckdose geladen werden.

Falls Interesse an einem Lastenrad besteht, können bald auch wieder Förderungen bis zu 1000 Euro für die Anschaffung von (E-)Lastenrädern bei Land Hessen beantragt werden (www.klimaschutzplan-hessen.de, Stichwort: Lastenrad). Laut Hessischem Umweltministerium ist das Förderfenster ab Herbst wieder geöffnet. Dann sollte es schnell gehen, denn beim letzten Mal war der Fördertopf, von über einer Million Euro, innerhalb relativ kurzer Zeit ausgeschöpft.

Auch die Stadt Offenbach und die Offenbacher Verkehrs-Betriebe (OVB) haben beschlossen, den Lastenradverkehr in Offenbach zu fördern. Aus diesem Grund können sich noch in diesem Sommer – aller Voraussicht nach noch im Sept 2021 – alle Offenbacher Bürgerinnen und Bürger, die kein eigenes Lastenrad besitzen, kostenlos ein E-Lastenrad über die Buchungsplattform von Main-Lastenrad (www.main-lastenrad.de) buchen und an vier Ausleihstationen im Stadtgebiet ausleihen. 

KW 35: Earth Night am 7. September – Einfach mitgemacht!

Für Offenbach heißt es am 7. September ab 22 Uhr eine ganze Nacht: „Lichter aus“. Die Stadt unterstützt die Earth Night, eine Initiative der „Paten der Nacht“, die bislang in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv ist. Unter dem Motto „Licht aus! Für wenigstens eine dunkle Nacht pro Jahr“ möchte die Aktion auf ein weltweites Problem aufmerksam machen: Die stetig zunehmende Lichtverschmutzung.

Blitzende Werbebanner, angestrahlte Sehenswürdigkeiten, beleuchtete Schaufenster und erhellte Straßen. Die Leuchtquellen sind vielfältig. An die Helle bei Nacht haben wir uns gewöhnt. Dass diese sogenannte Lichtverschmutzung Pflanzen irritiert, nachtaktive Tiere und Insekten stört und den menschlichen Biorhythmus durcheinanderbringt, wissen viele Menschen nicht. Obendrein ist unnötiges Licht klimaschädlich.

Der Weckruf richtet sich somit an Unternehmen, Organisationen, die Industrie, die Öffentliche Hand und Privathaushalte. Wenn die Sicherheit es zulässt, verzichten Sie z.B. auf Tür-, Garten-, Fassaden- oder Werbebeleuchtungen – das trägt zum Arten- und Klimaschutz bei und spart Geld. Ebenso sind Leuchtmittel mit niedrigerer Leistung und wärmerem Licht vorzuziehen. Wenn Licht im Sinne der Sicherheit notwendig ist, sollte eine nach unten gerichtete, abgeschattete Installation erfolgen. Seien Sie bei der Earth Night dabei und genießen Sie, bei hoffentlich wolkenfreiem Himmel, die schönen Sternenformationen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.earth-night.info.

 

Quellen: Earth Night (2021), Paten der Nacht (2021)

September

KW 36-39: Sand, ein wertvoller aber begrenzter Rohstoff

Die Redensart „Wie Sand am Meer“ ist den meisten geläufig. Aber ist Sand „Wie Sand am Meer“ vorhanden? Nein! Sand kommt u.a. auf Spielplätzen, in Glas, Papier, Arzneimitteln, Zahnpasta und Computerchips zum Einsatz. Zweidrittel wird für die Betonherstellung oder Aufschüttungen von Land verwendet. Für mehr als 200 Gebräuche werden weltweit die Sandvorräte der Meere und Flüsse geplündert: Insgesamt jährlich 40 Milliarden Tonnen. Das Doppelte von dem, was die Flüsse an die Küsten tragen. Aufgrund dieser exzessiven Nutzung ist Sand nach Süßwasser der meistverbrauchte Rohstoff.

Die dramatischen Folgen: Stranderosionen und Erdrutsche. So schätzt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, dass drei von vier Stränden verloren gehen. Die Hälfte der Menschheit, die an Küsten lebt, und wichtige Ökosysteme werden somit erbarmungslos der Kraft des Meeres ausgesetzt. Indonesien, Kambodscha und Vietnam haben als Gegenmaßnahme den Export von Sand für die Betonherstellung verboten. Aufgrund der großen Nachfrage und dem großen Geld – rund 70 Milliarden Dollar werden jährlich mit Sand umgesetzt – boomt der illegale Handel ohne Rücksicht auf betroffene Personen und die Umwelt.

