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Baum mit Herz
© Stadt Offenbach

Offenbach am Main, 07.03.2017 – Welche Stadtgebiete werden in Offenbach besonders von dem Klimawandel betroffen sein? Welche Maßnahmen gibt es schon, die die Folgen dieser Entwicklung ab puffern könnten und welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, damit die Menschen in Offenbach weiterhin sicher und gesund wohnen, arbeiten und leben können?

Diese Fragen und Zusammenhänge wurden 12 Monate lang im Rahmen der Erstellung einer Gesamtstrategie zur Anpassung an den Klimawandel bearbeitet. Denn Starkregen, Sturzfluten, Hochwasser, zunehmende Hitzetage und anhaltende Trockenheit sind nur einige der klimarelevanten Wetterphänomene, die in Zukunft zunehmen werden.

In einem breit angelegten Beteiligungsprozess wurden in mehreren Workshops schrittweise die gefährdeten und betroffenen Stadtgebiete in Offenbach identifiziert, Leitlinien für eine klimaangepasste Stadtentwicklung formuliert und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in verschiedenen Handlungsbereichen der Stadt zusammen gestellt. Dabei wurden nicht nur städtische Ämter und zuständige Töchter im Stadtkonzern in die Arbeit mit einbezogen, sondern Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft, Naturschutz und regionale Partner.

Die zukünftige Entwicklung Offenbachs, als attraktiver Wohn- und Arbeitsort im Zentrum des Rhein Main Gebietes, erfordert, dass durch vorausschauendes Handeln eine klimaangepasste Entwicklung Offenbachs voran gebracht wird. Dabei wird zusätzlich auf die Synergie zwischen lokalem Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel ein besonderer Schwerpunkt gelegt. Das Teilkonzept Klimaanpassung ergänzt somit das Integrierte Klimaschutzkonzept und wird die Handlungsfähigkeit der Stadt erhöhen.

Die Ergebnisse dieses Arbeitsprozesses, unter Feder führung des Amts für Umwelt, Energie und Klimaschutz, stellen die Beteiligten am Dienstag, 14. März, um 18.30 Uhr in den Räumen des Deutschen Wetterdienstes vor. Gäste können auch gemeinsam über die Ergebnisse diskutieren und sich in die Themen einbringen.