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Telefonhörer mit Info-Schild
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Zusammenstellung der wichtigsten Informationen und Beratungsstellen für Unternehmen in Offenbach sowie weitere Informationen und Beratungsmöglichkeiten für Selbstständige, Kleinstunternehmen, den Handel und das Gastgewerbe.

+++Die Übersicht wird fortlaufend aktualisiert (Stand: 11.05.2021)+++

AKTUELLES

Lockdown-Regelungen

Ausgangsbeschränkungen: Offenbacherinnen und Offenbacher dürfen die eigene Wohnung zwischen 22 Uhr und 5 Uhr nur aus gewichtigen Gründen verlassen. Gewichtige Gründe sind unter anderem: Berufsausübung, medizinische Hilfe, unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger, Sterbende begleiten, das Sorge- oder Umgangsrechts wahrnehmen oder den Hund ausführen. Zudem ist es bis 24 Uhr erlaubt, alleine spazieren oder joggen zu gehen.

Öffentlicher und privater Raum – Kontaktbeschränkungen: Angehörige eines Haushalts dürfen maximal eine weitere Person aus einem anderen Haushalt treffen, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mit eingerechnet sind. Das Sorge- oder Umgangsrecht ist davon ausgenommen. Für Veranstaltungen bei Todesfällen sind bis zu 30 Menschen zulässig (hier gelten je nach Trauerhalle weitere Beschränkungen). 

Alkoholkonsum: Der Konsum von alkoholischen Getränken ist bis auf Weiteres auf folgenden öffentlichen Plätzen, Straßen und Anlagen ganztägig verboten: Büsingpark, Martin-Luther-Park, Fußgängerzone (zwischen Kaiserstraße, Berliner Straße, Marktplatz und Geleitsstraße), Wilhelmsplatz, Mainufervorgelände, Hafenplatz und Hafentreppe, Dreieichpark, Wetterpark, Leonhard-Eißnert-Park, Waldpark.

Schulen und Kitas: Offenbacher Schülerinnen und Schüler erhalten nur noch Distanzunterricht. Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen (samt Abschlussprüfungen) erhalten Präsenzunterricht. Es wird eine Notbetreuung in den Schulen angeboten. Die Schulen haben für die Notbetreuung eine Liste mit „systemrelevanten Berufen“ vom Staatlichen Schulamt erhalten.
An der Notbetreuung dürfen Schülerinnen und Schüler nur teilnehmen, die zu Beginn des Schultages einen Nachweis haben, dass keine Infektion mit dem Sars-CoV2-Virus vorliegt. Es soll zweimal in der Woche in Offenbacher Schulen ein Test auf Covid-19 durchgeführt werden. Schülerinnen oder Schüler, die nicht an der Testung in der Schule teilnehmen wollen, können alternativ mit dem schriftlichen Nachweis eines externen Tests (kostenfreier Schnelltest), der maximal 72 Stunden zurückliegen darf, am Präsenzunterricht teilnehmen. Wer beides verweigert, darf die Schule nicht betreten.

Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen sind nur eingeschränkt geöffnet. Für Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen gilt eine Notbetreuung. Eine Notbetreuung kommt beispielsweise in Frage, wenn Eltern in Einrichtungen der kritischen Infrastruktur arbeiten oder alleinerziehend sind. Auch Härtefälle werden geprüft.

Erweiterte Maskenpflicht gilt weiter: Auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel muss immer dann eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sichergestellt werden kann. Dies gilt insbesondere in Fußgängerzonen und an Verkehrskreuzungen. Auch auf Parkplätzen, vor Geschäften und in Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, muss eine Maske getragen werden. In Fahrzeugen muss ebenfalls eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, wenn die Mitfahrenden aus verschiedenen Haushalten stammen. Visiere aller Art sind nicht gestattet.

Seit November 2020 muss in der Zeit von 8 bis 22 Uhr auch eine Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen der Stadt getragen werden:

  • in der Innenstadt:zwischen Luisenstraße, Berliner Straße, Herrnstraße, Mainstraße, Karlstraße und Bismarckstraße;
  • im Stadtteil Hafen: im Bereich vom Hafenplatz und Hafentreppe;
  • im Stadtteil Bieber: in der Aschaffenburger Straße/Seligenstädter Straße (zwischen Bergstraße und Obermühlstraße) sowie
  • im Stadtteil Bürgel: in der Langstraße (zwischen Alicestraße und Hessenstraße) sowie in der Offenbacher Straße (zwischen Hessenstraße und Alicestraße).

Die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in den oben genannten Bereichen bedeutet auch, dass essen, trinken und rauchen im Gehen verboten sind. Essen, trinken und rauchen im Stehen sind weiterhin erlaubt. Ausnahme: Markttage (Dienstag, Freitag, Samstag) auf dem Wilhelmplatz. Hier ist der Verzehr von Speisen und Getränken sowie der Konsum von Tabakwaren für die Dauer der Pflicht zum Tragen einer medizinische Maske (OP-Maske) oder Atemnschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) grundsätzlich untersagt. Wer auf dem Fahrrad fährt, benötigt keine Mund-Nasen-Bedeckung.

Maske im ÖPNV - Achtung Änderung: Bei einer Inzidenz über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen müssen Personen ab 6 Jahren im öffentlichen Personennahverkehr eine FFP2-Maske (oder vergleichbar wie KN95 und N95) tragen! Sollte die Inzidenz unter 100 liegen können auch andere medizinische Masken (OP-Masken) getragen werden. Ausgenommen sind lediglich Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können sowie gehörlose und schwerhörige Menschen.

Geschäfte: Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel (geöffnet für einen Kunden pro 20 qm bei Verkaufsfläche bis 800 qm bzw. für einen Kunden pro 40 qm bei Verkaufsflächen über 800 qm). 
In Baumärkten sowie alle anderen Geschäften darf nur noch mit Click & Collect bzw. Lieferungen eingekauft werden.
Jede Kundin und jeder Kunde und jede Kundin muss in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske (OP-Maske) oder eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen.
Ausblick: Bei einer Inzidenz unter 150 in wird es in allen weiteren Geschäften möglich sein, mit Termin und mit einem aktuellen negativen Testergebnis einzukaufen.

Wochenmarkt: Auf den Verkehrsflächen von Wochenmärkten ist der Verzehr von Speisen und Getränken grundsätzlich verboten. Am Wilhelmsplatz ist an Markttagen (Dienstag, Freitag, Samstag) der Verzehr von Speisen und Getränken sowie der Konsum von Tabakwaren für die Dauer der Pflicht zum Tragen einer grundsätzlich untersagt. Auf dem Wochenmarkt muss eine medizinischen Maske (OP-Maske) oder FFP2 (vergleichbar) getragen werden.

Körpernahe Dienstleistungen: Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen  sind erlaubt. Es gilt Maskenpflicht (medizinische Maske/OP-Maske oder FFP2/vergleichbar). Außerdem dürfen Friseurbetriebe und Fußpfleger geöffnet bleiben. Diese dürfen aber nur mit Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) arbeiten. Beim Friseurbesuch und bei der Fußpflege muss zudem ein tagesaktueller negativer Corona-Test vorgelegt werden. Andere körpernahe Dienstleistungen sind nicht mehr möglich.

