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Um Mitternacht wurde der Leitstelle der Offenbacher Feuerwehr ein Feuer in der Senefelder Straße gemeldet. Auf Basis der Erkenntnisse aus den Notrufen wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr und eine Freiwillige Feuerwehr alarmiert.
Dachstuhlbrand Senefelder Straße
Dachstuhlbrand Senefelder Straße © Feuerwehr Offenbach

Nach Eintreffen des Löschzuges und der ersten Erkundung wurden weitere Einsatzkräfte nachgefordert, da erkannt wurde, dass es im Treppenraum des Gebäudes brennt und der Brand bereits auf das Dachgeschoß und den Dachstuhl des 3-geschossigen Wohngebäudes mit ausgebautem Dachgeschoß und Spitzboden übergegriffen hatte. Es wurden daraufhin sofort weitere Einsatzkräfte aller Freiwilligen Feuerwehren, eine weitere Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Isenburg sowie Rettungsdienstkräfte des Offenbacher Rettungsdienstes und ein Betreuungsbus der Berufsfeuerwehr Frankfurt alarmiert.

Alle Bewohnerinnen und Bewohner des Gebäudes konnten in Sicherheit gebracht werden oder befanden sich bei Eintreffen der Feuerwehr bereits im Freien. Da keine Personen vermisst wurden, musste keine Menschenrettung oder Suche nach Personen durchgeführt werden. Der Treppenraum konnte aufgrund der Brandausbreitung nur noch bis zu den Wohnungen im 2. Obergeschoß begangen werden. Im Dachgeschoß waren keine Wohnungen vorhanden. Alle Wohnungen konnten kontrolliert werden. Der Löschangriff konnte allerdings nur im Außenangriff und über die Drehleitern durchgeführt werden. Hierzu wurden 4 Strahlrohre, unter anderem über die beiden Drehleitern, eingesetzt.

Die 13 Bewohnerinnen und Bewohner des Gebäudes wurden durch Einsatzkräfte der alarmierten Betreuungszüge des Arbeiter Samariter Bundes und des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort betreut und versorgt und im Betreuungsbus der BF Frankfurt vorübergehend untergebracht. Mit dem Bus wurden dann 10 Personen zur Notunterbringung in ein Offenbacher Hotel gefahren, die anderen Personen organisierten ihre Unterkunft selbstständig. Die Notunterbringung wurde von Stadtpolizei und Landespolizei organisierten. Das Haus ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar. Die Bauaufsichtsbehörde prüft gemeinsam mit der Expertise eines hinzugerufenen Baustatikers, ob dessen weitere Nutzung untersagt werden muss. Die aufwendigen Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin.

Alarmierte dienstfreie Kräfte der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Waldheim stellten während des Einsatzes den Brandschutz für das Stadtgebiet sicher.

Einsatzende: 05.30 Uhr
Ursache: unbekannt
Personenschaden: keiner
Eingesetzte Kräfte: 83 von BF und FF Offenbach, FF Neu-Isenburg, BF Frankfurt, RD Offenbach, ASB, DRK und THW
Sachschaden in €: unbekannt