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Gruppenbild mit allen Teilnehmern des Treffens.
Gruppenbild mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern © Stadt Offenbach
Die Energieeffizienzberatung für Unternehmen ist eine der erfolgreichsten Maßnahmen im Klimaschutzkonzept der Stadt und hat bereits 2015 einen Preis auf Bundesebene im Kommunalen Klimaschutz gewonnen.

Umweltdezernent Paul-Gerhard Weiß begrüßte jetzt im Restaurant Schiffchen – eines der Unternehmen, die an einer Energieberatung teilgenommen haben – zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den Betrieben, die bereits erfolgreich in der Energieeffizienz sind oder nach der Beratung Maßnahmen entwickeln. Auf Einladung des Amtes für Umwelt, Energie und Klimaschutz traf man sich zum Austausch, um aktuelle Themen und erfolgreich umgesetzte Maßnahmen zu diskutieren. Ein Schwerpunkt war das Thema Fördermittel. Dieser Themenbereich ist für Personen, die sich im Unternehmen „nur so nebenbei“ damit beschäftigen, schier unüberschaubar.  Der Vortrag dazu brachte für den ein oder anderen Licht ins Dunkel des Förderdschungels und nannte im Wesentlichen vier Fördergeber: Die Stadt Offenbach mit der Energieeffizienzberatung, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das Land Hessen und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Das BAFA fördert Energieberatung im Mittelstand, hocheffiziente Querschnittstechnologien, Heizungsoptimierung, Heizen mit erneuerbaren Energien, Kälte- und Klimaanlagen, Beratungen zu Energiespar-Contracting, innovative marktreife Klimaschutzprodukte und Elektromobilität. Das BMWi bietet mit dem sogenannten Marktanreizprogramm Förderung für Wärme aus Erneuerbaren Energien, während das Land Hessen ebenfalls Umweltberatung fördert sowie Forschungs- und Investitionsvorhaben. Die KfW hat hingegen auch den Baustein der Förderung beim Bauen und Sanieren ebenso wie Erneuerbare Energien mit im Angebot. „Wichtig ist: Bei allen Maßnahmen, welche die Unternehmen mit Förderung umsetzen möchten, müssen sie sich immer vor Beginn der Maßnahme zu Fördermöglichkeiten informieren und diese entsprechend beantragen“, erklärt Heike Hollerbach vom Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz.

Der Austausch steht im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt jedes Treffens stehen die teilnehmenden Unternehmen und deren Austausch. „Die meisten Unternehmen sind schon bei unserer Energieberatung für Unternehmen aufgesucht worden und es gibt in Offenbach viele gute Beispiele. So auch der heutige Gastgeber, dessen Warmwasserversorgung über eine Solarthermie-Anlage läuft“, erläutert Hollerbach.

„Es gibt viele interessante Ansätze zum Beispiel für das Thema Ladeinfrastruktur in Sachen Elektromobilität, wir kommen gut miteinander ins Gespräch“, so Martin Stadie, Senior Project Engineer Powertrain & Material Research von der Firma Honda R&D Europe (Deutschland) GmbH.

Gemeinsam mit den Partnern der IHK, der Wirtschaftsförderung und der Kreishandwerkerschaft ist es das Ziel zu Erfahrungen, Herausforderungen, Innovationen, individuellen Anliegen, bereits umgesetzten Energie- und Klimaschutzmaßnahmen und natürlich Erfolgen zu berichten und sich auszutauschen. Der Termin für das nächste Treffen steht schon fest und dann wird Frank Bartenstein die interessierten Unternehmen am 30. Oktober 2018 bei BWS Sicherheitsdienste in Bieber-Waldhof herzlich willkommen heißen.

Dorothee Rolfsmeyer ist weiterhin Ansprechpartnerin für den Kreis der Unternehmen: „Bei allen Fragen – sei es zu Fördermitteln, einem anderen speziellen Thema oder auch zur Beratung im Allgemeinen – wenden Sie sich gerne an uns. Auch im Gewerbegebiet Sprendlinger Landstraße, in dem wir zurzeit mit sehr positiver Resonanz unterwegs sind, können wir noch weitere Unternehmen beraten.“

20. April 2018