Dienstleistungen: Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches bleiben geöffnet.

Gastronomie: Restaurants, Gaststätten, Bars, Cafés, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen. Weiterhin erlaubt bleibt die Lieferung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Die Abholung von Speisen und Getränken ist erlaubt -  zwischen 22 bis 5 Uhr ist die Abholung jedoch untersagt. Bei der Abholung muss sichergestellt sein, dass es nicht zu Wartezeiten kommt oder beim Warten ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Abholern eingehalten wird. Geeignete Hygienemaßnahmen müssen überwacht werden.

Kultur, Freizeit und Unterhaltung: Die Öffnung von Einrichtungen wie Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Musikclubs, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten sowie entsprechende Veranstaltungen ist untersagt; dies gilt auch für Kinos mit Ausnahme von Autokinos.
Ausnahmen: Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten. Sie können mit aktuellem negativen Test besucht werden. Der Test muss innerhalb von 24 Stunden vor Beginn des Besuchs durchgeführt werden (ausgenommen Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben).
Geschlossen sind Freizeiteinrichtungen wie insbesondere Freizeitparks, Indoorspielplätzen, von Einrichtungen wie Badeanstalten, Spaßbädern, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen, Solarien und Fitnessstudios – sowie Einrichtungen wie insbesondere Diskotheken, Clubs, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten und Bordellbetrieben. Untersagt sind auch gewerbliche Freizeitaktivitäten, Stadt-, Gäste- und Naturführungen aller Art, Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristischer Bahn- und Busverkehr und Flusskreuzfahrten.

Hotellerie: Übernachtungsangebote sind nur für notwendige (zum Beispiel dienstliche), aber nicht für touristische Zwecke erlaubt.

Freizeit- und Amateursport: Im Freien ist der der Individualsport mit maximal zwei Personen oder dem eigenen Haushalt erlaubt. Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe mit bis zu fünf anderen Kindern kontaktfrei Sport machen. Fitnessstudios sind geschlossen. Betreuer können von der zuständigen Behörde aufgefordert werden, einen negativen Corona-Test vorzuweisen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Die Beschränkung im Sport gelten nicht für geimpfte Personen und genesene Personen. Wenn ein Negativnachweis beim Zutritt von Einrichtungen oder im Sportbereich gefordert wird, dann gilt dies nicht Geimpfte und Genesene

Berufs- und Leistungssport: Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen - wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. 

Veranstaltungen und Feiern: Private Veranstaltungen außerhalb der eigenen Wohnung sind untersagt. Öffentliche Veranstaltungen dürfen nur noch bei besonderem öffentlichen Interesse (zum Beispiel Gedenkveranstaltungen) und nur mit Genehmigung der zuständigen Behörde stattfinden. Hierbei muss der Mindestabstand gewährleistet bleiben, es muss eine Liste mit Kontaktdaten aller Teilnehmenden (Name, Anschrift, Telefonnummer) geführt werden. Die Kontaktliste darf aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht offen ausliegen. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind verboten. Weiterhin ist bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Glaubensgemeinschaften: Gottesdienste und weitere religiöse Versammlungen, Veranstaltungen und religiöser Unterricht sind weiterhin erlaubt unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Menschen aus unterschiedlichen Haushalten und ohne Weiterreichen von Gegenständen zwischen Angehörigen verschiedener Haushalte. Außerdem muss zwingend eine Kontaktliste mit allen Teilnehmern geführt werden. Kontaktlisten dürfen aus Datenschutzgründen nicht offen herumliegen. Weiterhin gilt, dass eine medizinische Maske (OP-Maske) oder FFP2 (oder vergleichbar) zu tragen ist.

Trauerfeiern: Trauerfeiern können stattfinden, es können nur maximal 15 Personen an der Trauerfeier teilnehmen. Für alle gilt Maskenpflicht, davon ausgenommen ist nur der Geistliche, beziehungsweise der Trauerredner. 

Krankenhäuser, Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen: Krankenhäuser dürfen aus Besuchszwecken nicht betreten werden. Ausnahmen sind möglich und müssen individuell besprochen werden.
Besuche in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen sind unter Vorgaben möglich. Täglich dürfen bis zu zwei Personen die Bewohnerinnen und Bewohner besuchen. Das Personal muss regelmäßig, mindestens zweimal pro Woche, auf Corona getestet werden - soweit es sich nicht um vollständig geimpfte oder genesene Personen handelt. Pflegeheime dürfen nur noch mit einem negativen Schnell- oder PCR-Test sowie mit FFP2- oder KN95-Masken betreten werden. Der Schnelltest darf höchstens 12 Stunden alt sein und das mittels eines PCR-Tests vorgenommene Testergebnis höchstens 48 Stunden. Die Testpflicht entfällt, wenn die Besucherinnen und Besucher vollständig geimpft oder genesen sind. Es besteht keine Maskenpflicht bei Besuchen in Alten- und Pflegeheimen im Zimmer der besuchten Person für vollständig Geimpfte und Genesene. Besuch ist nicht gestattet, wenn Krankheitssymptome für Covid-19 vorliegen..

Senioren-Treffen: Aktivitäten für Senioren sind in Hessen nicht gesondert geregelt. Daher gelten die Regeln für den öffentlichen Raum: Angehörige eines Haushalts dürfen maximal eine weitere Person aus einem anderen Haushalt treffen, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mit eingerechnet sind. Vollständig Geimpfte oder Genesene werden nicht einberechnet.

Bildungsangebote: Ab Montag, den 26.04.2021, ist die Volkshochschule aufgrund der aktuellen Anordnungen durch das Bundesinfektionsschutzgesetz geschlossen. Es finden keine Kurse, Veranstaltungen und Beratungen statt. Ebenfalls geschlossen sind: Selbstlernzentrum, Grundbildungszentrum, Servicebüro und Bildungsbüro. Allgemeinbildende und berufsbildende Schulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen ist die Durchführung von Präsenzunterricht untersagt.

Homeoffice: Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist. Mindestens zwei Testangebote müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gemacht werden.

