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In Zeiten verstärkter Nutzung von Home-Office-Arbeitsplätzen rückt die Frage einer möglichst umweltfreundlichen PC-Nutzung in den Vordergrund.
Überprüfen Sie, ob Sie die Energiesparfunktion nutzen können. Jeder Computer und auch viele Monitore verfügen über Energiespar-Einstellungen, die Nutzerinnen und Nutzer aktivieren können. Dies reicht von der Helligkeitsregelung des Monitors bis hin zum Energiespar-Modus des Computers, der das Gerät in Arbeitspausen automatisch in den Ruhezustand versetzt. Statt zum Beispiel 80 Watt im Betriebszustand braucht ein moderner PC inklusive Monitor dann nur noch ein Watt oder weniger.
Sofern Sie den Rechner nicht nutzen, sollten Sie ihn außerdem vom Netz trennen, da Computer in der Regel auch im ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen (Stand-by). Dies erfolgt am einfachsten über eine abschaltbare Steckdosenleiste. Dies gilt ebenso für mobile Geräte mit Akku und Ladegerät. Hier sollten Sie darauf achten, Netzteile nach dem Ladevorgang immer vom Netz zu trennen, da diese sonst weiterhin Strom verbrauchen können. Akkus schonen Sie, indem Sie z. B. Laptops bei ca. 20% Akkustand laden und ihn bei ca. 80% wieder vom Netz nehmen.
Verzichten Sie auf Bildschirmschoner. Sie sind zwar hübsch, aber benötigen mehr Strom, als wenn der Bildschirm bei Inaktivität einfach abgeblendet wird.
Beziehen Sie Ökostrom: Ökostrom ist Strom, der auf ökologisch vertretbare Art und Weise aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird. Achten Sie darauf, dass das Angebot mit einem empfehlenswerten Label wie „Grüner Strom Label“ oder „ok-Power“ ausgezeichnet ist.
Darüber hinaus können Sie für E-Mail-Anbieter oder Suchmaschinen einen ökologischen Anbieter wählen. Diese decken den Energiebedarf ihrer Rechenzentren mit Ökostrom ab und/oder kompensieren die Treibhausgasemissionen der Dienstleistungen. Außerdem sollten Sie versuchen, Ihr Datenvolumen zu reduzieren, indem Sie z.B. Links statt großer Dateien versenden oder inaktive Accounts und nicht gelesene Newsletter-Abonnements kündigen.

Quelle: Umweltbundesamt (2020)