Sand entsteht durch Gesteinsverwitterung in Gebirgen – ein Jahrtausende dauernder Prozess. Auch wenn in Deutschland Sandabbau aus einheimischen Gruben gefördert wird, werden die Vorräte knapp. Naturschutzgebiete werden für Abbaufirmen attraktiv. Um die schwindende Ressource zu schützen, muss die Verwendung, vor allem im Bausektor, wohl überlegt sein. Auch unter Klimaschutz-, Klimaanpassungs- und Naturschutzaspekten ist die rasant zunehmende Versiegelung einzudämmen. Hier sind Kommunen, Unternehmen, Wohnbaugesellschaften und Privatpersonen gefragt. Durch einen bewussten und sparsamen Umgang können auch die Offenbacherinnen und Offenbacher den wertvollen Rohstoff schützen. Prinzipiell ist Sanieren dem Neubau vorzuziehen. Alternative Baustoffe wie Holz, Lehm und Baustoffrecycling sind die Zukunft. Denn: Die „Sanduhr“ läuft ab.

Quellen: BR Wissen (2021), WWF (2021)

Oktober

KW 40: Energetische Sanierung: Heizkosten senken und etwas Gutes für das Klima tun

Die Tage werden schleichend kürzer und dann steht auch schon wieder der Winter vor der Tür. Die Temperaturen sinken und unsere Heizungen müssen ordentlich „Dampf“ machen, damit wir es warm haben. Primär nutzen die Deutschen fossile Energieträger wie Erdgas und Öl zum Heizen. Im Haushalt verbrauchen Heizungen am meisten Energie und verursachen damit auch die größte Menge an klimaschädlichen Treibhausgasen. Um unser Klima zu schützen, werden fossile Energieträger durch die steigende CO2-Bepreisung immer teurer. Energieeffiziente Heizungen reduzieren den Energieverbrauch deutlich und senken die Kosten. Aber langfristig muss die Versorgung z. B. mit Solarthermie und Erdwärmepumpen sichergestellt werden.

Die klimafreundlichste Energie ist die, die gar nicht erst gebraucht wird. Am effizientesten ist daher die Senkung des Heizwärmebedarfs durch eine energieeffiziente Gebäudesanierung. Bereits einzelne Maßnahmen schlagen sich im Energieverbrauch und Ihrer Rechnung nieder. Lassen Sie sich individuell beraten, was für Sie sinnvoll und finanziell umsetzbar ist. Sanierungsmaßnahmen werden staatlich gefördert und durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) abgewickelt. Durch die steuerliche Abschreibung werden Gebäudesanierungen und der Einsatz von erneuerbaren Energien ebenfalls unterstützt.

Der Heizcheck des Umweltbundesamtes (https://ratgeber.co2online.de/index.php?berater=heizcheck&portal_id=uba) bietet für Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäuser eine erste Möglichkeit, die Heizkosten zu überprüfen. Sie stehen kurz vor einer Sanierungsmaßnahme und benötigen eine unabhängige und kostenlose Beratung? Ob Unternehmen oder Privatbesitzer – wenden Sie sich hierzu gerne an umweltamtoffenbachde.

Quellen: UBA (2019), Verbraucherzentrale (2021)

KW 41: Ein gutes Gefühl mit bewusstem Modekonsum

Alte Bilder der Verwandtschaft zu betrachten, ist schon sehr interessant. Die Fotos zeigen Personen mit adretter und hochwertiger Kleidung. Dafür gab man schon die letzte Mark aus. Der Blick in die Straßen heute beschert ein anderes Bild. Die Fast-Fashion zeigt sich mit schlechter Qualität, niedrigen Preisen und immer kürzeren Modezyklen. Die Frage ist doch: Wie ist es möglich, dass die Ware so spottbillig ist? Dafür bezahlt jemand. Näherinnen und Näher in Niedriglohnländern, die unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten und die Umwelt, die durch den enormen Wasserverbrauch und Pestizideinsatz für den Anbau von Baumwolle, chemische Substanzen bei der Färbung und durch das Waschen der Kleidung beeinträchtigt wird.

