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Seit dem 01. November 2020 hat David Stoitner die Stelle des Klimaanpassungsmanagers beim Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz von seiner Vorgängerin Laura Düpre übernommen und ist für die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Konzept zur Anpassung an den Klimawandel zuständig.
Klimaanpassungsmanager David Stoitner
© Stadt Offenbach

Starkregen, Sturzfluten, Hochwasser, zunehmende Hitzetage und anhaltende Trockenheit in Offenbach sind nur einige der Wetterphänomene, die aufgrund des Klimawandels künftig noch zunehmen werden. Die Stadt Offenbach versucht sich durch unterschiedliche Maßnahmen auf den Klimawandel einzustellen und einige der zu erwartenden Folgen abzuschwächen. Hierzu haben Magistrat und Stadtverordnete im Juni 2017 die Gesamtstrategie des Integrierten Klimaschutzkonzeptes zur Anpassung an den Klimawandel beschlossen.

Mit Fördermitteln aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat die Stadt von März 2016 bis April 2017 ein Konzept zur Anpassung an den Klimawandel erarbeitet.

Unter großer Beteiligung der Bevölkerung, Politik und fachrelevanter Organisationen wurden besonders vom Klimawandel betroffene Bereiche in Offenbach ermittelt und der Handlungsbedarf identifiziert. Auf dieser Grundlage wurde eine Gesamtstrategie mit Leitbild zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt sowie ein Maßnahmenkatalog mit prioritären Maßnahmen zur zeitnahen Umsetzung ausgearbeitet. Das Konzept mit den Maßnahmen finden Sie unter folgendem Link: 

Seit dem 01. November 2020 hat David Stoitner die Stelle des Klimaanpassungsmanagers beim Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz von seiner Vorgängerin Laura Düpre übernommen und ist für die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Konzept zuständig. Frau Düpre übernimmt aktuell die Aufgaben im Bereich Klimaschutz.

David Stoitner kommt aus Mittelhessen und hat an den Universitäten Frankfurt, Heidelberg und Stockholm Geographie studiert. Während er aus dem Bachelor vertiefte Kenntnisse der Stadtentwicklung und Mobilität mitgenommen hat, spezialisierte er sich im Masterstudiengang auf Themen der nachhaltigen Raumentwicklung, Wissenstransfer und neue Formen von Arbeit in der Wissensökonomie. Neben seinem Studium konnte er praktische Erfahrungen im Mobilitätsmanagement Rhein-Main bei der ivm GmbH, beim Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und beim Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung der Stadt Mannheim sammeln.

Der Klimawandel betrifft verschiedene Bereiche und Gruppen, weswegen zur Umsetzung der priorisierten Maßnahmen zusammen mit städtischen, bürgerschaftlichen und unternehmerischen Akteurinnen und Akteuren Projekte angestoßen werden. Hierbei stehen die Maßnahmen im Vordergrund, die dazu führen, dass zukünftige Auswirkungen des Klimawandels (z.B. Hitze, Trockenheit, Starkregen und Hochwasser) bei Planungsprozessen bedacht und bei bestehender Planung integriert werden.

David Stoitner freut sich auf die Arbeit beim Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz und der Möglichkeit der aktiven Gestaltung: „Ich freue mich sehr, an einem wichtigen Thema mitarbeiten und damit einen Beitrag leisten zu können, dass Offenbach für den Klimawandel gewappnet ist. Es ist spannend, dass Klimaanpassung so vielfältig ist und es erfordert, dass interdisziplinär gearbeitet wird. Offenbach ist eine sehr dynamische Stadt, in der viel passiert und kreative Projekte initiiert werden. Viele Akteurinnen und Akteure haben Lust darauf, zusammen neue Wege zu gehen, um negative Auswirkungen zu reduzieren und bestenfalls zu verhindern, damit Offenbach auch in Zukunft genauso lebenswert bleibt, wie es ist.“

Die Vollzeitstelle wird zu 90 % durch Mittel der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums gefördert. Ein Antrag auf Verlängerung der Stelle um 12 Monate ist beim Fördergeber eingereicht.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Offenbach am Main, 12.11.2020

Logo National Klimaschutz Initiative
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
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