Quarantäne: Grundsätzlich gilt, dass sich positiv Getestete unmittelbar in Quarantäne begeben müssen. Dies gilt ab dem Vorliegen des Testergebnisses, auch wenn die förmliche Anordnung des Gesundheitsamtes noch nicht erfolgt ist. Nach einer positiven Selbsttestung muss sich der Getestete unmittelbar in Quarantäne begeben und zusätzlich einen PCR-Test durchführen. Die unterschiedlichen Regeln und Pflichten zur Quarantäne in Bezug auf PCR-, Schnell- und Selbsttests sind hier zu finden: www.offenbach.de/quarantaene

Einreisende aus Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten müssen sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben und weitere Regeln beachten. Personen mit vollständigem Impfschutz, die keine Krankheitssymptome für COVID-19 vorweisen, müssen nach Rückkehr aus dem Ausland nicht in Quarantäne, es sei denn, sie reisen aus einem Virusvarianten-Gebiet ein. Zudem muss die Gabe der letzten Impfdosis mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff mehr als 14 Tage zurückliegen. Für Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten hat die Bunderegierung mit einer Rechtsverordnung ein Beförderungsverbot (vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen) verhängt!
Mehr Informationen hier:
www.offenbach.de/reisequarantaene

Regelungen für vollständig Geimpfte: Vollständig Geimpfte werden gleichbehandelt mit Menschen, die in den vergangenen 6 Monaten einen positiven PCR-Test hatten und somit für eine gewisse Zeit als weitgehend immun gelten. in vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der letzten Impfung, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff (Moderna, BioNTech, AstraZeneca/Vaxzevria, Johnson & Johnson), mehr als 14 Tage vergangen sind, solange man keine Corona-Symptome zeigt und keine aktuelle Infektion nachgewiesen wurde.

Erläuterung zum Infektionsschutzgesetz und zur Inzidenz

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100, gelten dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche, im Gesetz nun bundeseinheitlich festgeschriebene Maßnahmen. Die Inzidenz von 100 wird überschritten, wenn innerhalb von sieben Tagen mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 pro 100.000 Einwohner festzustellen sind. Bei einer Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen bis 150 bzw. 165 werden im Einzelhandel bzw. Schulen die Maßnahmen angepasst. Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen außer Kraft, bzw. es gelten die Beschlüsse für Hessen.
Die Allgemeinverfügungen der Stadt bezogen auf die Ausgangsbeschränkung und den Distanzunterricht werden aufgehoben. An ihre Stelle treten die Bestimmungen des Bundesgesetzes. Dieses ermöglicht es den Ländern, auch strengere Vorgaben zu erlassen. Derzeit hat das Land Hessen sich noch nicht dazu geäußert, ob und welche Regelungen es trifft. Sollten die Kommunen erneut eine Möglichkeit für strengere Regeln erhalten, berät dazu der Verwaltungsstab und veröffentlicht abhängig von der Situation gegebenenfalls neue Allgemeinverfügungen. Bis dahin gelten die u.a. aufgelisteten Vorgaben für Offenbach.

Ausgangsbeschränkung und Alkoholkonsum

Nach dem neuen Bundesinfektionsgesetz dürfen Offenbacherinnen und Offenbacher die eigene Wohnung zwischen 22 Uhr und 5 Uhr nur aus gewichtigen Gründen verlassen. Gewichtige Gründe sind unter anderem: Berufsausübung, medizinische Hilfe, unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger, Sterbende begleiten, das Sorge- oder Umgangsrechts wahrnehmen oder den Hund ausführen. Zudem ist es bis 24 Uhr erlaubt, alleine spazieren oder joggen zu gehen. Der Besuch von Verwandtschaft in gerader Linie erlaubt (Eltern, Großeltern, Kinder, Enkelkinder).

Auch Personen, die nicht in Offenbach leben, dürfen sich dann nicht mehr ohne gewichtigen Grund im öffentlichen Raum im Stadtgebiet aufhalten. Es ist sicherzustellen, dass die eigene Wohnung oder der Ort der Übernachtung rechtzeitig bis 22 Uhr bzw. 24 Uhr erreicht wird. 
Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen außer Kraft Mehr Informationen weiter unten in FAQ Ausgangsbeschränkungen.

Der Alkoholkonsum ist auf publikumsträchtigen öffentlichen Plätzen in Offenbach verboten. Das Verbot gilt auf folgenden öffentlichen Plätzen, Straßen und Anlagen ganztägig: Büsingpark, D'Orville Park, Martin-Luther-Park, Fußgängerzone (zwischen Kaiserstraße, Berliner Straße, Marktplatz und Geleitsstraße - beidseitig), Wilhelmsplatz, Mainufervorgelände (südlich der Wasserstraße und nördlich der Mainstraße zwischen Carl-Ulrich-Brücke und Friedhofstraße), Hafenplatz und Hafentreppe, Dreieichpark, Wetterpark, Leonhard-Eißnert-Park und Waldpark.

Eskalationskonzept des Landes Hessen

Durch die Änderungen des bundesweiten Infektionsschutzgesetzes gelten künftig nächtliche Ausgangsbeschränkungen und weitere Einschränkungen in ganz Deutschland ab einer Inzidenz von 100. In Erwartung dieser und weiterer Regelungen hat das Land Hessen sein Eskalationskonzept überarbeitet und darüber hinaus alle bislang bis 18. April gültigen Regelungen seiner Corona-Verordnungen bis 9. Mai verlängert. Das erweiterte hessische Eskalationskonzept ist in sechs Stufen unterteilt:  Gelb (7-Tages-Inzidenz < 35), Orange (7-Tages-Inzidenz ab 35), Rot (7-Tages-Inzidenz ab 50), Dunkelrot (7-Tages-Inzidenz ab 75), Lila (7-Tages-Inzidenz ab 100).
Wenn eine Region die 7-Tages-Inzidenz von über 100 erreicht und diese drei Tage in Folge weiterbesteht, dann (wenn es sich nicht um ein lokal einzugrenzendes Infektionsgeschehen handelt) greift die im Infektionsschutzgesetz verankerte Notbremse. Wenn eine Region die 7-Tages-Inzidenz von über 165 erreicht muss der Schulunterricht mit Ausnahme von Abschlussklassen -prüfungen in Distanzunterricht erfolgen. Sobald der 7-Tages-Inzidenzwert fünf Tage in Folge unter die angegebenen Werte sinkt, sind diese Maßnahmen wieder aufzuheben. Die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung ist bis vorerst 9. Mai in Kraft. 

Testpflicht für Unternehmen ab 20.04.2021

Am 20. April 2021 tritt die Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung in Kraft. Mit dieser führt die Bundesregierung eine Pflicht für Unternehmen ein, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Corona-Tests anzubieten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihrerseits sind jedoch nicht verpflichtet, dieses Angebot auch anzunehmen.

Alle Betriebe, Einrichtungen und Verwaltungen in Deutschland, deren Beschäftigte nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, müssen dann jeder und jedem ihrer Beschäftigten mindestens einmal in der Woche einen Test anbieten.

Beschäftigten, die ausschließlich in Ihrer Wohnung arbeiten, muss der Arbeitgeber kein Testangebot unterbreiten. In besonderen Beschäftigtengruppen mit einem tätigkeitsbedingt erhöhten Infektionsrisiko müssen mindestens zweimal pro Woche ein Testangebot vom Arbeitgeber gemacht werden. Die Kosten für die Tests tragen die Arbeitgeber.

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung mit Gültigkeit ab 20. April 2021 und die zugehörigen FAQs, herausgegeben vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, finden Sie untenstehend.

Die IHK Offenbach informiert auf Ihrer Internetseite auch sehr ausführlich über dieses Thema. Den Link finden Sie untenstehend.