Beschäftigt man sich einmal intensiver mit dem Thema und nimmt bewusst die Masse der Ware wahr, kommt der Konsum von Billigware aus ethischen Gründen nicht mehr infrage. Dann überwiegen einfach die positiven Eigenschaften und das gute Gefühl mit einem bewussten Modekonsum. Treffen Sie in Offenbach die Entscheidung für bessere Bedingungen für Mensch und Umwelt hier und in den produzierenden Ländern. Kaufen Sie gebrauchte Kleidung über Second-Hand-Läden oder Tauschbörsen. Wenn es doch ein neues Kleidungsstück sein muss, investieren Sie in qualitativhochwertige Ware, möglichst fair und ökologisch produziert. Langlebigkeit ist ein wesentliches Kriterium der Nachhaltigkeit. Da muss auch die Wahrheit ausgesprochen werden: Ein fair und ökologisch produziertes T-Shirt kostet mehr als das von einem Billighersteller. Einen Wegweiser für die unterschiedlichen Textilsiegel bietet die Verbraucherzentrale https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/nachhaltigkeit/faire-kleidung-das-bedeuten-die-siegel-7072. Zu guter Letzt gilt die alte Weisheit: Weniger ist mehr!

Quellen: Bayern 1 (2021), Nabu (o.J.), Verbraucherzentrale (2021)

KW 42: Die Ernte für den Winter haltbar machen

Wenn die Tage kühler und die Abende kürzer werden ist sie wieder da – die Erntezeit. Viele verschiedene Früchte, aber auch Gemüse, haben jetzt gerade Saison und sind sehr preiswert zu ergattern – verschiedene Kohlsorten aber auch Zwetschgen, Äpfel und Quitten finden Sie zurzeit auf jedem Markt.  Aber nicht nur der Preis ist ein Argument für saisonales Obst aus der Region: Denn einheimisches Obst ist wesentlich besser für die CO2 – Bilanz, als Obst aus Übersee, das mit dem Flugzeug oder dem Schiff transportiert wird!

Warum also auf Obst und Gemüse aus anderen Ländern und Übersee zurückgreifen, wenn Gutes doch so nah sein kann?

Damit Sie in jeder Jahreszeit diese Schätze der Natur genießen können, empfiehlt es sich, Obst und Gemüse haltbar zu machen. Dazu gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Sie können das Obst und Gemüse z. B. einkochen, trocknen, einlegen oder einfrieren. Einfache Anleitungen hierzu finden sich überall im World Wide Web.

Oder Sie verarbeiten das Gekaufte oder selbst Geerntete direkt weiter. Suppen lassen sich beispielsweise sehr gut vorkochen und einfrieren. Aber auch Marmeladen und Chutneys sind einfach in der Herstellung und lassen sich – sofort heiß in Gläser abgefüllt – lange lagern. Zudem wissen Sie was drin ist und es ist häufig preiswerter als industriell gefertigte Produkte.

KW 43: Es wird kalt – Heizen Sie mit Köpfchen

Die Tage werden schleichend kürzer und dann steht auch schon wieder der Winter vor der Tür. Die Temperaturen sinken und unsere Heizungen müssen ordentlich „Dampf“ machen, damit wir es warm haben. Leider macht das Heizen mit 73 % den Großteil des Energieverbrauchs bei Haushalten aus. Das belastet die Umwelt und unseren Geldbeutel. Mit ein paar Tipps können sie beides etwas entlasten und entspannter die kalten Tage an Ihnen vorbeiziehen lassen.

Allgemein sollten Sie darauf achten, dass die Raumtemperaturen nicht unter 17 bis 18° sinken, da ansonsten Schimmelbildung begünstigt wird. Dies können Sie durch regelmäßiges Stoßlüften ebenfalls verhindern. Ansonsten ist es wichtig, dass Sie nachts Rollläden herunterlassen und Vorhänge vorziehen, um den Wärmeverlust über die Fenster zu minimieren. Finden Sie zudem die richtige Temperatur, die für die verschiedenen Räume variiert. Im Wohnzimmer sind 20-22°, in der Küche 18°, im Schlafzimmer 17-18° und im Bad auch 22° geeignet. Drehen Sie die Heizung nachts etwas herunter und kontrollieren Sie die Temperaturzufuhr über ein Thermostatventil.

Die klimafreundlichste Energie ist die, die gar nicht erst gebraucht wird. Am effizientesten ist daher die Senkung des Heizwärmebedarfs durch eine energieeffiziente Gebäudesanierung. Lassen Sie sich individuell beraten, was für Sie sinnvoll und finanziell umsetzbar ist. Sanierungsmaßnahmen werden staatlich gefördert und durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) abgewickelt. Durch die steuerliche Abschreibung werden Gebäudesanierungen und der Einsatz von erneuerbaren Energien ebenfalls unterstützt.

