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Eines höheren Alters als das 35 Kilometer entfernte Rom rühmt sich die 45000-Einwohner-Stadt Velletri. Sie liegt an der römischen Via Appia, der wohl wichtigsten Straße des Imperiums. Nur etwa 50 Kilometer trennen es von der Küste. Leicht erreichbar sind der Albaner See und Castelgandolfo, der Sommersitz des Papstes.

Hügel, bis auf 1200 Meter aufsteigende Berge und eine fruchtbare Ebene kennzeichnen die Landschaft. Velletri ist landwirtschaftlich orientiert. Angebaut werden Wein, Obst und Oliven. Ein Weinbau-Institut forscht und züchtet fürs ganze Land. Doch auch Nahrungsmittel- und Bekleidungsproduktion, Holz- und Metallverarbeitung sind nennenswert.

Den Kern des hügeligen Stadtgebiets überragt der romanisch-gotische Torre del Trivio, der Glockenturm der Kirche St. Maria del Trivio. Aus vorrömischer Zeit stammen Reste eines Tempels. Sehenswert ist weiterhin die Kathedrale St. Clemente mit einer Krypta aus der Frühzeit des Christentums. Der Kern der Kathedrale stammt aus dem 4. Jahrhundert. Kunstschätze in ihrem Inneren sind Werke des 13. und 14. Jahrhunderts Eine bemerkenswerte archäologische Sammlung präsentiert ein Museum, das im Untergeschoss des Rathauses, des Palazzo Comunale, eingerichtet wurde. Es ist ein Renaissance-Bau aus dem 16. Jahrhundert. Eines der wertvollsten archäologischen Exponate ist ein römischer Sarkophag aus dem ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Ihn schmücken Darstellungen der Abenteuer des Herkules.

Mit Velletri konnte die 1957 begründete Partnerschaft in einer regen Lebendigkeit gehalten werden.