Reisen in Corona-Zeiten: Quarantäne- und Testpflicht

Reisende, die sich im Ausland aufhalten, müssen sich rechtzeitig vor der Rückkehr über die dann aktuellen Quarantäneregelungen am Heimatort informieren.

Offenbacherinnen und Offenbacher, die Urlaub im Ausland gemacht haben, müssen bei ihrer Rückkehr nach Deutschland vieles beachten.

Bund: Corona-Hilfen

Corona-Hilfen des Bundes

  • Neu seit 20. April: Erweiterungen bei der Überbrückungshilfe III, u.a. Eigenkapitalzuschuss für schwer betroffene Unternehmen
  • Antragsfrist zur November- und Dezemberhilfe endet am 30. April
  • Neustarthilfe: Seit Mitte April 2021 auch Direktanträge für Personengesellschaften möglich                          

Informationen und den Weg zur Antragstellung für die Überbrückungshilfen I - III, Neustarthilfe sowie November- und Dezemberhilfen finden Sie in der unten stehenden Plattform der Bundesregierung:

Hessen: Hessen-Mikroliquidität

Hessen Mikroliquidität wird mit einigen Neuerungen fortgesetzt. Anträge können seit 1. Februar 2021 wieder bei der WIBank gestellt werden. Das seit 2020 laufende Hilfsprogramm wurde bis 30. Juni 2021 befristet verlängert.

Zielgruppe sind hessisches Kleinunternehmen und Soloselbstständige, die aufgrund der Corona-Krise eine finanzielle Überbrückung benötigen.

Hinweis: Es ist nur ein Antrag pro antragstellende Person möglich. Wer bereits ein Darlehen Hessen-Mikroliquidität erhalten hat, kann keinen weiteren Antrag mehr stellen. Auch eine nachträgliche Darlehenserhöhung ist nicht möglich.

Alle Informationen zur Hessen-Mikroliquidität finden Sie im untenstehenden Link.

Hessen: HessenFonds und Notfallkasse Hessen

Das Land Hessen hat mit dem Hessenfonds für Wirtschaftsstabilisierungsmaßnahmen und der Notfallkasse Hessen weitere Programme zur Unterstützung der hessischen Wirtschaft aufgelegt.

Die Programme richten sich an den hessischen Mittelstand und solche Betriebe, die die vorhandenen Möglichkeiten bislang nicht in Anspruch nehmen konnten.

Hessenfonds:
Für Unternehmen, die in Not geraten sind und deren Gefährdung erhebliche Auswirkungen auf die hessische Wirtschaft, die technologische oder wirtschaftliche Souveränität, die Versorgungssicherheit, auf kritische Infrastrukturen oder den Arbeitsmarkt in Hessen hätte.

  • Bürgschaft für Bankkredite (Bürgschaft ab 2,5 Mio. Euro)
  • Stille Beteiligungen (in der Regel bis 50 Mio. Euro)

Notfallkasse Hessen:
Die Notfallkasse soll erlittene Schäden von Unternehmen und Betrieben sowie nicht-öffentlichen Institutionen abmildern, die bislang keine Unterstützung durch andere Programme erhalten haben.

Stadt Offenbach: Offenbacher Konjunkturpaket

Zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels und der Gastronomie hat die Stadt Offenbach ein Konjunkturpaket geschnürt. Die Aktionen starten am Samstag, 5 Dezember. Die Details finden Sie hier:

Für Einzelhändler und Gastronomen

Im untenstehenden Link finden Sie alle Informationen zur Teilnahme und Anmeldung für die Gutscheine-Aktion "Offenbachs großes Herz":

UNTERNEHMEN

Wichtige Informationen und Beratungsangebote für Unternehmen in Offenbach.

Bundesagentur für Arbeit: Kurzarbeitergeld - Informationen und Antragstellung

Unternehmen mit mindestens einem/r MitarbeiterIn können Kurzarbeitergeld beantragen. Dabei übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn eine Firma ihre Beschäftigten in Kurzarbeit schickt. Den ArbeitgeberInnen sollen außerdem die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden erstattet werden.

ArbeitgeberInnen können Kurzarbeitergeld beantragen, wenn mindestens 10% der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen ist. Die Maßnahme soll Unternehmen helfen, bei eingebrochenem Geschäft MitarbeiterInnen zu halten.

Achtung: Kurzarbeitergeld gibt es derzeit noch nicht für geringfügig Beschäftigte/ Minijobber!

Informationen über die Beantragung von Kurzarbeitergeld erhalten Unternehmen bei der zuständigen Agentur für Arbeit. Dies ist für die Stadt Offenbach am Main die Arbeitsagentur Offenbach am Main.

Unternehmerhotline der Bundesagentur für Arbeit:
Tel.: 0800 45555 20

Der Rückversand der Unterlagen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld kann gerne per E-Mail an die Agentur für Arbeit erfolgen.

Die E-Mail Adresse für die Agenturen Frankfurt, Darmstadt, Offenbach und Hanau ist:
Frankfurt-Main.031-OSarbeitsagenturde

Bund: KfW-Schnellkredit für Unternehmen (NEU: Unabhängig von Beschäftigtenanzahl)

Mit dem KfW-Schnellkredit werden Selbstständige und Unternehmen unterstützt (jetzt auch für Kleinunternehmen und Solo-Selbstständige möglich).

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können Unternehmen den KfW-Schnellkredit über die Hausbank beantragen. Das Programm wird bis zum 3.06.2021 verlängert. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Dies erhöht die Chance für Unternehmen deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

Der Kreis der Anspruchsberechtigten hat sich seit dem 09.11.2020 erweitert. Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einzelunternehmer und Freiberufler können jetzt unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten einen Antrag stellen.

Das Wichtigste in Kürze

  • unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten,
  • die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind und
  • in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben (sofern Ihr Unternehmen bislang nur für einen kürzeren Zeitraum am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen).
  • Für Anschaffungen und laufende Kosten,
  • Kredit mit 3,00 % Sollzins p.a.,
  • kleinere und große Kreditbeträge – bis zu 800.000 Euro,
  • bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, 2 Jahre keine Tilgung.
  • Die KfW übernimmt 100 % des Bankenrisikos. 

Der KfW-Schnellkredit 2020 kann nur über die Hausbanken beantragt werden.

Zur Vorbereitung auf das Bankgespräch bietet die KfW online einen „Förderassistenten“ an, mit dessen Hilfe sich der Antrag vorbereiten lässt.

Weitere Informationen zum KfW-Schnellkredit sowie den Link auf den „Förderassistenten“ finden Sie unter den folgenden Links:

Bund: KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fällt dabei die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern.

Anträge zu den Programmen können nur über die Hausbank gestellt werden.

Die kostenfreie Servicenummer der KfW erreichen Sie unter:
Tel.: 0800 539 9000

Mehr Informationen sowie die Möglichkeit, Ihren Antrag vorzubereiten, finden Sie hier:

Bund: Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Aktuelle Informationen des Bundesministeriums  für Justiz und Verbraucherschutz  zum Thema Aussetzung der Insolvenzantragspflicht finden Sie auf der unten stehen Webseite des Bundesministeriums.