Prüfen Sie auch den Heizcheck des Umweltbundesamtes unter https://ratgeber.co2online.de/heizcheck/uba/start.

Quellen: UBA (2021), Verbraucherzentrale (2021)

KW 44: Sich die schönen Nebenwirkungen des Klimaschutzes klarmachen!

Auch wenn sich derzeit die überwiegende Mehrheit aller Wissenschaftler – ca. 99 Prozent-  darüber einig sind, dass wir Menschen mit unserem Verhalten das Klima beeinflusst haben und zukünftig beeinflussen können, gibt es immer noch Skeptiker. Häufig kommt dann das Argument auf, dass der Zusammenhang zwischen dem menschlichen Handeln und dem Klima doch gar nicht nachgewiesen werden kann und Klimaschutzmaßnahmen sehr viel Geld kosten und womöglich „gar nichts bringen“- und schon gar nicht, wenn nicht alle mitmachen.

Abgesehen davon, dass sich auch die meisten Ökonomen darüber einig sind, dass die Kosten des Nichtstuns die Kosten des Klimaschutzes, um ein Vielfaches übersteigen werden, könnte man sich doch einmal die Zeit nehmen um zu überlegen, was denn überhaupt das Worst-Case-Szenario wäre? Also was wäre denn überhaupt, wenn all die Maßnahmen für den Klimaschutz „nichts bringen“ würden?

Bei genauerem Betrachten sind die Nebenwirkungen von Erneuerbaren Energien, autofreien Innenstädten, emissionsfreien Motoren, nachhaltigerer Ernährung, weniger Urlaubsflügen und vielen weiteren Klimaschutznahmen nämlich gar nicht so schlecht!

Ein Gedankenspiel:

Wir hätten in den Städten eine Luftqualität, die wir noch nie zuvor genießen konnten und es gäbe weniger Straßenlärm. Die Städte werden grüner! Größere Parkplätze könnten zu Stadtparks umgestaltet werden und kleinere dienen dann als Aufenthaltsfläche für Anwohner, um abends ein Feierabendbierchen zu trinken. Kinder könnten wieder auf den Straßen spielen. Es gäbe weniger Fluglärm und viele Menschen würden sich vermutlich etwas gesünder ernähren. Gewässer und Böden werden sauberer, da in sie weniger Schadstoffe aus dem Niederschlag und der Landwirtschaft eingetragen werden und vieles, vieles mehr. Klimaschutz bedeutet also längst nicht nur Verzicht. Er bringt auch eine noch nie dagewesene Lebensqualität mit sich!

November

KW 45: Althandys lieber zu Medaillen verwerten lassen

Was haben Ihr altes Mobiltelefon und olympische Medaillen gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Aus japanischer Sicht sieht das anders aus. Das Land hat nämlich seit 2017 ca. 79.000 Tonnen „Elektroschrott“ gesammelt. „Schrott“ kann man das jedoch nicht nennen, denn aus den abgegebenen Elektrogeräten konnte so viel Gold, Silber und Bronze herausextrahiert werden, dass alle 5.000 Medaillen für die olympischen Spiele daraus bestehen. Die Rohstoffe haben einen Wert von mehreren Millionen Euro.

Schön und gut könnte man meinen, was hat es aber mit mir zu tun? Jede Person kann dazu beitragen, dass diese so wichtigen Rohstoffe weiterverwendet werden, damit nicht extra neue (unter teils unmenschlichen Bedingungen) gefördert werden müssen. Viele, insbesondere kleine, alte Elektrogeräte landen jedoch auf dem Speicher, in der Schublade oder im Restmüll. Letzteres ist jedoch der ganz falsche Weg, denn in der Regel werden sie dann einfach direkt vernichtet und thermisch verwendet. Es werden also buchstäblich Millionen von Euro verbrannt – jedes Jahr. So fallen allein in Deutschland 20 kg Elektroschrott pro Person und Jahr an, also 160 Millionen kg.

Schauen Sie doch auch mal bei Ihnen zuhause nach, ob Sie noch alte Mobiltelefone, Bügeleisen, Computerzubehör etc. haben. Diese können Sie in der Regel kostenlos auf dem Wertstoffhof entsorgen. Zudem sind Händler ebenfalls ab 400 qm Fläche verpflichtet, diese anzunehmen. Bei Kleingeräten unter 25 cm können bis zu fünf Geräte abgegeben werden, ohne, dass Sie etwas kaufen müssen.

