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Blick auf Offenbach mit Hafen
© Fotodesign Häsler / Stadt Offenbach
Der alljährlich erscheinende Jahresbericht informiert über die Aktivitäten der Wirtschaftsförderung und präsentiert die Arbeitsergebnisse aus dem laufenden Jahr.

Diese waren im Jahr 2015 vor allem auf die Erarbeitung eines Masterplans für Offenbach ausgerichtet, der gemeinsam mit dem von der IHK Offenbach gegründeten Verein „Offenbach offensiv“ auf den Weg gebracht wurde. Die Ergebnisse des Masterplans wurden am 09.12.2015 der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Ziele der Aktivitäten der Wirtschaftsförderung waren im Einzelnen:

  • Wirtschaftswachstum unterstützen.
  • Beteiligung der Offenbacher Bürger und Firmen im Masterplanprozess.
  • Die Einbindung der Flächeneigentümer in die Vermarktungsbemühungen der Stadt.
  • Die Verfügbarkeit der Gewerbeflächen verbessern.
  • Das Interesse von Investoren am Standort weiter zu stärken.
  • Netzwerkarbeit und Kontaktpflege.

Diese Aktivitäten führten 2015 zu einer Fülle von Erfolgen:

1. Firmenbetreuung

  • Mehr als 250 Beratungsgespräche zu Einzelanfragen, Projekten oder Standortthemen.
  • An sechs Veranstaltungen der Wirtschaftsförderung nahmen ca. 1.300 Gäste teil.
  • Teilnahme der Wirtschaftsförderung an ca. 120 Veranstaltungen der Wirtschaft.

2. Ansiedlungsberatung/Flächenvermittlung

  • 176 Flächenanfragen gingen bei der Wirtschaftsförderung ein, davon konnten 111 Anfragen mit Informationen zu geeigneten Flächen bedient werden.
  • 141 Neuansiedlungen mit ca. 620 Arbeitsplätzen, so z.B. die Fa. Saint Gobain im Hafen sowie im gewerblichen Sektor die Fa. Kletterbar an der Sprendlinger Landstraße und die Fa. T-Wall GmbH in der Rowentastraße.

3. Existenzgründung

  • Bereits zum 9. Mal in Folge belegte die Stadt Offenbach im Rahmen des NUI-Regionenrankings 2014 mit einem NUI-Indikator von 302,9 bundesweit den Platz 1.
  • Dieses gute Abschneiden der Stadt ist insbesondere auf die sehr hohe Gründungsintensität in Offenbach zurückzuführen.
  • Im Jahr 2015 hat die Wirtschaftsförderung Offenbach 12 konkrete Erst- oder Orientierungsgespräche mit interessierten Gründerinnen und Gründern geführt.
  • Die Wirtschaftsförderung hat an zahlreichen Veranstaltungen teilgenommen, wie z.B. dem IHK-Existenzgründertag, dem Tag des Handwerks, dem Frankfurter Gründerpreis, bei Veranstaltungen des Frankfurter Gründernetzwerkes und beim hessischen Gründerpreis.

4. Citymanagement

  • Strukturwandel des Offenbacher Handels: Die Umsätze im rein stationären Handel gehen aufgrund des wachsenden Online-Handels zurück. Durch Multi-Channel-Aktivitäten wird die Trennung „online“ und „offline“ perspektivisch kleiner.
  • City-Passage wird nach Auszug der Spielothek komplett entmietet sein. Investor befindet sich in engen Gesprächen mit der Stadt.
  • Aufgabe für 2016: Weiterhin an der Aufwertung der Innenstadt arbeiten.

5. Kreativwirtschaft

  • Partnerschaft mit dem Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“ der Goethe Universität Frankfurt: Gemeinsame Veranstaltungsreihe „Goethe Lectures Offenbach“ mit vier Abendveranstaltungen in 2015 im Klingspor Museum, ca. 100 Besucher pro Veranstaltung.
  • Eine Studie der Wirtschaftsförderung zur Entwicklung der Kreativwirtschaft in Offenbach wurde im Juni 15 im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt: Im Zeitraum von 2007 bis 2013 hat sich die Zahl der Unternehmen der Kreativwirtschaft in Offenbach von 1345 (2007) auf 2967 (2013) erhöht – das entspricht einem Anstieg um 120%.

Der Standort Offenbach hat in der Region weiter an Sichtbarkeit gewonnen und ist sowohl bei Investoren als auch bei Flächennutzern nach wie vor stark nachgefragt.

Für das Wirtschaftsjahr 2016 gilt es, diesen positiven Trend für die Zukunft noch weiter auszubauen und zu festigen.