Hessen: Finanzierungsprodukte der Wirtschafts- und Infrastrukturbank (Wi-Bank)

Über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) bietet das Land ein breites Spektrum geförderter Finanzierungsprodukte an, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Investitionen und mit Betriebsmitteln zu unterstützen.

Anträge zu den verschiedenen Programmen müssen in der Regel über die jeweilige Hausbank gestellt werden. Diese berät auch zu den unterschiedlichen Varianten.

Bei konkreten Fragen zu den einzelnen Programmen können Sie sich auch direkt an die WI-Bank wenden:

Hotline:            0611 774 7333
E-Mail               foerderberatunghessenwibankde

Die Angebote der WI-Bank finden Sie in der folgenden Übersicht kurz dargestellt.

Beachten Sie in jedem Fall die aktuellen und ausführlichen Informationen auf den jeweiligen Seiten der WI-Bank.

HessenFonds

Für Unternehmen, die in Not geraten sind und deren Gefährdung erhebliche Auswirkungen auf die hessische Wirtschaft, die technologische oder wirtschaftliche Souveränität, die Versorgungssicherheit, auf kritische Infrastrukturen oder den Arbeitsmarkt in Hessen hätte.

  • Bürgschaft für Bankkredite (Bürgschaft ab 2,5 Mio. Euro)
  • Stille Beteiligungen ((in der Regel bis 50 Mio. Euro)

Hessen-Mikroliquidität

Hessen Mikroliquidität wird mit einigen Neuerungen fortgesetzt. Anträge können seit 1. Februar 2021 wieder bei der WIBank gestellt werden. Das seit 2020 laufende Hilfsprogramm wurde bis 30. Juni 2021 befristet verlängert.

Ergänzendes Darlehen für kleine Unternehmen und Soloselbständige, um zusätzlichen Liquiditätsbedarf zu decken, der durch die aktuelle Corona-Krise entstanden ist und für die Fortführung der unternehmerischen Tätigkeit zwingend erforderlich ist.

  • Kredit von 3.000 bis 35.000 Euro
  • zwei tilgungsfreie Jahre, bei einer siebenjährigen Laufzeit
  • keine banküblichen Sicherheiten

Hinweis: Es ist nur ein Antrag pro antragstellende Person möglich. Wer bereits ein Darlehen Hessen-Mikroliquidität erhalten hat, kann keinen weiteren Antrag mehr stellen. Auch eine nachträgliche Darlehenserhöhung ist nicht möglich.

Liquiditätshilfe für KMU in Hessen

Zur Verbesserung der Finanzierungsstruktur und der Liquiditätssituation von KMU und Freiberuflern, um die Aufnahme von zusätzlichem Fremdkapital zu ermöglichen.

  • Kredit bis 500.000 Euro möglich
  • Keine banküblichen Sicherheiten notwendig (Nachrangdarlehen)
  • 2 Jahre endfällig ODER 5 Jahre Ratentilgung mit 2 Tilgungsfreijahren

WIBank-Bürgschaften (Covid-19)

Das Programm stellt Sicherheiten für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie gemeinnützigen Institutionen bei Covid-19 bedingten Finanzierungsanlässen

  • Bürgschaft ab 2,5 Mio. bis 10 Mio. Euro
  • Bürgschaftsquote bis 90 %

Landesbürgschaften

Die Bürgschaften des Landes Hessen für die gewerbliche Wirtschaft und freie Berufe helfen, Lücken bei fehlenden Sicherheiten im Finanzierungsbedarf des Mittelstands zu schließen.

  • Bürgschaft ab 2,5 Mio Euro
  • Bürgschaftsquote bis 90 %
  • bis zu 1 % Bürgschaftsprovision

Beteiligungen

Beteiligungen stärken das Eigenkapital, die Bonität und das Rating eines Unternehmens und helfen bei Finanzierungen.

  • Hessischer Mittelstand wird gefördert
  • Stille Beteiligungen
  • Keine Sicherheiten erforderlich

Förderung von Sanierungsgutachten gemäß IDW S6

Förderung zur Erstellung von Sanierungsgutachten gemäß IDW S6, wenn diese im Rahmen einer Finanzierung von der Bank gefordert werden.

  • Für Gutachten, die nach dem 13.03.2020 gefordert wurden
  • Antragstellende müssen auf Grund der Corona-Pandemie in der Krise sein

MBG H Kleinbeteiligung

Förderung bei Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Krise.

  • Stille Beteiligung
  • max. 100.000 Euro

Mikromezzaninfonds Deutschland

Förderung von Investitionen in die Errichtung eines neuen oder die Fortführung eines bestehenden Unternehmens.

  • Stille Beteiligung
  • wirtschaftliches Eigenkapital/ Mezzaninkapital

Corona Sofort-Kleinbeihilfe für Gastronomiebetriebe

Zur Unterstützung von Neuanschaffungen von Wirtschaftsgütern oder Investitionen, die zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs erforderlich und geeignet sind oder die gastronomische Nutzung in Außenbereichen unterstützen.

  • Fester Zuschuss in Höhe von 1.500 Euro
  • Anschaffungskosten von mind. 2.000 Euro
  • Heizgeräte für den Außenbereich sind nicht förderfähig

Der Förderaufruf für das Jahr 2020 ist beendet. Ein nächster Aufruf für das Jahr 2021 ist vorgesehen.

HESSEN: BÜRGSCHAFTEN DER BÜRGSCHAFTSBANK HESSEN (BB H)

Die Bürgschaftsbank Hessen erweitert ihr Angebot. Die Maßnahmen sind zunächst bis zum 31.12.2020 befristet. Die Eckpunke sind:

  1. Anhebung der Bürgschaftsobergrenze von 1,25 Mio. Euro
    auf 2,5 Mio. Euro
  2. Erhöhung der Bürgschaftsquote auf durchgängig bis zu 80 % für Betriebsmittel
  3. Laufzeit der Bürgschaft bis zu 8 Jahren möglich
  4. Verbesserung der Bedingungen für Bürgschaften
    bis 250.000,- Euro (inkl. eventuell bereits bestehendem Bürgschaftsobligo) im Rahmen der Expressbürgschaft (hier klicken)

Aktuelle Informationen und Ihren jeweiligen Ansprechpartner finden Sie hier:

Hessen: Corona-Perspektivberatung

Nachdem die Corona-Beratungshilfe der BAFA ausgelaufen ist, hat das Hessische Wirtschaftsministerium, initiiert und unterstützt durch das RKW Hessen, ein eigenes Förderprogramm für eine Corona-Perspektivenberatung aufgelegt.

Die Förderung beträgt 60 Prozent des Beratungshonorars und richtet sich ausschließlich an kleine Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler in Hessen mit bis zu zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Weitere Informationen – insbesondere auch zum Anfrageformular für Unternehmen und zum Ablauf – finden Sie hier:

Kleine und mittlere Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitenden können die Förderprogramme für Beratung des Landes und des Bundes, die ebenfalls auch über das RKW Hessen betreut werden, wahrnehmen.