Wer weiß, vielleicht bestehen die nächsten Medaillen aus Ihren Altgeräten.

Quellen: Deutsche Umwelthilfe, Umweltbundesamt, Sky

KW 46: Auf Schadstoffe in der Kleidung achten

Seien Sie ehrlich, bei regnerischen und kalten Herbst- und Winterwetter zieht es Sie eher nicht nach draußen, oder? Ihre Kinder hingegen lassen sich davon vermutlich weniger beeindrucken. Damit sie trocken und warm draußen toben können, sind Matschhosen, Gummistiefel, Regenjacken und Winterjacken unerlässlich. Doch gerade letztere schneiden in Tests durchgehend schlecht ab. Ein Großteil der Jacken enthält zinnorganische Verbindungen, PVC, diverse Weichmacher (DEHP, DEHT, DINP) und Farbstoffe (Dispers-gelb, Dispers-blau, Anilin) sowie PAK und sogar Cadmium. Diese Substanzen können durch Reibung und Schweiß freigesetzt werden und sind gesundheitlich nicht unbedenklich. Besonders die Farbstoffe und PAK stehen unter Verdacht krebserregend zu sein, Weichmacher und zinnorganische Verbindungen haben eine hormonelle Wirkung. Hinzu kommt, dass sowohl bei der Herstellung als auch bei der Entsorgung dieser Jacken die Umwelt stark belastet wird. Vor allem durch das Verbrennen des widerstandsfähigen PVC entstehen giftige Gase, die in aufwändigen Prozessen in den Verbrennungsanlagen neutralisiert werden müssen. Damit Kinder aber trotzdem unbeschwert draußen spielen können, ohne dass Sie sich Sorgen um ihre Gesundheit machen müssen, ist es ratsam ihnen Kleidung aus gewachster Baumwolle, Polyethylen oder Polyester anzuziehen. Bei Gummistiefeln ist man mit Produkten aus Naturkautschuk auf der sicheren Seite. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass Gummistiefel nicht barfuß getragen werden. Das Tragen von Wollsocken verhindert den direkten Hautkontakt mit dem Material und vermindert somit die Schadstoffaufnahme.

Quelle: www.bund.net, www.oekotest.de

KW 47: Für den Biomüll Zeitungen statt Plastiktüten

Die Deutschen, sagt man, seien Meister der Mülltrennung. Dabei ist das nicht immer ganz einfach und erfordert hin und wieder Detailarbeit. Ein Beispiel ist die richtige Entsorgung des Bioabfalls. Dieser muss seit 2015 laut Paragraph 11 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes getrennt gesammelt werden, denn der Biomüll kann gut weiterverwertet werden – zu Kompost, Bioenergie, Dünger etc.

Die Inhalte neigen generell dazu, schnell Feuchtigkeit zu bilden. Das kann unangenehm sein. Da kommt eine Plastiktüte gut gelegen. Allerdings darf die Plastiktüte nicht mit dem Bioabfall entsorgt werden, da sie sich erst nach ca. 100 Jahren zersetzt hat. Dieses Problem kennen auch viele Gewässer und Wälder dieser Welt. Auch eine sogenannte kompostierbare Plastiktüte braucht hierfür zu lange, obwohl sie sich deutlich schneller zersetzt. Im Kompostierwerk muss nach vier bis fünf Wochen der Kompost verkaufsfertig sein. Kompostierbare Plastiktüten brauchen zwölf Wochen und sind für die Kompostierung daher Fremdkörper, die umständlich entsorgt werden müssen. Der Stadtservice Offenbach weist daher darauf hin, dass kompostierbare Kunststofftüten für den Bioabfall in Offenbach nicht zugelassen sind.

Das einfachste ist es daher, dass der Biomüll in, bestenfalls recycelten oder anderweitig genutzten, Papier gesammelt wird. Dafür gibt es einfache Papiertüten im Supermarkt. Oder Sie nutzen diese gelesene Offenbach-Post. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Das Papier muss frei von Plastik sein. Manche Bäckertüten fallen daher raus, weil sie ein Fenster haben oder von innen beschichtet sind. Bei letztem können Sie mit den Fingern an der Oberfläche reiben und prüfen, ob eine Beschichtung vorliegt.

Sie merken, dass das nicht ganz einfach ist. Bei durchschnittlich 123 kg Biomüll pro Person und Jahr in Deutschland wäre es aber viel zu schade, wenn diese nicht genutzt werden.

Quelle: Stadtservice Offenbach (o.J.), Geo (o. J.)