Informationen hierzu finden Sie hier:

Kontakt:

Büro Kelsterbach
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Hessen: Steuerliche Soforthilfe

Bei den Hessischen Finanzämtern können auf Antrag laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herab- oder ausgesetzt werden. Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden, Säumniszuschläge können erlassen werden. Auf Vollstreckungsmaßnahmen kann vorübergehend ebenso verzichtet werden.
Zur Beratung wenden Sie sich bitte direkt telefonisch an das für Sie zuständige Finanzamt.

Informationen zu den steuerlichen Soforthilfen sowie eine Antragshilfe finden Sie hier:

Hessen: Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz

Viele Menschen wurden und werden auf Anordnung der Gesundheitsämter vorsorglich oder aufgrund einer Corona-Infektion in eine häusliche Quarantäne geschickt.
Arbeitnehmer, die in Quarantäne gesetzt werden oder einem Tätigkeitsverbot unterliegen, müssen keine arbeitsrechtlichen Folgen befürchten. Sie erhalten auch in dieser Zeit bis zu sechs Wochen lang Ihren Lohn. Arbeitgeber und Selbstständige können für diese Lohnkosten bzw. den entstandenen Verdienstausfall nun eine Entschädigung vom Staat einfordern.

Hessische Arbeitgeber und Selbstständige können die Entschädigung nun beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt beantragen. Hierzu wird unter dem folgenden Link ein Online-Verfahren bereitgestellt:

Beachten Sie:
Anträge nach dem § 56 Absatz 1 Infektionsschutzgesetzes (IfSG) müssen innerhalb von drei Monaten ab dem Ende der Quarantäne oder dem Beginn des Tätigkeitsverbotes gestellt werden. Zudem muss die Quarantäne oder das Tätigkeitsverbot vom Gesundheitsamt oder einer anderen zuständigen Stelle angeordnet worden sein.

Berufstätige Eltern und Pflegeeltern von betreuungsbedürftigen Kindern haben ebenso einen Anspruch auf Lohnfortzahlung, wenn Sie aufgrund der Betreuung eines Kindes ihrer Tätigkeit nicht nachkommen können. Arbeitgebern und Selbstständigen steht auch in diesem Fall ein Anspruch auf Entschädigung zu, wenn die Schule oder Kindertagesstätte geschlossen wurde.

Alle Informationen und Formulare zum Antragsverfahren sowie Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie unter dem oben angegebenen Link.
Unter den folgenden Links finden Sie weitere Informationen auf der Seite des Hessischen Sozialministeriums und des RP Darmstadt.

Stadt Offenbach: Sofortprogramm für die Offenbacher Wirtschaft

Die Stadt Offenbach hat unterstützende Maßnahmen beschlossen, um Handwerkern, Unternehmen und Selbstständigen in der Krise beizustehen.

Die Corona-Krise stellt mit ihren wirtschaftlichen Auswirkungen eine enorme Herausforderung für sehr viele Unternehmen, Handwerker und Selbständige dar. Dabei sind besonders die Auflagen zur Schließung von lokalen Betrieben Eingriffe in das Wirtschaftsgefüge, deren Auswirkungen für die Städte als Ganzes und die Innenstädte im Besonderen noch nicht abschätzbar sind.

Ziel der Stadt Offenbach ist, im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Beitrag zu leisten, dass möglichst viele ortsansässige Unternehmen, Handwerker und Selbständige die Corona-Krise überstehen.

Das vorgelegte Maßnahmenpaket zielt daher darauf ab, möglichst umfassend über die überörtlichen Hilfen zu informieren und, wo immer möglich einen Beitrag dazu zu leisten, die von einer Schließungsverfügung oder plausibel nachweisbaren negativen Effekten betroffenen Offenbacher Unternehmen, Handwerker und Selbständige direkt zu entlasten.

Einzelheiten zum Offenbacher Maßnahmenpaket finden Sie hier:

IHK Offenbach: Informationen und Beratung

Beratungsangebot der IHK Offenbach am Main

Die IHK Offenbach ist für Beratungsgespräche erreichbar unter:

IHK-Kundenzentrum
Tel.: 069 82070
E-Mail: serviceoffenbach.ihkde

Geschäftszeiten:
Mo. – Do. 8.00 – 17.00 Uhr
Fr. 8.00 – 15.00 Uhr

Die Ansprechpartner der verschiedenen Fachgebiete, eine Zusammenfassung aktueller Informationen und Hinweise sowie eine Checkliste für Unternehmen finden Sie unter den folgenden Links:

IHK Offenbach: Förderung von Homeoffice: Go-Digital

Mit dem Förderprogramm Go-Digital soll die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen unterstützt werden. Ein Maßnahmenbeginn ist jetzt auch ohne Zuwendungsbescheid möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der IHK Offenbach am Main unter:

Kreishandwerkerschaft: Informationen und Beratung

Das Beratungs- und Informationsangebot der Kreishandwerkerschaft ist unter folgendem Kontakt erreichbar: 

Tel.: 069 9894580
Fax: 069 98945810
E-Mail: handwerkkh-ofde

Bürozeiten:
Mo. – Do. 8.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr
Fr. 8.00 – 12.00 Uhr

Wenn möglich, sollten die Anfragen per E-Mail eingehen.

Aktuelle Informationen und Hinweise für Handwerksbetriebe finden Sie auch auf den folgenden Webseiten:

SELBSTSTÄNDIGE

Weitere Informationen für Selbstständige und Kleinstunternehmen.

Bund: Corona-Hilfen

Corona-Hilfen des Bundes

  • Neu seit 20. April: Erweiterungen bei der Überbrückungshilfe III, u.a. Eigenkapitalzuschuss für schwer betroffene Unternehmen
  • Antragsfrist zur November- und Dezemberhilfe endet am 30. April
  • Neustarthilfe: Seit Mitte April 2021 auch Direktanträge für Personengesellschaften möglich                         

Informationen und den Weg zur Antragstellung für die Überbrückungshilfen I - III, Neustarthilfe sowie November- und Dezemberhilfen finden Sie in der unten stehenden Plattform der Bundesregierung:

MainArbeit. Kommunales Jobcenter für Offenbach: Informationen für Selbstständige

Das Jobcenter der Stadt Offenbach informiert über die Möglichkeiten des Arbeitslosengeld II für Selbstständige.

Sie erreichen die MainArbeit unter:
E-Mail mainarbeitoffenbachde

oder unter der Service-Hotline für Selbstständige, bei der diese Antragsunterlagen anfordern und Fragen zu ihren Leistungsansprüchen stellen können unter:
Tel.: 069 8065 8900

Wichtig: Alle Leistungsberechtigten und Antragsteller, die nicht zum Kreis der Selbstständigen gehören, nutzen bitte die Nummer des Servicezentrums der MainArbeit unter:
Tel.: 069 8065 8100

Mo - Do 8.00 - 16.00 Uhr
Fr 8.00 - 14.00 Uhr

Die MainArbeit empfiehlt, am besten vor 10.00 Uhr oder nach 12.00 Uhr anzurufen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der MainArbeit und im folgenden Merkblatt:

Hessen: Unterstützungspaket für Kunst- und Kultureinrichtungen

Das Land Hessen hat zur Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern, Kultureinrichtungen und Veranstaltungsformaten ein Paket geschnürt, um die Herausforderungen durch die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie zu meistern.

Das Kulturpaket umfasst drei Phasen:

  • Veranstaltungen und Festivals, die aufgrund der Pandemie abgesagt werden mussten oder nur digital durchgeführt werden konnten, werden dabei unterstützt, den Einnahmeausfall zu überstehen
    (Anträge können ab dem 01. Juni gestellt werden)
  • Freie Künstlerinnen und Künstler werden mit Arbeitsstipendien unterstützt, um bestehende Arbeiten fortzuführen oder neue Projekte zu entwickeln
    (Anträge können ab dem 01. Juni gestellt werden)
  • Mithilfe eines Fonds und Projektstipendien werden Kultureinrichtungen und Spielstätten sowie Gruppen und einzelne Künstlerinnen und Künstler bei ihren innovativen Ansätzen für den Neustart ihrer Angebote unterstützt
    (Anträge können ab dem 01. Juli (Fonds) bzw., 01. August (Stipendien) gestellt werden)

Nähere Informationen zu den drei Phasen des Kulturpakets finden Sie auf der Webseite des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Dort finden Sie auch die Förderrichtlinien der einzelnen Paket-Bausteine sowie die notwendigen Antragsformulare.

KIZ Sinnova: Informationen und Tipps

Das Kommunikations- und Innovationszentrum KIZ im Ostpol hat auf seiner Webseite Informationen und hilfreiche Tipps für Selbstständige zusammengefasst.

Außerdem finden Sie dort einige Vorschläge, was Sie aktuell konkret für Ihr Unternehmen tun können.

Ausfallhonorare: Information

Ob Sie vom Auftraggeber ein Ausfallhonorar bekommen, hängt von Ihren individuellen Vertragsbedingungen ab.

Auch mündlich oder per SMS/ WhatsApp geschlossene Vereinbarungen sind wirksam. Achten Sie beim Abschluss neuer Verträge darauf, dass es Regelungen über Ausfallhonorare gibt.

Haben Sie in einem Projekt bereits Teilleistungen erbracht, gilt zumindest anteilig Anspruch auf das Honorar.

HANDEL UND GASTGEWERBE

Weitere Informationen für den Handel und das Gastgewerbe.

DEHOGA Hessen: Information für die Gastronomie

Informationen zu den aktuellen Leitlinien, Handlungsempfehlungen und Tipps zur Wiedereröffnung gastronomischer Betriebe bietet auch die DEHOGA Hessen. Im unten stehenden Link sind die Informationen der DEHOGA Hessen abrufbar.

BUND: Hilfen für Gastronomie

Gastronomiebetriebe sind von der Corona-Krise besonders betroffen. Wenn die derzeit erforderlichen Beschränkungen gelockert werden können und es für Restaurants, Cafés und andere Gastronomiebetriebe wieder losgeht, soll ihnen der Start erleichtert werden.

Daher wird vom 01. Juli an die Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie auf den ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % gesenkt. Diese Maßnahme ist zeitlich befristet bis 30. Juni 2021.

Diese Regelung ist Teil des Corona-Steuerhilfegesetzes. Nähere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Bundesfinanzministeriums und des DEHOGA Bundesverbands unter den folgenden Links:

Stadt Offenbach: AUF LIEFERDIENSTE AUFMERKSAM MACHEN

Sie bieten Ihre Waren im Online-Shop an oder liefern ihre Artikel mit der Post oder dem eigenen Lieferdienst?

Machen Sie auf Ihre Angebote aufmerksam, in dem Sie sich in das Einzelhandels- und Gastronomie-Verzeichnis auf den Seiten des City Managements eintragen bzw. Ihren Auftritt dort aktualisieren. Geben Sie dabei einen Hinweis auf Ihren Service, etwa "Lieferservice" oder "Abholservice", an.

Das jeweilige Verzeichnis und die Übersicht über alle Angebote finden Sie unter den folgenden Links:

Handelsverband Deutschland

Hier finden Sie eine Zusammenstellung mit wichtigen Hinweisen z.B. zu Förderinstrumenten durch den Bund oder Informationen des Robert-Koch-Institutes zusammengestellt vom Handelsverband Deutschland.

Handel Digital

Wichtige Informationen, Merkblätter und Ansprechpartner, zusammengestellt von handel digital finden Sie hier.

Dehoga (Bundesverband)

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Bundesverband) hat für das Gastgewerbe hilfreiche Informationen zusammengestellt. Sie finden diese unter folgendem Link.

WEITERE WICHTIGE INFORMATIONEN

Weitere allgemeine Informationen.

Wo erhalte ich aktuelle Informationen zum Coronavirus?

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit erhalten Sie am Infotelefon unter

Tel.: 030 346465100
Mo - Do  8.00 - 18.00 Uhr und Fr 8.00 - 12.00 Uhr

sowie auf der Webseite des Ministeriums:

Informationen zum neuartigen Coronavirus/ Covid-19 sowie Hygiene- und Verhaltensempfehlungen finden Sie zusammengefasst auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter dem folgenden Link:

Informationen sowie Maßnahmen zum Infektionsschutz finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts unter dem folgenden Link:

Informationen zur örtlichen Situation in der Stadt Offenbach finden Sie auf den Seiten des Stadtgesundheitsamtes unter dem folgenden Link:

Welche Betriebe und Einrichtungen dürfen öffnen?

Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes gelten ab Samstag (24.04.2021) für Offenbach geänderte Regeln.

Geschäfte: Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel (geöffnet für einen Kunden pro 20 qm bei Verkaufsfläche bis 800 qm bzw. für einen Kunden pro 40 qm bei Verkaufsflächen über 800 qm). 

In Baumärkten sowie alle anderen Geschäften darf nur noch mit Click & Collect bzw. Lieferungen eingekauft werden.

Jede Kundin und jeder Kunde und jede Kundin muss in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske (OP-Maske) oder eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen.

Ausblick: Bei einer Inzidenz unter 150 in wird es in allen weiteren Geschäften möglich sein, mit Termin und mit einem aktuellen negativen Testergebnis einzukaufen.

Gastronomie: Restaurants, Gaststätten, Bars, Cafés, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen. Weiterhin erlaubt bleibt die Lieferung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Die Abholung von Speisen und Getränken ist erlaubt -  zwischen 22 bis 5 Uhr ist die Abholung jedoch untersagt. Bei der Abholung muss sichergestellt sein, dass es nicht zu Wartezeiten kommt oder beim Warten ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Abholern eingehalten wird. Geeignete Hygienemaßnahmen müssen überwacht werden.

Dienstleistungen: Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches bleiben geöffnet.

Körpernahe Dienstleistungen: Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen  sind erlaubt. Es gilt Maskenpflicht (medinzinische Maske/OP-Maske oder FFP2/vergleichbar). Außerdem dürfen Friseurbetriebe und Fußpfleger geöffnet bleiben. Diese dürfen aber nur mit Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) arbeiten. Beim Friseurbesuch und bei der Fußpflege muss zudem ein tagesaktueller negativer Corona-Test vorgelegt werden. Andere körpernahe Dienstleistungen sind nicht mehr möglich.

Hotellerie: Übernachtungsangebote sind nur für notwendige (zum Beispiel dienstliche), aber nicht für touristische Zwecke erlaubt.

Wochenmarkt: Auf den Verkehrsflächen von Wochenmärkten ist der Verzehr von Speisen und Getränken grundsätzlich verboten. Am Wilhelmsplatz ist an Markttagen (Dienstag, Freitag, Samstag) der Verzehr von Speisen und Getränken sowie der Konsum von Tabakwaren für die Dauer der Pflicht zum Tragen einer grundsätzlich untersagt. Auf dem Wochenmarkt muss eine medizinischen Maske (OP-Maske) oder FFP2 (vergleichbar) getragen werden.

Kultur, Freizeit und Unterhaltung: Die Öffnung von Einrichtungen wie Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Musikclubs, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten sowie entsprechende Veranstaltungen ist untersagt; dies gilt auch für Kinos mit Ausnahme von Autokinos.
Ausnahmen: Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten. Sie können mit aktuellem negativen Test besucht werden. Der Test muss innerhalb von 24 Stunden vor Beginn des Besuchs durchgeführt werden (ausgenommen Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben).
Geschlossen sind Freizeiteinrichtungen wie insbesondere Freizeitparks, Indoorspielplätzen, von Einrichtungen wie Badeanstalten, Spaßbädern, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen, Solarien und Fitnessstudios – sowie Einrichtungen wie insbesondere Diskotheken, Clubs, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten und Bordellbetrieben. Untersagt sind auch gewerbliche Freizeitaktivitäten, Stadt-, Gäste- und Naturführungen aller Art, Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristischer Bahn- und Busverkehr und Flusskreuzfahrten.

Homeoffice: Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist. Mindestens zwei Testangebote müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gemacht werden.

Ausgangsbeschränkungen: Nach dem neuen Bundesinfektionsgesetz dürfen Offenbacherinnen und Offenbacher die eigene Wohnung zwischen 22 Uhr und 5 Uhr nur aus gewichtigen Gründen verlassen. Gewichtige Gründe sind unter anderem: Berufsausübung, medizinische Hilfe, unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger, Sterbende begleiten, das Sorge- oder Umgangsrechts wahrnehmen oder den Hund ausführen. Zudem ist es bis 24 Uhr erlaubt, alleine spazieren oder joggen zu gehen. Der Besuch von Verwandtschaft in gerader Linie erlaubt (Eltern, Großeltern, Kinder, Enkelkinder).

Auch Personen, die nicht in Offenbach leben, dürfen sich dann nicht mehr ohne gewichtigen Grund im öffentlichen Raum im Stadtgebiet aufhalten. Es ist sicherzustellen, dass die eigene Wohnung oder der Ort der Übernachtung rechtzeitig bis 22 Uhr bzw. 24 Uhr erreicht wird. 

Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen außer Kraft.

Erläuterung zum Infektionsschutzgesetz

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100, gelten dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche, im Gesetz nun bundeseinheitlich festgeschriebene Maßnahmen. Die Inzidenz von 100 wird überschritten, wenn innerhalb von sieben Tagen mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 pro 100.000 Einwohner festzustellen sind. Bei einer Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen bis 150 bzw. 165 werden im Einzelhandel bzw. Schulen die Maßnahmen angepasst. Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen außer Kraft, bzw. es gelten die Beschlüsse für Hessen.
Die Allgemeinverfügungen der Stadt bezogen auf die Ausgangsbeschränkung und den Distanzunterricht werden aufgehoben. An ihre Stelle treten die Bestimmungen des Bundesgesetzes. Dieses ermöglicht es den Ländern, auch strengere Vorgaben zu erlassen. Derzeit hat das Land Hessen sich noch nicht dazu geäußert, ob und welche Regelungen es trifft. Sollten die Kommunen erneut eine Möglichkeit für strengere Regeln erhalten, berät dazu der Verwaltungsstab und veröffentlicht abhängig von der Situation gegebenenfalls neue Allgemeinverfügungen. Bis dahin gelten die u.a. aufgelisteten Vorgaben für Offenbach.

Eskalationskonzept des Landes Hessen

Durch die Änderungen des bundesweiten Infektionsschutzgesetzes gelten künftig nächtliche Ausgangsbeschränkungen und weitere Einschränkungen in ganz Deutschland ab einer Inzidenz von 100. In Erwartung dieser und weiterer Regelungen hat das Land Hessen sein Eskalationskonzept überarbeitet und darüber hinaus alle bislang bis 18. April gültigen Regelungen seiner Corona-Verordnungen bis 9. Mai verlängert. Das erweiterte hessische Eskalationskonzept ist in sechs Stufen unterteilt:  Gelb (7-Tages-Inzidenz < 35), Orange (7-Tages-Inzidenz ab 35), Rot (7-Tages-Inzidenz ab 50), Dunkelrot (7-Tages-Inzidenz ab 75), Lila (7-Tages-Inzidenz ab 100).
Wenn eine Region die 7-Tages-Inzidenz von über 100 erreicht und diese drei Tage in Folge weiterbesteht, dann (wenn es sich nicht um ein lokal einzugrenzendes Infektionsgeschehen handelt) greift die im Infektionsschutzgesetz verankerte Notbremse. Wenn eine Region die 7-Tages-Inzidenz von über 165 erreicht muss der Schulunterricht mit Ausnahme von Abschlussklassen -prüfungen in Distanzunterricht erfolgen. Sobald der 7-Tages-Inzidenzwert fünf Tage in Folge unter die angegebenen Werte sinkt, sind diese Maßnahmen wieder aufzuheben. Die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung ist bis vorerst 9. Mai in Kraft. 

Wo erhalte ich Informationen zu arbeitsrechtlichen Folgen der Pandemie?

Informationen zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen des Coronavirus haben das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die IHK Offenbach am Main auf folgenden Webseiten zusammengefasst:

Auf welchen Rechtsgrundlagen beruhen die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus?

Eine Übersicht über die Verordnungen und Verfügungen, auf deren Grundlage die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus erfolgen, finden Sie unter den folgenden Links:

Wo finde ich Unterstützung bei der Erhaltung von Lieferketten und Beschaffungswegen?

Die Hessen Agentur hat auf Ihrer Webseite Informationen und Angebote zu Beschaffungsplattformen, Online-Marktplätzen und Datenbanken zusammengefasst.

Sie finden das Hilfeangebot auf der folgenden Webseite: